22 Siwan 5779 / Dienstag, 25. Juni 2019 | Thora-Parascha: Korach
 
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Recht und Schutz    

Recht und Schutz



Eines der sieben Grundgebote der noachitischen Weisung ist das Gebot, Recht zu sprechen.

 



Gerichte und Rechtspflege
 
Eines der sieben Grundgebote der noachitischen Weisung ist das Gebot, Recht zu sprechen.
 
Um die Gesellschaft zu erhalten, müssen Gerichte geschaffen werden, die Rechtsbrecher verurteilen und in allen möglichen Konfliktsituationen zwischen Menschen Recht sprechen.
 
„Auf drei Dingen beruht die Welt: auf dem Recht, auf der Wahrheit und auf dem Frieden“, sagen die Weisen (Sprüche der Väter 1, 18).
 
Rabbi Jakob, der Autor der „Turim“ verstand diesen Spruch der Weisen so: „Nach der Schöpfung hat die Welt durch diese drei Dinge Bestand. So ruht die Welt auf den Richtern, die zwischen den Menschen Recht sprechen, denn ohne Gericht ginge Gewalt vor Recht. Ebendies meinen auch die Weisen, wenn sie sagen, jedes Gericht sei Gericht der Wahrheit als Partner Gottes im Schöpfungswerk, denn Gott hat die Welt geschaffen, damit sie Bestand habe, die Übeltäter aber, die rauben und bedrücken, zerstören die Welt Gottes durch ihre Taten. Und wie wir es finden in der Generation der Sintflut, über die das Urteil einzig wegen Raubes verhängt wurde, wie geschrieben steht: „Das Ende alles Fleisches ist bei mir beschlossen, denn die Erde ist voller Frevel von ihnen“ und gleich anschließend: „Siehe, ich will sie verderben mit der Erde“ (1. Mose 6, 13), so haben die Richter teil an der Erhaltung der Schöpfung Gottes, indem sie die erhobenen Arme der Übeltäter zerschmettern, ihnen die Beute entreißen und sie den Eigentümern zurückgeben. Und Abraham, unser Vater, kannte Gott noch nicht, und doch nannte Gott ihn „Der mich liebt“ – eben darum, weil er den Weg des Rechtes ging und seine Kinder darin unterrichtete, wie geschrieben steht: „Denn ich habe ihn erkannt, darum dass er seinen Kindern und Kindeskindern befiehlt, die Wege Gottes zu halten und Gerechtigkeit und Recht zu üben“ (Gen. 18, 19).
 
Wahrung der sittlichen Grenzen
 
Abraham sagte zu Abimelech, dem König der Philister: „Ich dachte, gewiss ist keine Gottesfurcht an diesem Ort, und sie werden mich um meiner Frau willen umbringen“ (1. Mose 20, 11).
 
Grenzenlose Freizügigkeit führt unweigerlich zur Auflösung der Gesellschaft. Die Familie ist die Grundlage des gesellschaftlichen Lebens; wo sie zerbricht, wird der Aufbau menschlicher Gemeinschaft unmöglich.
 
Die Nächstenliebe beginnt zwischen den Partnern, die eine Familie aufbauen und ihre Liebe an die Kinder weitergeben. So wächst in der Gesellschaft ein gesundes Fundament der Sorge für den Mitmenschen.
 
Ungezügelte Freizügigkeit zerstört die Gesundheit der Seele und der Gesellschaft. Ein Mensch, der gemäß den Wegen des Schöpfers lebt, entspricht der Natur seiner Schöpfung. Wenn er davon abweicht, so weicht er vom geraden und guten Weg ab und wird womöglich in Dornen und Disteln geraten. Zuweilen verhängt Gott Strafen über den Menschen, um ihm die Augen zu öffnen.
 
Die Strafe der Sintflut kam wegen der Verderbtheit des sittlichen Verhaltens. „Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden. Da sprach Gott zu Noah: Das Ende alles Fleisches ist bei mir beschlossen“ (1. Mose 6, 12 – 13). Dies erläutert Raschi nach den Worten früherer Weisen: „Überall, wo sich Unzucht und Götzendienst finden, kommt Verwirrung in die Welt und tötet Gute wie Böse.“
 
Daher muss das Bemühen um den Bau der menschlichen Lebensgemeinschaft das Errichten von Barrieren zur Erhaltung der Sittlichkeit gegen ungezügelte Freizügigkeit beinhalten.





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