11 Tischrey 5781 / Dienstag, 29. September 2020 | Thora-Parascha: Sukkot
 
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Einfach einmal lesen    

Einfach einmal lesen



Einfach einmal lesen und darüber nachdenken. Nur 5 Minuten, dafür aber ganz in Ruhe !!!

 



Einfach einmal lesen und darüber nachdenken. Nur 5 Minuten, dafür aber ganz in Ruhe !!!

Eines Tages bat eine Lehrerin an einer israelischen Hochschule in Jerusalem ihre Schüler, die Namen der anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen.

Anschließend sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben.

Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war. Und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie die Blätter bei der Lehrerin ab.

Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine/ihre Liste.

Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.

„Wirklich?“, hörte man flüstern…, „Ich wusste gar nicht, dass ich hier jemandem etwas bedeute!“ und „Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen“, waren die Kommentare.

Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder vielleicht mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das spielte schließlich auch keine große Rolle - die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler im zweiten Libanon-Krieg gefallen und die Lehrerin ging deshalb natürlich zum Begräbnis des Schülers.

Die Bestattungszeremonie war überfüllt mit vielen Freunden.

Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder auch nur gekannt hatte, ging an seinem Grab vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.

Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Grab. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: „Waren sie Schlomis Mathe-Lehrerin?“ Sie nickte: „Ja.“ Dann sagte er: „Schlomi hat sehr oft von Ihnen gesprochen …“

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Schlomis früheren Schulfreunden versammelt. Schlomis Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.

„Wir wollen Ihnen etwas zeigen“, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. „Das wurde gefunden, als Schlomi gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es vielleicht wiedererkennen.“

Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war.

Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Schlomi geschrieben hatten.

„Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben“, sagte die Mutter. „Wie Sie sehen, hat Schlomi das sehr geschätzt.“

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin.

Chaim lächelte ein bisschen und sagte: „Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch.“

Binjamins Frau sagte: „Binjamin bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.“
„Ich habe meine auch noch“, sagte Michal. „Sie ist in meinem Tagebuch!“

Dann griff Mirjam, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. „Ich trage sie immer bei mir“, sagte sie und meinte dann: „Ich glaube, wir haben alle unsere Listen aufbewahrt.“

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte aber vor allem um Schlomi und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.
 
Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen - und insbesondere mit unserer eigenen Frau (oder Mann) - vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages enden wird und wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird.

Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt auch sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind.Sag es ihnen, bevor es zu spät ist!

Wenn du dies nicht tust, wirst du wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Gutes und Schönes zu tun!

Da du ja nun diese Zeilen gelesen hast, dann doch nur deshalb, weil sich jemand um dich sorgt. Also gibt es zumindest einen Menschen, dem du etwas bedeutest.

Jetzt ist es an der Zeit, dass du dieses Buch kurz beiseite legst und deiner Frau sagst, wie sehr du sie liebst! Ruf sie augenblicklich an oder geh zu ihr! Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück. Daher lass deine Frau wissen, dass jeder Tag mit ihr für dich ein gesegneter Tag ist, genau so etwas Besonderes, wie sie es für dich ist!

Und immer wenn du meinst, gerade mit anderen Dingen zu beschäftigt zu sein, solltest du dich fragen: Ist es heute das erste Mal, dass ich nicht bereit bin, ein paar Minuten für ein Gespräch mit meiner Frau (meinem Mann) zu opfern?! Ist es das erste Mal, dass ich nichts getan habe, um ihr eine Freude zu bereiten?! …

Denk daran, du erntest, was du vorher gesät hast.





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  1.
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Claudia Römer06.10.2011 17:17:59
     
 

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