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Die Liebe fürs Leben    

Die Liebe fürs Leben



Eine der schwierigsten Glaubensprüfungen, an der etliche Menschen zu arbeiten haben, ist das Finden ...

 



Auszug aus dem Buch von Rabbi Shalom Arush: “Began Ha´Emuna“ (Dieses Buch ist auch auf Deutsch unter dem Titel “Im Garten des Glaubens“ erhältlich)

 

 

Der richtige Lebensgefährte / Die richtige Lebensgefährtin 
 
Eine der schwierigsten Glaubensprüfungen, an der etliche Menschen zu arbeiten haben, ist das Finden des richtigen Lebensgefährten oder der richtigen Lebensgefährtin. Dieses Problem erstreckt sich über die gesamte Zeit der Suche nach einem geeigneten Partner oder einer Partnerin, d.h. zu einem Leben in einer gemeinsamen Ehe. 
 
Bei dieser Art der Glaubensprüfung benötigt ein Single für einige Punkte eine besondere Stärkung der Motivation. Einer dieser Punkte ist die oft sehr lange Wartezeit eines Singles bis zur lang ersehnten Hochzeit. Jeder Single muss sich darüber im Klaren sein, dass Gott jeden Menschen in Seiner Obhut hat, und Er jeden auf die für ihn beste Art und Weise durch das Leben führt. Mit anderen Worten, solange Gott einem Mann keine Frau vermittelt oder umgekehrt, ist es das Beste für ihn oder sie, alleinstehend zu sein. Diese Regel gilt für alle Lebenslagen, in der ein Mensch sich befindet. Ein Mensch muss davon überzeugt sein, dass ein solcher Mangel die Grundlage seiner Vollständigkeit bildet und sein jetziger Mangel oder sein jetziger Verzicht den besten Ausgangspunkt zur Annäherung an Gott bildet. 
 
Die Wartezeit muss ein Single clever nutzen. Er muss die Zeit in die Stärkung des Glaubens an Gott investieren und in intensive Gebete zur Findung seines “Herzblattes“ stecken. Jedes Gebet, das er in seinem Singleleben an Gott richtet, nimmt geradewegs Einfluss auf sein späteres Eheleben mit seiner Frau, und daher muss er um jede Kleinigkeit und um jedes Detail beten. Also er muss Gott nicht nur um eine Frau bitten, sondern auch darum, dass seine spätere Ehe vom Hausfrieden und der Liebe geprägt sein wird. Des Weiteren muss er Gott darum bitten, dass sie sich gegenseitig mit geschlossenen Augen vertrauen können, und sie bei allem einer Meinung sein werden. Darüber hinaus muss er für die beidseitige Zeugungsfähigkeit beten, und das sie sich später mit ihren Kindern tatsächlich als eine Familie fühlen werden usw. 
 
Wer in seinem Kopf Ordnung schafft und sich mit der Frage beschäftigt, weshalb er auf diese Welt kam und welches Ziel es auf dieser Welt zu erreichen gilt, der empfindet es zunächst nicht als sehr dringlich zu heiraten. Er weiß, dass sich sein gesamtes Leben um die Erlangung des Glaubens dreht, und dass man den Glauben in seiner Vollständigkeit nur nach einer Eheschließung erlangen kann, da sich dort die Hauptprüfungen abspielen, die einen Menschen zur Arbeit an seinem Glauben zwingen. Infolge dieser Erkenntnis ist er stets glücklich und zufrieden und verlässt sich auf Gott, da nur Er weiß, wann es am besten für ihn ist zu heiraten. Solch ein Mensch fährt eine Supernote für die von ihm mit Erfolg bestandene Glaubensprüfung ein, indem er mit Liebe und Freude lange Zeit auf seine Zukünftige wartet. Er wird seine Traumpartnerin finden und mit ihr immer auf der Sonnenseite des Lebens verweilen, und darüber hinaus wartet auf ihn ein unbeschreiblicher Lohn in der kommenden Welt. 
 
Eine ledige Person hingegen, die keinen Glauben in Gott besitzt, verhält sich exakt umgekehrt. Sie schreibt ihre Verzögerungen bei der richtigen Partnersuche irgendwelchen natürlichen Gegebenheiten zu und macht sich wegen jeder Kleinigkeit selbst verrückt oder fällt bei jedem Hindernis in die Verzweiflung. - Das ist einfach nur schade, da sie völlig unnötig leidet und nicht weiß, dass Gott ihren Lebenspartner, sobald sie reif für eine Ehe ist - wenn es sein muss sogar bis vor ihre Haustür - manövrieren wird! Des Weiteren vermasselte sie die ihr auferlegte Glaubensprüfung und stürzt aufgrund dessen unaufhaltsam in die Verzweiflung; und darüber hinaus verliert sie ihr gesamtes Selbstvertrauen und dies wiederum führt bei ihr zu ständigen Selbstvorwürfen.
 
Solch einer Person muss man zum einen raten, Gott um das Geschenk und die Stärkung des Glaubens zu bitten, und zum anderen, sich mit diesen Worten an Ihn zu wenden:
 
„Schöpfer der Welt, schenke mir den Glauben! Lass mich spüren, dass Du mich nicht vergessen hast, dass Du entscheidest, wann ich heiraten werde, dass Du mich liebst, dass jede Verzögerung zu meinen Guten ist!“
 
Für eine ledige Person ist die Entscheidung des endgültigen Ja -Wort-Versprechens eine weitere Glaubensprüfung. Dabei versteht es sich für jede Person, die über einen gesunden Menschenverstand verfügt, von selbst, dass es für sie keine Möglichkeit gibt, herauszufinden, wer der für sie vom Himmel bestimmte Lebenspartner ist.
 
Des Weiteren sind sie sich dessen bewusst, dass der einzige Weg der Charakter- und Persönlichkeitsbeschreibung des möglichen Ehepartners nur nach einer Hochzeit möglich ist. Demzufolge verschwendet sie ihre Zeit nicht mit verhörmethodischen Ausfragereien oder Nachforschungen. Im Gegenteil, sie baut und vertraut einzig und alleine auf Gott, indem sie zu Ihm spricht:
 
Schöpfer der Welt, es ist vor dem Thron Deiner Herrlichkeit offenbar und bekannt, dass ich niemals wissen kann, wer mein optimaler Lebenspartner ist. Bitte habe Erbarmen mit mir und hilf mir, meinen richtigen Lebenspartner zu finden; und lasse mich bitte zügig - sowie ohne jegliche Probleme - heiraten!“
 
Das Erfolgsrezept für eine ledige Person bildet das Gebet und das ausschließliche Vertrauen zu Gott. Wer sich ohne jeden Zweifel auf Gott verlässt und stets mit Ihm spricht, dem bleiben mit Sicherheit das Herzleiden, die Trübsal und die Traurigkeit erspart; und des Weiteren wird er - bzw. sie - zügig heiraten und anschließend werden sie ein wunderschönes und harmonisches Eheleben führen.




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