29 Kislew 5782 / Freitag, 3. Dezember 2021 | Thora-Parascha: Mikez
 
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Weshalb von vorne beginnen?    

Weshalb von vorne beginnen?



Jedes wissenschaftliche Werk, in dem die inhaltlichen Theorien anleiern, ...

 



 

 
 
Jedes wissenschaftliche Werk in dem die inhaltlichen Theorien anleiern, Gott wäre nicht der Ursprung von allem, muss man mit äußerster Vorsicht lesen bzw. besser gleich die Finger davon lassen, da derartige Aussagen und Ansichten den Glauben auf seine einfachste Form zurückführen.
 
Das Herz und der Verstand eines Menschen werden durch das Lesen dieser Bücher der so genannten Forscher oder Philosophen bis zum Rand hin mit Zweifel und ketzerischen Gottesableugnungen aufgefüllt. Den Grund dafür bildet die Tatsache, dass ein Mensch von seiner Natur aus mit einer gewissen Schlechtigkeit bzw. einem bösen Trieb auf die Welt kam, und deshalb eifert man in der Regel instinktiv den sinnlosen Begierden und Leidenschaften dieser Welt nach. Der einzige Weg, das Interesse an diesen dummen Begierden und Leidenschaften zu verlieren, ist die einfache Gottesfurcht eines Menschen, also die Angst eines Menschen, von Gott bestraft zu werden. Ein Mensch, der sich hingegen mit den Büchern von Wissenschaftlern oder Philosophen beschäftigt, gibt seinem von Haus aus schlechten Charakter den optimalen Nährboden zur Begehung aller dummen Begierden und Leidenschaften dieser Welt, Gott behüte. 
 
Einst lebte ein weiser und gerechter Mann in der polnischen Provinzstadt Radin. Eines Tages erwischte er seinen Sohn beim Lesen eines derartigen wissenschaftlichen Werkes sowie weiterer philosophischer Bücher. Aufgrund dessen zeigte er sich verständlicher Weise entsetzt darüber und sagte:
 
„Wer meint, dass sich der Beweis der Existenz Gottes aus diesen Büchern erbringen lässt, zeigt unmissverständlich, dass er an einem mangelnden Bewusstsein leidet und voll bestückt ist mit Zweifeln und schlechten Sinnen! - Gott offenbarte sich der ganzen Welt am Berg Sinai und übergab der gesamten Menschheit die fünf Bücher Moses einschließlich der zehn Gebote! Also weshalb noch einmal das ABC durchkauen, obwohl wir dieses bereits in- und auswendig kennen?“     
 
 
Halten wir also fest:
 
Jeder Artikel einer Zeitung sowie jede Aussage eines Buches, die in die Richtung der Ketzerei bzw. der Gottesableugnung tendiert, sollte von keinem Menschen auf dieser Welt gelesen werden, da sie dem Glauben außerordentlich schadet.
 
Das gilt selbstverständlich auch für eine verbale Wahrnehmung ketzerischer Gottesableugnungen. Folglich muss ein kluger Mensch den Kontakt mit Personen, die sich ketzerisch äußern oder die Existenz Gottes infrage stellen, meiden! Ebenso darf man bei sich zu Hause keine Geräte einschalten, die ketzerische Gottesableugnungen ausstrahlen, da dieses Verhalten der Einladung eines Propaganda sprechenden Ketzers gleicht, der nun sozusagen im Wohnzimmer mit seinen Gottesableugnungen usw. Unheil verbreiten darf ...   
 
 
Rechenschaftsabgabe 
 
Ein weiterer und zugleich äußerst effektiver Weg, den Glauben an Gott zu erlangen, bildet die Rechenschaftsabgabe, also dass ein Mensch jeden Tag Rechenschaft vor Gott für alles abgibt, was er gedacht, gesprochen oder getan hat. Auf diese Weise erbringt ein Mensch den Beweis seines Glaubens, dass Gott ihn rund um die Uhr sieht sowie jeden seiner Schritte und Tritte verfolgt. Dies verankert wiederum in ihm die Gewissheit, dass er sich in der ihm schützenden Obhut Gottes befindet. Mit anderen Worten bekommt der Glaube eines Menschen durch die Furcht, dass man wegen jeder Fehlhandlung von Gott vor Gericht gestellt wird, eine immense Stärkung.  
 
Einem gottesfürchtigen Menschen ist die Tatsache allgegenwärtig, dass Gott ihn für jeden seiner Gedanken, all seinen Aussprachen und Handlungen zur Rechenschaft ziehen wird. Folglich lässt er es gar nicht so weit kommen, in dem er selbst auf Gott sündenreuig zugeht und für seine Gedanken, Worte und Taten Rechenschaft abgibt. Auf diese Weise beschwichtigt er seinen Schöpfer und lebt aufgrund dessen ein wunderschönes Leben.
 
Ganz im Gegensatz zu einem Menschen, der es nicht für nötig hält, Rechenschaft vor Gott abzulegen. Solch ein Mensch demonstriert unmissverständlich seine Überzeugung, niemand würde über ihn stehen. Deshalb lebt er ein Leben ohne den ach so erhellenden Glauben im Dunkeln! 
 
Die einfache Gottesfurcht eines Menschen (d.h. die Furcht vor Strafe), bildet dabei die Basis des Glaubens, da ohne sie kein heiliger Glaube erlangt werden kann. Des Weiteren rückt ohne sie die Erlangung der hocherhabenen Gottesfürchtigkeit (d.h. sich zu schämen, etwas gegen den Willen Gottes zu tun), deren Erreichung zum einen das Ziel jedes Menschen sein muss und zum anderen den Kern des Glaubens bildet, in weiter Ferne.
 
Infolgedessen zeigt ein Mensch, der tagtäglich versucht, der Rechenschaftsabgabe nachzukommen, dass er Angst davor hat, von Gott bestraft zu werden, und deshalb wird es ihm mit Sicherheit über kurz oder lang gelingen, den spürbaren Glauben sowie die hocherhabene Gottesfürchtigkeit zu erlangen.  
 
An dieser Stelle wollen wir alle Lesern und Leserinnen nochmals daran erinnern, dass sie die Rechenschaftsabgabe auf keinen Fall in die Verzweiflung, Trübsal oder Traurigkeit stürzen darf! Im Gegenteil, sie soll zum Glück und zur Freude eines Menschen führen. Folglich muss ein Mensch begreifen, dass sein Scheitern von Gott gewollt war und dass es sich dabei um das Beste für ihn handelte. Des Weiteren muss er sich dessen bewusst werden, der Grund seines Scheiterns ist darauf zurückzuführen, dass Gott noch mehr Gebete von ihm erwartet. 




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