18 Ijar 5779 / Donnerstag, 23. Mai 2019 | Thora-Parascha: Bechukotei
 
dot  Zu Favoriten hinzufügen   dot  Als Startseite festlegen  
 
   
    Neukunde    |    Login
  
    Mein Konto     Bestellverlauf     Hilfe
 
 
  Mein Land:  
  USA (Vereinigte Staaten von Amerika)   
 
   Sprache:  
  Deutsch   
 
   Währung:  
  US-Dollar   
 
   
Home Breslev Familie Spiritualität Kultur Sabbat Feiertage Breslev Forum
   Ehe und Beziehung     Kindererziehung     Kinder             
 
  Alle Kategorien  
 
 
 
Ehe und Beziehung  
 
HomeFamilieEhe und BeziehungWasserfall
 
  Erweiterte Suche via
   Articles
 
   Suche
 
            
 

Wasserfall    

Wasserfall



Wasserfall - ein viel versprechender Titel ...

 



Wie unglaublich wichtig der Frieden für Gott ist, können wir aus der Weltentstehung erkennen, denn nachdem Gott etwas erschafft, empfindet Er sein Werk als gut.

 

  • Am ersten Tag der Erschaffung heißt es: „Und Gott sah, dass das Licht gut war … Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein erster Tag.“ (1. Buch Moses 1, Vers 3,5)
  • Am dritten Tag heißt es: „Und Gott sah, dass es gut war." (1. Buch Moses 1, Vers 10) Und kurz darauf heißt es erneut: „Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.“ (1. Buch Moses 1,12)
  • Am vierten, fünften und sechsten Tag beschreibt die Thora dieselbe Aussage: „Und Gott sah, dass es gut war …“ (1. Buch Moses 1, Vers 18,21,25,31)
  • Den siebten Tag empfand Gott sogar als überaus gut, und deshalb segnete und heiligte Er ihn. (1. Buch Moses 2, Vers 3)

 
Aus dieser Auflistung ergeht, dass Gott alle Tage als gut empfindet. Am dritten Tag sagte Er sogar zweimal, dass es gut sei. Nach Beendigung Seiner Arbeit, also am sechsten Tag, sagte Gott zusammenfassend, dass alles nicht nur gut, sondern sehr gut ist. Dabei fällt allerdings etwas sehr Interessantes auf, denn am zweiten Tag der Erschaffung ist nirgendwo die Rede von „gut“!
 
Jeden Tag beschreibt Gott alles als gut, bis auf den zweiten Tag! Weshalb? Was entstand an diesem Tag?
 
Zu Beginn dieses Tages war die gesamte Erde von Wasser bedeckt, deshalb trennte Gott nun - durch eine Art Ausdehnung - das vorher zusammengehörige Wasser. Er teilte es also in zwei Teile. Der obere Teil des Wassers wurde zum Himmel und auf der Erde blieb das Wasser bestehen.
 
Gott provozierte dadurch also eine gewisse Scheidung, eine Art Konflikt zwischen dem oberen Wasser (Himmel) und dem Wasser auf der Erde. Diese Trennung war aber nicht nur notwendig, sie war sogar zwingend, da niemand von uns in der Lage wäre, in einer Welt zu leben, die vollends aus Wasser bestünde.   
 
Daher stellt sich nun die Frage, weshalb Gott diesen Tag nicht als gut empfindet. Hieraus lässt sich nun eine faszinierende Lehre erschließen, die jedem von uns in seinem Leben sehr viel Positives schenken kann.
 
Gott sagte: „Es stimmt, Ich musste eine Trennung zwischen den Wassern herstellen, um so den Menschen ihre Existenz zu gewährleisten. Aber dennoch empfinde Ich diesen Tag nicht als „gut“, da an einer Trennung, egal welcher Art, nichts Gutes ist!“
 
Jede Trennung, also jede Art von Streit, Konflikt oder Scheidung, was ja mit anderen Worten das Gegenteil von Frieden darstellt, ist immer, auch wenn es erforderlich und sogar unerlässlich ist, nicht wirklich gut!

 

 

David Kraus (M.A in Psychologie und Integrativer Psychotherapie | Dipl. Paar- und Familientherapeut | Dipl. Pädagogischer Elternberater) ist Oberrabbiner der Jüdisch-Chassidischen Kultusgemeinde Breslev Deutschland / Israel mit Sitz in Hanau. David Kraus finden Sie bei Facebook.





Kommentar    Kommentar
   Sehen Sie mehr Artikel von: Rabbiner David Kraus
   Lesen Sie mehr über: Ehe und Beziehung




Zum Artikelanfang    Zum Artikelanfang       Artikel per E-Mail senden    Artikel per E-Mail senden          Weiterleiten       Druckversion    Druckversion


 Treten Sie dem Newsletter bei Treten Sie dem Newsletter bei
 
 
  
Wenn Sie weitere Artikel oder Breslev.co.il Beiträge über die E-Mail erhalten wollen, dann geben Sie hier bitte Ihre E-Mail-Adresse ein:

   

 Zum Thema gehörende Artikel Zum Thema gehörende Artikel
 
 

 
Einfluss auf Generationen               Das Verbot der Unzucht               GEGENSÄTZE ZIEHEN SICH AN
 
 Einfluss auf Generationen  Das Verbot der Unzucht  GEGENSÄTZE ZIEHEN SICH AN


  0 Talkback     

Ihre MeinungIhre Meinung    Ihre Meinung    

 
 
  
Zu Ehren von:    Zum Gedenken an:
  
 
Hat Ihnen gefallen, was Sie gelesen haben?
 
Helfen Sie Breslev Israel, das Licht von Rabbi Nachman zu offenbaren.
Helfen Sie uns, diese Welt zu einer besseren Welt für uns alle zu machen!
 
Klicken Sie hier, um Breslev.co.il zu supporten
  
 
 
 Angebote des Tages Angebote des Tages
 
 
 
 
Back  1 2 3  Next
 
 
 
 
  •  
  •  
     
  •  
  •  
  •  
 
Back  1 2 3  Next
 
 
 Am häufigsten geklickt Am häufigsten geklickt
 
 
 
 
Up  1 2  Down
 
 
 Am häufigsten gelesen Am häufigsten gelesen
 
 
 
 
Up  1 2 3  Down
 
 
 Facebook Facebook
 
 
 
 Newsletter Newsletter
 
 
 
Abonnieren:   
 
   
 

 
 



  
 
 
open toolbar