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Sonne, Mond und Sterne    

Sonne, Mond und Sterne



Die Kabbala lehrt uns ein besonders wichtiges weil unabänderliches Naturgesetz. Dort heißt es, ein Mann verkörpere die Sonne und die Frau den Mond.

 



Sonne und Mond

Die Kabbala lehrt uns ein besonders wichtiges weil unabänderliches Naturgesetz. Dort heißt es, ein Mann verkörpere die Sonne und die Frau den Mond. Jeder von uns weiß, dass der Mond sein Licht von der Sonne bezieht. Demnach reflektiert der Mond lediglich das Licht der Sonne. Dies bedeutet aber, niemand kann ernsthaft den Mond dafür verantwortlich machen, dass er am Tag nicht leuchtet.
 
Und was bedeutet dies für einen Mann? Er muss seine Frau davon überzeugen, dass er für sie die Sonne verkörpert. Dazu muss er also wissen, dass er eines in seiner Ehe zu beachten hat: einfach nur sein Licht auf die Frau auszustrahlen! Also seine Frau mit Liebe, Wärme, Geborgenheit, Aufmerksamkeit, Verständnis, Fürsorge usw. zu beschenken! Auf diese Weise wird er seinem Status als Mann gerecht!
 
Das Resultat ist natürlich eine perfekte und harmonische Ehe, da seine Frau - also der Mond - ihm all diese Dinge dann reflektiert! Allerdings viel stärker und intensiver als er selbst strahlt, denn der Mond scheint ja mit seinem Licht in der Nacht und somit erhellt er die Dunkelheit! Wenn ein Mann also seine maskulinen Charaktereigenschaften zum Vorschein bringt, wenn er also seine Frau einfach nur beschenkt und somit anstrahlt, dann werden beide ein wunderschönes Leben ohne jegliche Eheprobleme haben! Denn das Licht, das seine Frau aufgrund seines Verhaltens reflektiert, wird ihr gemeinsames Leben so sehr erhellen, dass es nie wieder dunkel sein wird!
 
Ein Mann muss also wissen, dass seine Frau aus sich selbst heraus kein Licht verbreitet. Sie wartet demnach geradezu darauf, von ihrem Mann angestrahlt zu werden, um dann die Wärme und Helligkeit des von ihr empfangenden Lichtes endlich auch reflektieren zu können. Das bedeutet: Wenn du irgendwelche Mängel oder Fehlverhalten an deiner Frau bemerkst, dann deckt dies nur auf, das du deine Frau noch nicht genügend erhellt hast! Denn hättest du dies getan, dann würde sie es doch reflektieren.
 
Der Ursprung der Mängel bei deiner Frau liegt somit also ausschließlich bei dir. Sie trifft also keine Schuld, denn so wie man dem Mond nicht zur Last werfen kann, dass er dann kein Licht ausstrahlt, wenn die Sonne ihn nicht anstrahlt, so ist auch deine Frau für keines ihrer von dir beklagten Mängel verantwortlich.
 
Aus den Worten musst du als Mann also die Pflicht erkennen, deine Frau immer zu ehren und zu respektieren. Du musst dir stets vor Augen halten, dass du euer gemeinsames Haus nur betrittst, um auszustrahlen! Ja, du musst deine Frau stets mit Liebe, Wärme, Geborgenheit, Aufmerksamkeit, Verständnis, Fürsorge und sonstig allem beschenken! Und wenn du meinst, ihre Aufgabe wäre es, dich zu ehren und zu respektieren, dann ist das natürlich auch richtig, aber zunächst einmal musst du damit beginnen, sie anzustrahlen - unabhängig davon, was sie tut oder lässt.
 
Und sobald du siehst, dass deine Frau dich ehrt und achtet, dann bedeutet dies nur, Gott möchte dir zeigen, dass Er mit deinen Taten zufrieden ist - nach dem Motto: „Ehre dem, dem Ehre gebührt!“ Wenn du aber meinst, deine Frau müsste dich anstrahlen, dann bist du innerlich kein richtiger Mann, sondern du verhältst dich äußerst feminin, weil du ja geradezu darauf wartest, angestrahlt zu werden - wie eben am Beispiel mit dem Mond erläutert.
 


Weshalb lachte Sara?
 
Das 1. Buch Moses (Wochenabschnittskapitel 18-22) erzählt, wie drei Engel den kinderlosen Abraham aufsuchten und ihm dabei versprachen, dass seine Frau Sara ihm innerhalb eines Jahres einen gesunden Sohn gebären wird. Sara, die diese Unterredung belauschte, begann daraufhin vor sich hinzuschmunzeln, da sie dieses Versprechen aufgrund ihres hohen Alters geradezu als lächerlich empfand. Gott, der all dies natürlich beobachtete, wandte sich daraufhin zu Abraham und fragte ihn: „Weshalb lachte Sara? Zweifelt sie etwa an Meiner Kraft, so als ob Ich trotz ihres hohen Alters nicht in Lage wäre, sie mit einem Kind zu beschenken?!“
 
Hier fällt sofort auf, dass Gott eigentlich Sara mit dieser Frage konfrontieren sollte; schließlich war sie es ja, die lachte, und nicht etwa Abraham. Daher hätte Gott eigentlich Sara fragen müssen:„Weshalb lachst du? Was findest du daran zum Lachen. Glaubst du etwa nicht an Mich?“
 
Nein, Gott verhielt sich selbstverständlich einwandfrei. Und eben deswegen geht aus dieser Geschichte eindeutig hervor, dass ein Mangel oder Fehler einer Frau sich vom Ursprung her auf den Mann zurückführen lässt. Es versteht sich von selbst, dass wir uns nicht anmaßen können, über den Status von Abraham zu sprechen, allerdings lehrt uns diese Geschichte, dass er in spiritueller Hinsicht einen gewissen Glaubensmangel hatte, der sich im Lachen von Sara äußerte. Nunmehr ist klar, weshalb Gott Abraham nach dem Grund für Saras Lachen fragte und dann sagte: „Deine Frau lacht, und dies bedeutet, du glaubst nicht mit voller Überzeugung an Mich.“





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  1.
  Sonne , Mond und Sterne
Batsheva23.08.2010 17:10:10
     
 

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