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Hitbodedut – Persönliches Gebet    

Hitbodedut – Persönliches Gebet



Der Schlüssel zu Emuna ist das persönliche Gebet mit HaShem. Fällt es dir schwer, Themen und Worte zu finden? Hier gibt es eine Zusammenfassung zum Thema.

 



Der folgende Artikel ist eine Zusammenfassung der englischen Serie zu persönlichem Gebet von Sam Mitzmann. Die vier Original-Artikel findet man hier.

 

 

Persönliches Gebet ist der Schlüssel zu einem Leben in Emuna, einem Leben in Beziehung zum Schöpfer. Denn in einer Beziehung muss man miteinander reden! Also rede mit HaShem – in deinen eigenen Worten, in jeder beliebigen Sprache, ohne Gebetbuch, Psalmen oder sonstiges.

 

Rabbiner Shalom Arush fordert in der Tradition der Breslever Chassiden: mindestens eine Stunde am Tag soll jeder Mensch allein im Gespräch mit dem Schöpfer verbringen – Hitbodedut heißt das, Einsamkeit. Suche dir einen Ort und eine Zeit, wo keine anderen Menschen dich stören (aber nicht einen unreinen Ort, wie Toilette, Badezimmer, oder wo es Müll gibt). Für Eltern ist wahrscheinlich der frühe Morgen am Besten, bevor die Kinder aufstehen. Setzte dich in eine bequeme Position. Stehen oder Liegen ist auch möglich, aber beim Liegen nicht einschlafen! Stelle dir einen Wecker für in einer Stunde (oder wie lange du dir Zeit nehmen willst), damit du nicht ständig auf die Uhr guckst, und schalte das Handy aus. Und dann gehts los!

 

Aber wie fängt man an, zu reden? Rabbiner Arush lehrt folgende Schritte:

 

 

Aufwärmen

 

Es klingt vielleicht seltsam, aber bete für das Gebet! Bete, dass du voller Glauben und offen beten kannst, im Vertrauen auf die Kraft des Gebets. Dass du konzentriert bist und dich nicht ablenken lässt. Dass du demütig sein kannst und ohne Ansprüche an HaShem heran trittst. Aber erinnere HaShem an seinen Charakter: Du bist gnädig und liebevoll, darum bitte ich dich, höre mich und schenke mir ein gutes, konzentriertes Gebet.

 

 

Danken

 

Dank ist die Grundlage für unsere Beziehung mit HaShem (und auch die Grundlage für menschliche Beziehungen). Dank ist darum der wichtigste Teil des persönlichen Gebets. Rabbiner Arush lehrt, dass die Ursache unserer Leiden und Probleme, Undankbarkeit ist. Also müssen wir die Versuchung überkommen, kurz Danke zu sagen, und dann gleich anzufangen, zu bitten. Wir müssen den Segen in unserem Leben zählen und für alles danken.

 

Fang an mit den deinem Körper: die meisten von uns sind gesund, geh deine Organe durch und danke, für jedes, das funktioniert – das ist nicht selbstverständlich! Dann danke für die anderen Dinge, die du hast. Eine Wohnung, Essen, Kleidung. Deine Familie! Eltern, Geschwister, dein Partner, Kinder. (Vielleicht ist nicht alles perfekt, oder wie du es willst. Aber danke für das, was du hast! Nichts davon ist selbstverständlich. Auf nichts haben wir einen Anspruch!)

 

Dann danke für die spirituellen Geschenke, die HaShem uns gibt! Torah. Mitzvot. Shabat. Feiertage. Persönliches Gebet. Der Austausch mit anderen Gläubigen. Mit einem Rabbiner. Dass HaShem über dich wacht und immer bei dir ist. Diese Dinge kann man nicht genug schätzen! Wenigstens einmal am Tag muss man dafür danken.

 

Dann danke für die besonderen guten Dinge, die dir seit dem letzten persönlichen Gebet, also in den letzten vierundzwanzig Stunden, passiert sind. Geh in die Details.

 

Dann kommt der schwierigste Teil. Die Aufgabe, auf die Rabbiner Arush immer wieder zurück kommt. Danke für die schweren Dinge. Danke für Scheitern, weil es dich demütig macht und dich HaShem näher bringt. Danke für Leid, obwohl du es nicht verstehst, weil HaShem alles zum Guten tut, das heißt, das Leid hat einen guten Zweck. Trotzdem werden wir später um Erlösung aus Leid und Problemen beten – für die Zukunft. Aber zunächst stehen wir in der Gegenwart und akzeptieren mit Emuna und Vertrauen, was HaShem uns gibt und danken dafür!

 

 

Tshuva – Umkehr

 

Nachdem wir uns bewusst gemacht haben, wie viel Segen HaShem uns täglich schenkt, blicken wir auf uns. Bitte um Selbsterkenntnis. Dann prüfe deine Taten in den letzten vierundzwanzig Stunden. Schiebe keine Schuld auf jemand anderen! Du legst Rechnung vor HaShem ab. Wenn er dir einen schwierigen Menschen schickt, dann will er, dass du lernst, richtig zu reagieren! Die Fehler Anderer haben keinerlei Verbindung zur Schwere und Ernsthaftigkeit meiner Fehler. Wann auch immer du etwas findest, was nicht in Ordnung war, geh die vier Schritte der Tshuva!

  • Bekenne vor HaShem.
  • Bereue, dass du nicht seinen Willen getan hast.
  • Bitte um Vergebung, wie ein Kind von seinen liebenden Eltern Vergebung erbittet.
  • Nimm dir vor, in Zunkunft dein Bestes zu tun, damit du diesen Fehler nicht wieder machst. Überleg, ob du etwas ändern kannst, um nicht wieder in diese Versuchung zu kommen.

 

Sehr wichtig bei diesem Schritt ist, nicht traurig zu werden! Frustration und Depression lähmen uns und lassen nicht zu, dass wir uns verbessern. HaShem will Reue, aber nicht Depression! Mit seiner Hilfe kannst du jeden schlechten Charakterzug und jede Gewohnheit brechen! Es ist aber vielleicht ein langer, anstrengender Weg, und du darfst keine Traurigkeit zulassen, die dich davon abhält, den Weg weiter zu gehen. Geh ernsthaft, aber nicht verzweifelt, den letzten Tag durch und sag HaShem alles, was nicht richtig lief. Spürst du die Erleichterung, wenn alles bekannt und vergeben ist?

 

 

Bitte

 

Nachdem wir eine demütige und dankbare Haltung angenommen haben, und nachdem wir unsere Fehler offen gelegt haben, können wir es jetzt wagen, unseren lieben Vater – den allmächtigen Herrn des Universums – um etwas zu bitten.

 

Was ist das wichtigste, das ein Mensch braucht? Emuna, Glauben, Vertrauen. Bitte HaShem zunächst vor allem darum. Emuna, das alles zum Besten ist. Bitte darum, dich nicht zu grämen, sondern positive Energie zu generieren, um dich verändern zu können.

Bitte um Hilfe bei den Dingen, die du im Schritt der Tshuva erkannt hast. Bitte um geistliches Wachstum, und ein dankbares Herz, um den Willen, täglich zu beten, um Verständnis der Torah und dass du seine Gegenwart im Alltag spüren darfst – diese Bitten erfüllt HaShem gern!

 

Danach bete für deine Familie und Freunde: Dass du Ihnen voller Liebe und Verständnis begegnen kannst, für eine wundervolle Partnerschaft, für Weisheit und Erfolg, die Kinder im Glauben zu erziehen.

 

Und schließlich bete um materielle Dinge: um ausreichend Einkommen, eine gute Wohnung, nahrhaftes Essen – was auch immer bei dir gerade ansteht. Sei dir bewusst, dass HaShem dir nichts schuldet! Und dass er uns nur gibt, was wirklich gut für uns ist. Bitte um eine gute Finanzlage, und bitte gleichzeitig darum, dass er dich niemals vergessen lässt, dass unser Einkommen von ihm abhängt, denn wenn du das vergisst, müsste er dir die finanzielle Sicherheit wieder wegnehmen, um dich zu erinnern...

 

Bitte um Hilfe bei den konkreten Dingen, die in den nächsten vierundzwanzig Stunden vor dir liegen – und dann geh mit einem Lächeln zurück in den Alltag!

 

 

Das wichtigste beim Gebet ist – sei ehrlich! Bete nicht diesen Artikel. Wenn du für ein Problem nicht danken kannst, dann sag das HaShem und bitte darum, dass er dir mehr Vertrauen und Emuna gibt, aber mach dir und ihm nichts vor! Wenn es dir schwer fällt, eine Stunde konzentriet zu beten, dann fang mit weniger an. Aber mach dich auf den Weg, mach es dir zur Angewohnheit, jeden Tag ausgiebig mit HaShem zu reden! Und daneben bete im Alltag vor jeder Aufgabe, die du angehst.





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