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   6 Tischrey 5775 / Dienstag, 30. September 2014 | Thora-Parascha Schabbat - Jom Kippur       
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Mein Schutz
Von: Rabbi David Kraus

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Der übergetretene Römer Onkelos

Onkelos war der Neffe des römischen Kaisers, dem Imperator Caesar “Hadrianus“. Eines Tages fühlte sich dessen Neffe (Onkelos) dazu inspiriert die Thora zu studieren. Als er begann in die wunderschöne Materie des Judentums einzutauchen, entschloss er sich äußerst schnell Jude zu werden und daher trat er halachisch (also nach der jüdischen Thora-Gesetzesauslegung) zum Judentum über. Als der Imperator Caesar Hadrianus davon erfuhr, kannte der Zorn auf seinen Neffen, den er aufgrund seines fanatischen Judenhasses verspürte, keine Grenzen.  
 
Der Kaiser Hadrianus wollte alles in seiner Macht Stehende unternehmen, damit sich diese - aus seiner Sicht - Familienschmach ja nicht wie die Pest ausbreitet. - Daher entschloss er sich, seinem Neffen Onkelos einige römische Soldaten auf den Hals zu hetzen, die ihn gefangen nehmen und so schnell wie möglich nach Rom schaffen sollen. Er erwartete damit, dass Onkelos völlig verunsichert zusammenbrechen wird, und dass er ihn dann mit Leichtigkeit dazu zu zwingen könnte, seinen Übertritt zum Judentum wieder zu annullieren; doch wenn der Neffe seinem Befehl nicht nachkommen würde, dann wäre die Strafe für ihn unvorstellbar grausam.
 
So gesagt - so getan!
 
Der Kaiser Hadrianus sandte also einige seiner Soldaten auf die Suche nach seinem Neffen Onkelos, mit dem Befehl seiner Verhaftung und der sofortigen Überführung nach Rom. Als die römischen Soldaten Onkelos ausfindig machten, waren sie von seiner überaus höflichen, freudigen- und zuvorkommenden Erscheinung überrascht. Onkelos empfing sie mit offenen Armen voller Liebe, Freude und Wärme. Er begann mit den Soldaten über den unbeschreiblichen Stellenwert des Volkes Israel, der Thora und dem Judentum zu sprechen. Die Soldaten waren von seinen Aussagen überwältigt. Sie konnten voller Faszination über die von Grund auf neue Welt, die sich vor ihnen offenbarte, ihren Ohren nicht trauen. Infolgedessen fassten alle der damals anwesenden Soldaten des Kaisers, die ursprünglich den Befehl hatten Onkelos zu verhaften und ihn nach Rom zu schaffen, den Entschluss, dem Judentum beizutreten.
 
Als der Imperator Caesar Hadrianus von dem Geschehnis erfuhr, traf ihn fast der Schlag. Er sagte zu sich selbst:
 
„Jetzt ist aber Schluss mit Lustig!“
 
Dieses Mal hetzte er seinem Neffen eine ganze Kampftruppe an den Hals, die ihn unter allen Umständen und mit allen Mitteln nach Rom schaffen sollten.
 
Doch auch sie waren - so wie die anfänglich ausgesandten Soldaten - völlig von seiner überaus höflichen, freudigen und zuvorkommenden Art des kaiserlichen Neffen überrascht. Onkelos empfing auch sie - zu ihrer absoluten Überraschung - mit offenen Armen voller Liebe, Freude und Wärme. Des Weiteren bezauberte er die gesamte Kampftruppe mit denselben Faszinationen, die bereits bei den anfänglich ausgesandten Soldaten für die Offenbarung einer von Grund auf neuen Welt sorgte. - Das Ergebnis dieser Begegnung hatte zur Folge, dass sich auch jeder Soldat dieser Kampftruppe dazu entschloss, Jude zu werden! 
 
Der Zorn des Imperators Caesar Hadrianus war nun außer jeglicher Kontrolle. Er ließ natürlich nicht locker und entschloss sich, seinem Neffen wiederum eine nun dritte Kampftruppe an den Hals zu hetzen. Dieses Mal verbot er allerdings jedem Soldaten dieser Kampftruppe jeglichen Wortwechsel mit Onkelos und befahl ihnen, ihn bei Erstkontakt in Ketten zu legen und so nach Rom zu schaffen!
 
Die Soldaten, die den geballten Zorn ihres Kaisers sahen, hatten nun selbstverständlich unbeschreibliche Angst vor einem Versagen. Deshalb verhielten sie sich, nachdem sie im Hause Onkelos ankamen, genau nach dem Befehl des Kaisers. - Ohne einen einzigen Wortwechsel stürmten sie das Haus von Onkelos und legten ihn in Ketten. Als sie ihn aus seinem Haus trugen, streckte Onkelos seine Hand nach der Mesusa, die er an dem Türpfosten seiner Eingangstür angebracht hatte. Er berührte und küsste sie mit einem über das ganze Gesicht gehendem Lächeln. Die Soldaten waren über diesen Anblick völlig erstaunt und brachen deshalb ihr Schweigen mit der Frage:
 
„Da du kein Narr bist, weißt du mit Sicherheit, dass wir dich jetzt nach Rom zu deinem Onkel schaffen, der nur darauf wartet, dir eine außerordentlich schwere Strafe aufzuerlegen, die in die Geschichte eingehen wird. - Deshalb verstehen wir nicht, wie du völlig furchtlos, an Ketten liegend und darüber hinaus noch mit einem über das ganze Gesicht gehende Lächeln dein Haus verlässt! - Und zu allem Überfluss greifst du küssend nach irgendeiner Holzhülse, die an deinem Türpfosten hängt! Was ist mit dir los!?“
 
Onkelos erwiderte ihnen:
 
„Was ist der Unterschied zwischen einem König aus Fleisch und Blut und dem König aller Könige!?“
 
Die Soldaten grübelten einige Zeit über diese Frage, kamen allerdings nicht zu einer schlüssigen Antwort. - Onkelos gab ihnen daraufhin die Antwort auf seine eigene Frage:
 
„Ein König aus Fleisch und Blut sitzt in seinem Königsschloss und seine Wachen sitzen indessen draußen, um ihn so von außen her vor jedem drohenden Unheil zu beschützen. - Der König aller Könige verhält sich hingegen genau umgekehrt! - ER sitzt draußen, wobei seine Söhne, Knechte und Arbeiter in ihren Gebäuden sitzen. Auf diese Weise beschützt ER sie von außen her vor jedem drohenden Unheil! Und genau das verkörpert die - wie ihr sie nanntet – Holzhülse, die an meinen Türpfosten befestigt ist! Es handelt sich dabei um eine Mesusa. Nach eben dieser Mesusa griff ich küssend und lächelnd, da Gott uns befohlen hat, diese an jedem unserer Türpfosten zu befestigen. Dadurch bleibt das Haus und jeder dazugehörige Bewohner vor jedem Unheil verschont! So wie es heißt: - Gott behütet dein Hinausgehen und deine Heimkehr von jetzt an bis in die Ewigkeit - (Psalme Davids, Psalm 121, Vers 8) Deshalb gibt es für mich weder einen Grund zur Panik, noch muss ich mich vor Irgendetwas fürchten, da Gott mich in einem Haus, bei meinem Hinausgehen und bei meiner Heimkehr vor allem und jedem beschützt!“
 
Als die Soldaten diese herzerfüllenden Worte hörten, befreiten sie Onkelos sofort von seinen Ketten und entschlossen sich - so wie bereits viele ihrer Freunde - dem Judentum beizutreten.
 
Mittlerweile begriff der römische Kaiser Hadrianus, dass es keinen Sinn hat, seinem Neffen weitere Soldaten an den Hals zu hetzen und deshalb rückte er kapitulierend von seinem mörderischen Willen ab. (Diese Geschichte basiert auf den Babylonischen Talmud - Traktat Awoda Sa´ra, Seite 11)
 

 

   
 
 


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