13 Siwan 5779 / Sonntag, 16. Juni 2019 | Thora-Parascha: Schelach Lecha
 
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Geiz    

Geiz



Der Geiz ist ein böser und grausamer Charakterzug zugleich. Ein geiziger Mensch liebt das Geld so sehr, dass dessen Herz nicht imstande ist, das Leid seines Nächsten zu erkennen.

 



Der Geiz ist ein böser und grausamer Charakterzug zugleich. Ein geiziger Mensch liebt das Geld so sehr, dass dessen Herz nicht imstande ist, das Leid seines Nächsten zu erkennen. Das führt dazu, dass er niemals finanziell hilft. Er verhält sich seiner Umwelt gegenüber schlichtweg egoistisch und unbarmherzig. Doch das Grausamste an seinem Verhalten ist, dass es ihm nicht einmal auffällt, dass er sich so verhält. Im Gegenteil, er ist davon überzeugt, dass sein Verhalten absolut in Ordnung ist, und dass die Frechheit bei den anderen liegt.

Das Geld macht ihn blind vor Geiz, so wie es heißt: „Die Bestechung blendet die Augen der Weisen und entstellt die Worte der Gerechten!“  

Demnach ist klar, weshalb ein Geizhals in der Regel kein gern gesehener Gast, und deshalb von jedem gehasst und bedauert wird. Diese Tatsache gibt dem Geizhals weder einen Segen in seinem Leben, noch seiner Finanzlage eine positive Entwicklung.  
 
Die Palette der Geizhälse ist breit: Es gibt Menschen, deren Geiz sich nur auf fremde Personen begrenzt, da sie sich in ihrer Familie offenherzig geben. Andere, bei denen ist das genaue Gegenteil der Fall. Nach außen hin geben sie sich spendabel, da sie Anerkennung suchen, und innerhalb der Familie rücken sie keinen Cent heraus. Weiterhin gibt es Menschen, deren Geiz sich zwischen Familie und Fremden nicht unterscheidet. Diese Sorte des Geizhalses zeigt sich jedem gegenüber geizig. Allerdings fällt sein Geiz, sobald es um ihn selbst geht, vollends weg. Wenn es darum geht, sich selbst zu verwöhnen und zu beschenken, wird aus seinem Geiz eine offenherzige und spendable Geberhand. Und es gibt welche, deren Geiz sogar bei ihnen selbst nicht halt macht. Diese Sorte des Geizhalses zeigt sich der ganzen Welt gegenüber geizig - inklusive sich selbst. Er sitzt auf seinem Geld oder verstaut es in irgendwelchen Ecken oder Banken, bis es am Schluss verloren geht oder bis die Zeit anderer reif ist, die sich letzten Endes an diesem Geld erfreuen werden.
 

 
Das gehört mir!

 

Die Wurzel des Geizes bildet die ketzerische Einstellung, die sagt: „Durch meine Kraft und durch die Stärke meiner Hand, habe ich mir all dieses Vermögen verschafft!“ Solch ein Mensch bildet sich ein, dass er sein Vermögen aus eigener Kraft erwarb, und aufgrund dessen ist er davon überzeugt, dass sein Geld ihm allein gehört, und dass er es für sich selbst verstauen und aufbewahren darf. Er vergisst allerdings dabei, dass Gott gibt und Gott nimmt!

Nur der Allmächtige entscheidet, wer reich sein oder wer arm sein wird. Wenn Gott möchte, dass es einem Menschen nicht an Geld mangeln soll, dann wird derjenige schlichtweg immer flüssig sein, völlig unabhängig davon, welche Summen er verjubelt. Darüber hinaus ist sein Geld für jeden, außer ihm selbst, unantastbar, nicht einmal einen Cent wird ihm jemand unter diesen Voraussetzungen stehlen können. Wenn Gott allerdings möchte, dass er kein Geld haben soll, dann kann er sich „längs und quer“ stellen, keiner seiner einfallsreichen Tricks werden ihm helfen, an Geld zu gelangen. Und wenn er bereits Geld hat, wird er dieses verlieren, auch wenn er es in noch so viele Geldtresore steckt.  

 

 

Dieser Abschied fällt schwer

 

Ein gläubiger Mensch ist alles andere als ein Geizhals, da er einzig und alleine auf Gott vertraut und nicht etwa auf sein bares Geld. Außerdem kennt er die Regel, die sich niemals verändern wird:
 
Ein Mensch und das Geld haben keine gemeinsame Überlebensbasis. Entweder nimmt man dem Menschen dessen Geld, oder man nimmt den Menschen vom Geld! Anhand dieser Regel lässt sich der Schluss ziehen, dass ein Mensch, der sich auf sein Geld verlässt, einen folgenschweren Irrtum begeht, da er sich an etwas lehnt, das keine Zukunft besitzt!
 
Denn entweder nimmt man ihm „sein“ Geld, so wie wir es aus den tagtäglichen Geschichten entnehmen können, die erzählen, dass sich Menschen ihr Leben lang damit beschäftigten, Geld zu machen, doch am Ende alles verloren und sich aufgrund dessen mit Schulden, von diesem Planeten verabschieden mussten. Ihren Nachkommen hinterließen sie also als Erbe, einen Schuldenberg. Oder man entfernt einen Menschen vom Geld, d.h., dass das Geld bestehen bleibt, allerdings dass er sich von seinem Geld verabschieden muss. Die Gründe dafür sind zweierlei. Der 1. Grund dafür ist dessen Tod; und der 2. ist die Tatsache, dass er sich aufgrund diverser Krankheiten nicht an seinem Geld erfreuen kann. Von diesem traurigen Lied können unzählige reiche Menschen singen.

 

Des Weiteren gibt jeder Einzelne von ihnen voller Schmerz zu, dass sie es bevorzugen würden, ein bescheidenes Leben in Gesundheit, anstatt ein Leben im Reichtum zu leben, das mit dem dunklen Schatten einer Krankheit belegt ist. Sie haben mit ihrer eigenen Haut schmerzvoll erfahren, dass sich auch mit Millionen Euro keine Gesundheit erkaufen lässt. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies, dass diese Menschen ihre Gesundheit für den „Mammon“ aufs Spiel setzten, nur um nun ihr erworbenes Geld wiederum dafür zu verschwenden, ihre verlorengegangene Gesundheit zurückzuerlangen.

 

 

Der Autor ist Gründer und Leiter des Lehrinstituts „Chut Schel Chesed“ in Jerusalem. Mehr über Rabbiner Shalom Arush erfahren Sie hier.





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  1.
  Geiz..
Batsheva12.04.2011 23:00:51
     
 

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