14 Ijar 5779 / Sonntag, 19. Mai 2019 | Thora-Parascha: Bechukotei
 
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Noachitische Gesetze    

Noachitische Gesetze



Es ging uns bisher um die Darstellung der Gedanken, die den Sinngehalt der noachitischen Gebotsreihe und den positiven Wert ihrer Erfüllung deutlich machen ..

 



Einzelheiten der noachitischen Gesetze
 
Es ging uns bisher um die Darstellung der Gedanken, die den Sinngehalt der noachitischen Gebotsreihe und den positiven Wert ihrer Erfüllung deutlich machen; am Schluss sollen diese Gesetze nun der Reihe nach genannt und besprochen werden. Dies scheint die vernünftige Vorgehensweise zu sein – aber: Als Israel am Berg Sinai stand, finden wir das Umgekehrte. Sie sagten: „Wir wollen tun und hören“ (2. Mose 24, 7), d.h. wir nehmen es auf uns, die Gebote zu erfüllen, und erst in zweiter Hinsicht suchen wir ihren Sinn zu erkennen und zu verstehen. Nach Auffassung der Weisen schätzte Gott diese Haltung sehr und sagte. „Wer offenbarte meinen Kindern dieses Geheimnis, von dem sonst nur noch meine Dienstengel wissen?“ Aus alledem entnehmen wir: Die tatsächliche Verwirklichung der Gebote ist von zentraler Bedeutung.
 
Allerdings ist die Ausrichtung des Menschen wichtig – „Gott will das Herz“, sagen die Weisen, Gott will den inneren Willen, der im Herzen wohnt. Wir wissen, dass sich Inneres und  Äußeres des Menschen gegenseitig beeinflussen. Sein Tun wirkt auch auf den inneren Gehalt seiner Persönlichkeit ein. Das „Buch der Erziehung“ schreibt über die Verwirklichung der Gebote: „Der Mensch wird gemacht gemäß dem, was er macht; sein Herz und alle seine Gedanken sind immer wie die Taten, deren er sich befleißigt, seien sie gut oder böse. So kommt der Ausführung der Gebote eine hohe Bedeutung für den Menschen zu.“
 

  1. Das Verbot des Götzendienstes

 
Dieses Gebot umfasst
 
a) das Verbot, an Götzen oder an andere Kräfte außer Gott zu glauben. Vor allem darf die Existenz Gottes nicht geleugnet werden.
 
Wir haben bereits im vorhergehenden Kapitel betont, dass eines der grundlegenden Gebote für den Menschen darin besteht, sich um die Erkenntnis des Schöpfers und seiner Vorsehung zu bemühen, die eigene Weltanschauung gemäß den Grundlagen des Glaubens einzurichten und zur Erkenntnis der Einzigkeit des Schöpfers zu gelangen.
 
Das Verbot des Götzendienstes untersagt,
 
b) Götzen zu verehren und an irgendeiner Art von Kult teilzunehmen, den Gläubige für einen Götzen durchführen, auch wenn man selbst nicht an ihn glaubt. Es ist verboten, Götzen anzubeten oder ihnen zu opfern, selbst wenn man dazu gezwungen wird. Allerdings ist nicht gefordert, dieses Glaubensgebotes wegen sein Leben hinzugeben – außer in einer Öffentlichkeit von zehn Personen, die um Gottes willen den Götzendienst verweigern.
 
Es ist verboten, Götzenbilder herzustellen, auch wenn man sie nicht selbst verehrt. Es ist auch verboten, ihnen Häuser oder ähnliches zu errichten. Es ist verboten, sie zu küssen, sie zu reinigen und alles andere, was Ausdruck von Verehrung sein könnte.
 
Es ist verboten, im Namen von Götzen zu schwören. Man soll sich nicht für irgendetwas auch nur interessieren, was mit ihrer Verehrung zusammenhängt, denn schon dadurch kann der Mensch zum Bösen beeinflusst werden. Man bringe sich keinen Götzen ins Haus. Erlaubt ist es allerdings, einen solchen zu zerstören, zu zerschlagen und die zertrümmerten Teile zu benutzen.
 
Man zeichne keine Götzenbilder, auch wenn dies lediglich zu ästhetischen Zwecken geschieht und nicht zur Verehrung.
 
Manche Weisen fügen diesen Geboten noch einige hinzu, die von den Noachiten auf sich genommen wurden:
 
a) Das Verbot der Zauberei, also der Zukunftsschau etwa durch Betrachtung des Kaffeesatzes, einer Kristallkugel oder ähnlichem;
 
b) Das Verbot der Wahrsagerei, also der Arten von Aberglauben, die dem Menschen gemäß dem Horoskop sagen, wann man etwas beginnen solle und wann nicht, der „Glaube“ an die Zahl „13“ oder die Furcht vor der schwarzen Katze, die über die Straße läuft, und ähnliches mehr;
 
c) Das Verbot der Hexerei, das sich auf alle Arten von schwarzer Magie bezieht;
 
d) Das Verbot der „Sympathie“, also der Verbindung verschiedener Personen durch Hyponose;
 
e) Das Verbot der Beschwörung, also des Spiritismus, der Beschwörung und Befragung von Toten und weiteres.
 





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