29 Kislew 5782 / Freitag, 3. Dezember 2021 | Thora-Parascha: Mikez
 
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Ich will an Dich glauben (2)    

Ich will an Dich glauben (2)



Man muss Gott bitten, uns jeden Tag die Möglichkeit zu schenken, die Einsamkeit mit Ihm zu suchen ... (Teil 2 der Reihe "Der Ratschlag")

 



Wer sich dem Schöpfer der Welt nähern möchte, muss sich die bereits aufgeführten sieben Regeln der eigenen Gerichtssprechung einprägen und Gott darum bitten, ihm zu helfen, diese ordnungsgemäß durchzuführen, da ohne diese Regeln die Gefahr besteht, das genaue Gegenteil zu erreichen und dies ausgerechnet weil er sich Gott nähern will.

Der Grund dafür ist, dass man lediglich mit langsamen Schritten die Wahrheit erkennt und aufgrund dessen sieht, wie die richtige Lebensführung und das angemessene Charakterbild eines Menschen auszusehen hat. Dies kann daher durch eine falsche Selbstbeurteilung dazu führen, sich selbst zu stören bzw. eine extreme Verzweiflung hervorrufen. Mittels der 7 Regeln der eigenen Gerichtssprechung läuft man allerdings nicht Gefahr, auf die Lügen des bösen Triebes reinzufallen. Im Gegenteil, man weiß, dass Gott bis ins Detail wollte, dass man im Leben genau das Leben erlebte, was man bisher durchlebt hat, da uns dies ja offenbarte was der Sinn, Zweck und Grund unseres Lebens ist. Wir sind uns nun also auch dessen bewusst, dass ein bislang dagewesener Glaubensrückstand zum Guten ist, da man bisher niemals oder so gut wie nie betete und nunmehr weiß, ohne das Gebet ist eine wirkliche Annäherung zur Wahrheit, also zu Gott, unmöglich.
 
Beispiel: Ein Mensch versucht mit aller Kraft seinen schlechten Charakterzug der Wut bzw. der Aggression loszuwerden. Allerdings schafft er es nicht, Herr über seinen Zorn zu werden. Dieser Mensch muss sich an die sieben Regeln der eigenen Gerichtssprechung halten.
 
1. Bei jedem seiner eigenen Gerichtssprechungen bezüglich seines Zorns oder auch unmittelbar nach einem seiner Wutausbrüche, muss er sich folgende Fragen stellen: „Was erwartet Gott von mir? Möchte Er, dass ich mich jetzt selbst fertig mache, indem ich der Verzweiflung verfalle und somit Gefahr laufe, noch tiefer zu fallen, sodass es vielleicht nichts mehr wiedergutzumachen gibt? Oder möchte er, dass ich meinen Glauben an Ihn, meine Freude und Hoffnung stärke, sodass ich voller Motivation und Ansporn gute Dinge vollbringen kann und meinem schlechten Charakterzug endgültig ein Ende setze? Mit Sicherheit möchte Gott, dass ich glücklich durchs Leben gehe und versuche, alles in meiner Macht Stehende zu tun, um das Ruder zu drehen.“
 
2. Er muss Gott seine Ausraster gestehen. Nachdem er weiß, wo er steht, ist er sich dessen bewusst, dass er Gott nicht versprechen kann, nie wieder böse zu sein, da Er ja sieht, dass er jedes Mal aufs Neue ausflippt. Dies muss allerdings kein Grund zur Verzweiflung sein, da er sich den nächsten Schritt zur Hilfe nehmen kann.
 
3. Er muss mit voller Überzeugung daran glauben, dass Gott ihn niemals eine Situation durchlaufen lässt, die über seinen Fähigkeiten liegt! Er muss also daran glauben, dass er durch einen gewissen Lernprozess und Gebeten seinem schlechten Charakterzug endgültig ein Ende setzen kann. Und dies führt ihn direkt zum nächsten Schritt:
 
4. Er muss sich jeden Tag Wissen über die negativen Eigenschaften, Aggression und Wut aneignen, indem er gegenüberstellt, welchen Schaden er sich selbst dadurch zufügt und welche wunderschönen Dinge auf ihn warten, wenn er diese Verfehlung überwindet. Dies tut er anhand der Abschnitte dieses Buches, die sein Problem beschreiben. Sein Gelerntes wird ihm als hervorragende Grundlage für seine Gebete dienen, die ihm mit Gottes Hilfe zur Weisheit verhelfen, seinem schlechten Charakterzug wahrhaftig ein Ende zu setzen.
 
5. Er muss sich jeden Tag eine gewisse Zeit einräumen, in der er über die Auslöschung seiner Wut betet. Dabei muss er mit voller Überzeugung daran glauben, dass sich mit einem Gebet an Gott alles verändern lässt!
 
Wenn man sich bei einem Gebet auf eine spezifische Sache konzentriert und diese unzählige Male wiederholt, wird man nach und nach erkennen, dass man unbeschreibliches Wissen erhielt, durch das man gewisse Situationen - bei denen man bislang scheiterte - problemlos bewältigen kann.
 
6. Man muss Gott um ein Geschenk bitten, obwohl man dies gar nicht verdient hat, da Er ja niemandem etwas schuldig ist. Nachdem er dies verinnerlicht hat, muss er Gott trotzdem darum bitten, ihm ein ruhiges Gemüt zu schenken, das ihn nie wieder böse sein lässt. Er muss sich darüber im Klaren sein, dass Gott ihm mit Sicherheit seinen Wunsch erfüllen wird sowie Er unzähligen Menschen, die sich an diese Schritte hielten, half.
 
7. Er muss sich bei Gott jeden Tag für das Recht, um die Beseitigung seines Zorns beten zu können, und dann für jede Situation, bei der er nicht mehr wütend wurde, bedanken. Auch wenn es ihm nicht gelang, sich völlig - ohne böse zu werden - aus der Affäre zu ziehen, muss er sich bei Gott dafür bedanken, dass es ihm zumindest gelang, den Grad seiner Wut abzumildern.
 
Fazit: Er muss sich bei Gott für jedes Detail, an dem er eine Besserung wahrnimmt, bedanken, denn dies wird ihm weiterhin die Kraft geben, sein Ziel zu verfolgen. Gott wird ihm aufgrund seines Dankes weiterhin helfen und zu guter Letzt sogar beschenken. 


 
Gebet für das Gebet
 
Wer aus seinem Winterschlaf erwachte und sich nun endlich entschloss, jeden Tag Rechenschaft für sein Tun abzulegen sowie über jedes Detail in seinem tagtäglichen Leben zu beten, muss wissen, dass man über seinen gefassten Entschluss ebenso beten muss. Man muss Gott also bitten, uns jeden Tag die Möglichkeit zu schenken, die Einsamkeit mit Ihm zu suchen, in der man ordnungsgemäß Rechenschaft für sein Tun ablegt, da davon das gesamte weitere Leben abhängt.

 

Ratschlag: Ab heute beginnt JEDER die ersten fünf Minuten seines persönlichen Gesprächs mit Gott mit der Bitte, jeden Tag dieser nachgehen zu können.
 





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