19 Tamus 5779 / Montag, 22. Juli 2019 | Thora-Parascha: mattot
 
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Der Kampf der Gerechten    

Der Kampf der Gerechten



Anders als in den irrtümlichen Vorstellungen besteht das Judentum nicht aus überholten Traditionen und/oder Nostalgie der Vergangenheit, sondern es ist lebendig!

 



Der Kampf der Gerechten - Der nicht enden wollende Test: Die Wenigen gegen die Masse

 

Sie übergaben die Mächtigen in die Hände der Schwachen und die Massen in die Hände der Wenigen (Das „Al HaNissim“ Gebet für Chanukka). Anders als in den irrtümlichen Vorstellungen der Fehlgeleiteten und Ungebildeten besteht das Judentum nicht aus überholten Traditionen und/oder Nostalgie der Vergangenheit, sondern es ist lebendig, relevant und aussagekräftig. So wie es auch vor tausenden von Jahren schon war. 

 

Chanukka ist nicht nur ein Fest für Kinder, bei dem die wenigen Guten eine Armee von Schlechten besiegen. Der damalige Kampf geht bis zum heutigen Tag weiter. Die Griechen waren so „wohlwollend“, dass sie die Juden nicht einfach physisch vernichten wollten. Sie waren bereit, diejenigen Juden in ihren Schulen und sozialen Kreisen aufzunehmen, die sich und ihr Judentum verbiegen ließen und der Ketzerei zu opfern. Solch eine Assimilation war schlimmer als der physische Tod, denn Assimilation und spirituelle Kapitulation vor den Griechen bedeutete die Vernichtung ihrer jüdischen Seelen. Für eine Seele, die Raum und Zeit transzendiert, ist ihre Vernichtung die größte Tragödie, größer als der physische Tod, denn der Körper zerfällt, aber die Seele lebt weiter.

 

Der Kampf der wenigen Gerechten gegen die unwissenden Massen geht auch heute noch weiter, so wie Rabbi Nachman aus Breslev uns gewarnt hat, indem er uns die Gefahren aufzeigte, denen wir als Generation vor der Ankunft des Maschiach ausgesetzt sein werden (Rabbi Nachmans „Reden“ 220): „Der mächtige Geist des Agnostizismus ist in die Welt gekommen als eine Prüfung von oben. Ich weiß, dass meine Nachfolger stark sein werden und standhaft in ihrem Glauben bleiben, auch ohne meine Warnung, die sie weiter dazu ermutigt. Lasst sie es alle wissen, dass dies vorausgesagt wurde...“

 

Mit einem tiefen und schmerzvollen Seufzer würde Rabbi Nachman sagen: „Wie können sich nur ein paar Männer gegen die ganze Welt wehren?“

 

Auch heute sehen wir, wie Rabbi Nachmans Vorhersage in Erfüllung geht. Die Gläubigen sind nur wenige, auch hier in Israel - im Palast des Königs - scheinen die Ungläubigen die Mehrheit zu sein. Jeden Tag hören wir von neuen bösen Verordnungen gegen die Tora und andererseits von Juden, die ihr treu bleiben. Was können wir selber tun, um nicht mit der Welle des Agnostizismus weggespült zu werden? Wie könnte man den hellenistischen Assimilationsgeist im 21. Jahrhundert bekämpfen, ohne zu verzweifeln? So wie Rabbi Nachman diesen Kampf vorausgesagt hat, so vertraute er uns das Geheimnis an, wie diese Schlacht gewonnen werden kann. Er sagte uns, dass die wenigen Getreuen durch einen Anstieg ihrer Emuna nicht nur überleben, sondern letztendlich sogar gedeihen werden. Der Rebbe hat uns davor gewarnt, dass die Agnostiker sich gegen uns wenige Getreue in dieser Generation wenden werden. Mit Emuna werden die wenigen Getreuen Hashems (Gottes) in der Lage sein, ihre Seelen wiederherzustellen und ihre Herzen zu stärken. Ohne sie würden sie von den Wellen des Agnostizismus zerstört werden, wie wir in folgendem Gleichnis - mit Hashems Gnade - sehen werden:

 

Schmelkes war - gelinde gesagt - nicht gerade die hellste Person in der Stadt. Doch dank Hashems unbegrenzten Mitgefühls gelang es sogar dem einfachen Schmelkes seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Milch seiner drei Kühe zu verdienen. Dies tat er jeden Tag, außer am Schabbat natürlich.

 

Josef Grednik war im Gegensatz zu Schmelkes die reichste Person der Gegend. Ihm gehörten eine Mühle, die Spirituosenbrennerei und eine Gurkenfabrik. Es gab nicht einen Menschen innerhalb eines Radius von hundert Meilen, der nicht Gredniks Mehl zum backen benutzte, Gredniks Wodka und Gredniks Essiggurken kaufte. Doch trotzdem war Josef Grednik geizig und ärgerte sich über jede Kopeke bzw. Rubel, den er ausgeben musste.

 

Die Arbeiter hatten in der Gurkenfabrik einen Fehler begangen und zu viel Essig in das Gurkenfass eingefüllt. Die Gurken wurden so sauer, dass der Essiggeruch, der aus der Sole aufstieg, eine Fliege hätte töten können, wäre sie in die Nähe gekommen. Josef Grednik wusste, dass die Gurken ungenießbar und unverkäuflich waren. Er suchte fieberhaft nach einem Plan, um sich von diesen Gurken zu befreien und dennoch etwas Geld dafür zu bekommen.

 

Er wies seine Arbeiter an, die Gurken aus der sauren Lache zu nehmen, zu waschen und sie in Körbe zu legen. Er verkaufte sie später billig dem gutgläubigen Schmelkes für seine drei Kühe. Schmelkes freute sich, das Futter für seine drei Kühe zu einem so günstigen Preis kaufen zu können. Die Kühe empfanden die Gurken als eine schmackhafte Abwechslung zum sonstigen Futter aus Stroh und Heu. Sie fraßen die Gurken mit der gleichen Begeisterung, mit der sie sonst nur frischen Mais verputzten.

 

Ein, zwei Tage später begannen die Menschen sich zu beschweren: „Schmelkes, deine Milch ist sauer!“ Schmelkes konnte es nicht verstehen, denn jeden Tag verteilte er die Milch frisch gemolken. Es gab keine frischere in ganz Siebenbürgen. Seine Kunden wollten nun ihr Geld zurück, aber Schmelkes lehnte es ab. Die verärgerten Kunden verlangten schließlich eine Anhörung vor dem Rabbiner.

 

Der weise Alte hörte sich beide Seiten an. Er richtete seine erste Frage an Schmelkes:„Haben Sie in letzter Zeit ihre Kühe anders ernährt als sonst?“ fragte er. Schmelkes nickte bejahend und erzählte dem Rabbiner von den Gurken, die er von Josef Grednik gekauft hatte. Der Rabbiner brauchte nichts mehr hören. Er wusste schon, dass Schmelke das unschuldige Opfer von Gredniks Gier und Verrat war. Er erklärte dem einfachen Milchmann, wie saures Futter zu saurer Milch führt. Danach rief er Josef Grednik zu sich und verlangte, dem armen Schmelke und seinen Kunden das Geld auszuzahlen - auch wenn die armen Kühe für ihre Bauchschmerzen nicht entschädigt werden konnten, die noch eine Woche anhielten.

 

Der ahnungslose Schmelkes steht symbolisch für den Juden und seine drei Kühe stehen für Nefesch, Ruach und Neshama - die drei Teile der jüdischen Seele. Die sauren Gurken stehen für die Agnostizismus, die Medien und die fremden Ideologien, die die jüdischen Aufgaben und Werke ruinieren. Emuna, Tora und Gebote sind die Milch. Grednik ist der böse Trieb, der einen Juden zu „säuern“ versucht, um ihn von seinem hohen Niveau des einfachen Glaubens - spirituell unabhängig von den Sternen angesiedelt - in die Tiefen des Agnostizismus zu stürzen.

 

Schon immer sind Griechen, Hellenen und Feinde der Emuna in der Überzahl gewesen. Chanukka ist das Fest, an dem das reine Öl mit dem Siegel des Hohepriesters (ein nationales Symbol für die reine Lehre der Tora) nicht komplett von unseren Feinden kontaminiert werden konnte. Dies ist auch ein Symbol dafür, dass es ihnen auch niemals gelingen wird. Auch wenn die Toratreuen nur wenige sind, wenn sie aber dennoch versuchen ihre Lehren an die folgenden Generationen allen Verfolgungen zum Trotz weiterzugeben, werden sie eine Stärkung ihrer Emuna erleben, wie es uns Rabbi Nachman offenbart hat. Rabbi Nachman versprach uns, dass diese Wenigen mit der Begrüßung des Maschiach in einem neu erbauten Jerusalem geehrt werden.

 

Möge er schnell kommen, noch in unseren Tagen. Amen!





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