16 Cheschwan 5782 / Freitag, 22. Oktober 2021 | Thora-Parascha: Wajera
 
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Armut versus Reichtum    

Armut versus Reichtum



Ein Mensch, der die Glaubensprüfung der Armut durchlaufen muss, muss sich darüber im Klaren sein, dass Gott möchte ...

 



Armut

Ein Mensch, der die Glaubensprüfung der Armut durchlaufen muss, muss sich darüber im Klaren sein, dass Gott möchte, dass er sich Ihm gegenüber demütig zeigt, oft zu Ihm betet und lernt, alles von Ihm abhängig zu machen und deshalb nur auf Ihn baut und vertraut. Auf diese Weise nähert er sich Gott und wird dadurch viel Gutes in seinem Leben erlangen, und vor allem erwirbt er etwas, das tausendmal wertvoller ist als aller Reichtum: Glauben mit voller Überzeugung! Weisheit! Gerechte Kinder! Und noch vieles mehr.  


Wer sich seiner Glaubensprüfung der Armut mit dem Glauben stellt; d.h., dass man daran glaubt, dass es sich dabei um den Willen Gottes handelt, und dass es zu seinem Guten ist, wird nie wieder den Reichtum seines Nächsten mit neidischen Augen betrachten oder begehren. Er weiß, dass seine Armut seinem Schicksal gut entspricht und dass der Reichtum anderer nicht in seinen Lebensplan passt. 
 
Wer versteht worum es geht; d.h., zu verstehen, dass es auf dieser Welt darauf ankommt, die Kommende zu erreichen und dabei auf dieser Welt seine Lebensbahn zu finden, dem fehlt im Grunde genommen gar nichts. Solch ein Mensch lebt ein Leben voller Glück und Inhalt. Folglich gibt es keinen Grund, auf andere Menschen und deren Leben oder Werdegang voller Begehren zu blicken.
 
Ganz im Gegensatz zu einem Menschen, der davon ausgeht, dass er nach seinem Tod ins Loch fällt… So ein Leben wird von der Leere und der Langeweile bestimmt, und auch wenn man Millionen auf seinem Konto hätte, würde man unzufrieden sein und verspüren, dass etwas fehlt. Demzufolge ist klar, dass solch einem Menschen alles, was ihm nicht gehört, gefällt, oder was er nicht besitzt mit neidischen Augen betrachtet und begehrt. Es würde ihn immer nach den Dingen dürsten, von denen er sich einbildet, dass sie ihm fehlen. Doch in Wahrheit fehlt ihm nur eine einzige Sache: „Der Glaube!" 
 
Reichtum 
 
Es gibt Menschen, deren Glaubensprüfung darin besteht, reich zu sein. Also trotz ihres Überflusses an Geld und ihrer daraus resultierenden Macht zu erkennen, wie klein sie doch in Wahrheit sind und ihr Reichtum in Wirklichkeit gar nicht ihnen gehört. Gott hinterließ ihnen lediglich ein Pfand, von dem sie Gebrauch machen dürfen, daher dürfen sie sich niemals geizig zeigen. Im Gegenteil, sie müssen das Geld immer großzügig verteilen, und daher dürfen sie sich niemals von oben herab zeigen.
 
Diese Glaubensprüfung ist um einiges schwieriger als die der Armut, da einem Mittellosen aufgrund seiner hoffnungslosen Situation - wohl oder übel - nichts anderes mehr bleibt, außer sich an den Glauben zu klammern. Mit der Hoffnung, früher oder später das wahre Glück zu erhalten. Ein reicher Mann steht hingegen jeden Augenblick vor äußerst schwierigen Prüfungen, wie dem Stolz und der Gier. In der Regel ist das Leben eines Reichen, voll von Schwierigkeiten, nach dem Motto: „Je mehr Geld, desto mehr Probleme.“
 
Wie dem auch sei, ein Krösus, muss sich so wie alle anderen an seinem von Gott gegeben Teil erfreuen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Er darf also auch keinen anderen Menschen mit neidischen Augen betrachten oder sein einfaches und sorgenfreies Leben begehren. Im Gegenteil, er muss sich dessen bewusst sein, dass Gott ihm die Möglichkeit gab, sehr viele gute Dinge zu tun! Er kann vielen Kranken oder Notbedürftigen helfen, oder einigen ihre Träume erfüllen, oder Jemanden sein Studium finanzieren, oder den Verkauf wichtiger Bücher - wie z.B.: „Im Garten des Glaubens“ - fördern, sodass jeder in den Genuss des Glaubens kommen kann.
  
Es ist gut möglich, dass ein reicher Mensch in seinem vorherigen Leben, sich auf illegale Art am Geld anderer bereicherte, und deshalb gibt Gott ihm jetzt mit seinem Reichtum eine Gelegenheit, seine Schulden zu begleichen. Folglich muss er bei jeder sich ihm bietenden Gelegenheit sein Geld spenden. Er muss also versuchen, jeden Menschen, den er trifft, so gut wie möglich zu helfen, sowie jedes Mal, wenn man ihn um Geld bittet, großherzig zu schenken. Auf diese Weise wird er das früher Zerstörte in ihm reparieren können.
 





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