9 Kislew 5781 / Mittwoch, 25. November 2020 | Thora-Parascha: Wajeze
 
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Wir haben die Wahl: wollen wir vom Urteil der Menschen abhägen oder von HaShems?

 



Wir haben die Wahl: wollen wir vom Urteil der Menschen abhägen oder von HaShems? Bevor du dich entscheides, bedenke Folgendes:

 

 

Wie Menschen andere Menschen beurteilen

 

Was falsch ist, ist interpretationsfähig

 

Ein Beispiel: Ein Angestellter macht gute Arbeit für 20 Jahre. Er wird zum Teamchef befördert. Er ist fair, arbeitet hart und gibt allen im Team ein gutes Beispiel, alle respektieren ihn. Ein Teammitglied macht ein paar Fehler, auf die er in hinweist. Einer im Team macht zur Auflockerung einen Witz, dass der Teamchef jetzt zum Zuchtmeister geworden ist. Alle lachen und der Teamchef spielt mit und schwingt eine imaginäre Peitsche. Ein Witz unter Kollegen, dessen Pointe vor allem darin liegt, dass der Teamchef eben überhaupt kein Zuchtmeister ist. Aber das Teammitglied, das ein paar Fehler gemacht hat, beschwert sich, er habe sich abgewertet gefühlt, behandelt wie ein Plantagensklave im 19. Jahrhundert. Er wird befördert und der Teamchef degradiert.

 

Deine Sünden werden dir für immer vorgehalten

 

Ein kleiner Fehler, und "alles, was Sie tun oder sagen, kann gegen Sie verwendet werden." Die öffentliche Meinung, der Chef, der Kunde, die Kollegen, sogar Freunde und Familie werden auch kleinste Fehler nicht vergessen und Tweets von vor fünfzehn Jahren schweben über dir wie ein Damokles-Schwert.

 

Dir wird niemals vergeben

 

Die Sünde wird zu einer Narbe, die niemals weg geht. Du warst in deiner Jugend dumm und hast Menschen, die anders waren als du, schlecht behandelt? Aber dann hast du Tshuva getan, du hast dieses Verhalten bereut und hart an dir gearbeitet, anders zu werden. Du hast heute großen Respekt vor Menschen, die anders sind als du. Trotzdem wird man dich "Rasist" oder "Chauvinist" nennen. Du bekommst keine Chance, zu wachsen, dich zu verändern, dich zu bessern. Es ist egal, wie hart du an dir arbeitest, du wirst für immer in der schlechtesten Version deiner selbst festgehalten werden. Die moderne Gesellschaft kann einen Menschen davon überzeugen, dass jede Umkehr, Tshuva, unmöglich oder zumindest sinnlos ist.

 

 

Wie HaShem Menschen beurteilt

Wenn wir verstehen, dass der Herrscher dieser Welt HaShem ist, und es nur auf sein Urteil ankommt, bekommen wir andere Regeln

 

Strafe soll dich nicht zerstören, sondern dir helfen

 

Eine Strafe von HaShem ist nur vorübergehend und konstruktiv. HaShem bestraft uns, damit wir merken, dass wir etwas ändern müssen. Er will uns nicht weh tun oder uns aufhalten. Er will uns aus unserem Trott reißen, damit wir schlechte Gewohnheiten ablegen und danach ein besseres Leben führen können.

 

Für Richtig und Falsch gibt es einen objektiven, unveränderlichen Standard

 

Die gesellschaftliche Moral ändert sich ständig. Was vor dreißig Jahren als abscheulich galt, ist heute okay oder sogar erstrebenswert. Die Torah ändert sich nicht. Richtig und Falsch, Gut und Böse ändern sich nicht. Der moralische Standard von Avraham, Jitzchak und Ja'akov gilt genauso heute für mich. Vielleicht ändert sich, was wir tun, aber was wir tun sollten, bleibt immer gleich.

 

Dir kann wirklich vergeben werden

 

Eine Sünde ist ein Kratzer, der verheilt, ohne eine Narbe zurück zu lassen. Der beschädigte Teil deines Körpers, deiner Persönlichkeit kann stärker werden, als er vorher war. Fehler sind keine Last, die dir für immer auf den Schultern liegt, sondern ein Sprungbrett, das du nutzen sollst, um zu neuen Höhen aufzusteigen. Du sollst aus Ihnen lernen und dich und die Welt um dich herum verbessern. Du kannst wachsen, du kannst Dinge korrigieren. Du kannst verstehen, dass du einfach tief durchatmen musst und den nächsten Schritt tun, um etwas zu verändern. Tshuva ist möglich und hat einen positiven Einfluss auf die ganze Welt.

 

 

Also, von wem willst du lieber beurteilt werden? Elul ist die Zeit, sich klar zu machen, unter wessen Jurisdiktion wir stehen. An Rosh HaShana richtet HaShem über uns. Wenn wir das verstehen, dann verstehen wir, dass Veränderung möglich und wichtig ist.





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Ray Martini26.09.2019 20:57:29
     
 

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