9 Kislew 5781 / Mittwoch, 25. November 2020 | Thora-Parascha: Wajeze
 
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Für immer Jung    

Für immer Jung



„Willst du auf ewig deine Jugendlichkeit bewahren? Wenn ja! Weshalb blickst du dann andauernd auf deine Vergangenheit?? Weshalb blickst du andauernd nach hinten??

 



Rosch HaSchana steht vor der Türe und deshalb muss sich jeder von uns darüber klar werden, was Rosch HaSchana bedeutet. Rosch HaSchana ist Hebräisch und bedeutet: Kopf des Jahres! Nicht umsonst bezeichnen wir den Beginn eines Jahres als Kopf, denn vom Kopf geht ja schließlich alles aus. Der Kopf ist sozusagen der Dreh-und Angelpunkt, und deshalb geht es nur um eines: Jung zu sein, indem man ausschließlich nach vorne schaut!

Die ständige mentale und spirituelle Erneuerung, das heißt, der andauernde Wille sich wieder aufzurappeln, sich wieder hochzustemmen und schlichtweg wieder aufstehen zu wollen, ist ein äußerst starker und positiv beeinflussender Punkt im Leben eines Menschen, da es uns jung hält! Darüber hinaus verkörpert die richtige Wahl eines Menschen - das heißt, den niemals endenden Kreislauf des Neuanfangs zu wählen - zugleich den Willen Gottes! Da Gott von jedem von uns möchte, dass wir uns in unserem Leben nach jeder negativen Erfahrung sowohl gedanklich als auch physisch sofort davon abwenden und von vorn beginnen, also einen Neuanfang wagen und somit unser jung sein fördern!
 
Doch was genau ist der (gedankliche) innere Krieg eines Menschen, den es für ihn unumgänglich zu überwinden gilt!? Da man letzten Endes das sagt, was man denkt; und dann auch noch tut, was man sagt. Und wenn man den (gedanklichen) inneren Krieg verloren hat …
 
Daher stellen wir nun noch einmal die Frage: „Was genau ist der (gedankliche) innere Krieg eines Menschen, den es für ihn zwingend unumgänglich zu überwinden gilt!?“
 
Der innere Konflikt eines Menschen bekommt durch lediglich vier Wörter seine konkrete Gestalt.
 
Wem soll ich glauben??? - Dies ist die meistgestellte Frage aller Menschen rund um den Globus! „Wem soll ich glauben???“ - Entweder glaubt man den Worten und hört auf die Stimme des Zaddiks (dem weisen und gerechten Mann), der dir tatsächlich aufzeigt, was Gott von dir erwartet und möchte! - Oder man glaubt und hört auf die Stimme des bösen Triebes, dem Satan in einem selbst, der einen ein ums andere Mal nur betrügt und hinters Licht führt! Im Klartext: Wenn ein Mensch nicht glaubt, dass er in seinem Leben immer wieder von vorne beginnen und im positiven Sinne wieder umkehren kann, dass er dann, wenn er nicht daran glaubt, auf die Stimme seines bösen Triebes hört!
 
Was ist der Grund für häufige Verzweiflung, Trübsal und Traurigkeit vieler Menschen mit der Folge, dass sie wie arme und alte Personen ihr Leben durchschreiten, d.h. also mit einem Minimalwert an Aktivitäten in den Tag hineinleben und dabei auch diese nur lustlos ausführen? - Es ist die Tatsache, dass es ihrem bösen Trieb bisweilen gelingt, sie davon zu überzeugen, dass es sich bei ihnen bereits seit Längerem - so richtig seit Langem - um einen hoffnungslosen Fall handelt, und dass es ihnen deshalb auch niemals gelingen wird, irgendetwas zu erreichen, zu verändern oder dergleichen mehr.
 
Doch der Zaddik redet wohltuend und immer die Wahrheit sprechend zu einem Menschen: „Egal was auch war oder was immer dir auch geschah, lasse deinen Kopf nicht hängen! Wage einen Neuanfang! Und glaube daran, dass Gott von dir erwartet und möchte, dass du diesen Schritt wagst!“
 
Mit anderen Worten, Gott ist keineswegs daran interessiert, dass ein Mensch in seinem Geiste alt wird! Im Gegenteil: ER möchte, dass ein Mensch ausschließlich nach vorne blickt, ohne dabei auch nur einen einzigen Moment seines Lebens damit zu vergeuden, der Vergangenheit oder dem Geschehenen hinterherzujammern oder gar hinterherzulaufen! Nein, lebe das jung sein! Denn auf diese Weise bleibt ein Mensch mental, spirituell und sogar körperlich auf ewig jung!!! Jede Person, die diesen Ratschlag beherzigt und in ihr Leben übernimmt, wird äußerst schnell bemerken, wie ihr Leben dann von jugendlicher Dynamik und grenzenloser Freiheit geprägt wird. Ich lernte in meinem Leben zum Beispiel einige Breslever Chassiden kennen, die bei unserer ersten Begegnung keineswegs jung waren. Im Gegenteil sie hatten sogar das unglaubliche Alter von 80 oder sogar 90 Jahren erreicht. Doch alt fühlen hatte bei ihnen keine Chance!!! Sie fühlten sich jünger als jung! Da sie schlichtweg wie junge Menschen aussahen. Ihr Gesichtsausdruck war von Wachheit geprägt und in ihren Augen ließen sich die kindliche Freude und Verspieltheit erkennen usw. Im Klartext: Sie ließen sich vom sich alt und träge fühlen nicht überwältigen, da sie in ihrem gesamten Leben den Willen Gottes ausführten, indem sie immer nur nach vorne schauten und stets einen Neuanfang wagten - also wie Jungspunde ihr Leben gestalteten.
 
Aus dem bisher Gesagten lässt sich eindeutig erkennen, dass ein Mensch sich in einem wahrhaftigen Gedankenkrieg zwischen Gut und Böse befindet. Jeder von uns darf dabei allerdings nicht außer Acht lassen, dass die Hauptwaffe des bösen Triebes rein „psychologischer“ Art ist. Das heißt, dass dieser mit seiner psychologischen Kriegsstrategie versucht, einem Menschen bei allem, was er tut, bei allem, was ihm widerfährt oder bei allem, was um ihm herum geschieht, ihm das exakte Gegenteil der Wahrheit einzureden.
 
Der Giftstoff, mit dem der böse Trieb den Verstand eines Menschen vergiften möchte, sind Verzweiflung, Trübsal und Traurigkeit, die allesamt mit dem sich alt fühlen gleichzusetzen sind. - Weshalb? - Da eine traurige oder verzweifelte Person völlig schwach und kraftlos durch den Alltag geht, und dies ist wohl mit Abstand der größte Beweis dafür, dass sie vom Gefühl des alt sein gepackt wurde! Demnach zeichnet der böse Trieb einem Menschen stets ein Bild von einem unlösbaren Problem oder einem nie mehr wieder gutzumachenden Ereignis. Er malt dabei alles so sehr schwarz, dass ein Mensch schlichtweg vergisst, was er bis heute alles weiß, kann, erreicht und gelernt hat. Das heißt, er vergisst, dass er jede Sekunde aufs Neue von vorne beginnen kann und dass es - solange man lebt - für nichts und niemals zu spät ist. Und dabei vergisst er den wichtigsten Punkt, dass nämlich dieser Neuanfang von sehr viel Wissen und Erfahrung geprägt sein wird. Deshalb erscheint vieles schlimmer, als es in Wirklichkeit ist.
 
Auszug aus dem Buch von Rabbi Schalom Arusch “BeGan HaChochma“ (Im Garten der Weisheit)
 





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