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Als Reaktion auf den Artikel: "Laden Sie uns ein" erhielten wir von einem Freund Rabbi Davids - einem Freund "aus alten Tagen" -, eine E-Mail ...

 



Als Reaktion auf den Artikel: Laden Sie uns ein erhielten wir von einem Freund Rabbi Davids - einem Freund "aus alten Tagen" -, eine E-Mail. 
 
Rabbi David war natürlich nicht immer ein Rabbi. Im Gegenteil, er hatte - gelinde gesagt - mit Gott und dem Glauben nichts am Hut! 
 

 


 Rabbi David Kraus vor 6 Jahren auf Gran Canaria
 

Doch wie HaSchem (Gott) die Welt so leitet, führte ihn sein Weg zu Rabbi Schalom Arusch, der ihn dann zu dem formte, was er heute ist! Das interessante dabei, selbst Rabbi Schalom Arusch glaubte nicht immer wirklich an Gott, wie aus dem Artikel: "Vom Mossad zum Rabbi" ergeht.
 


  

  Rabbi David Kraus in einem Vortrag in Wien

  
Rabbi David lebte also in seiner Vergangenheit als „Ungläubiger“ in Deutschland, wo er mit Tayfur sehr gut befreundet war.
 
Als Rabbi David Deutschland in Richtung Israel verließ, verloren die beiden den Kontakt zueinander! Da Tayfur aber sehr viel an der Freundschaft von David lag, stöberte er das gesamte Internet durch und konnte ihn so finden. Und wie heißt doch so schön: „Wer im Internet sucht - der findet!“ 
 
Tayfur fand seinen alten Freund also endlich wieder! Doch dieser alte Freund war optisch nicht mehr wiederzuerkennen, da er ja nun ein gläubiger Jude mit Schläfenlocken, einem langen Bart und der traditionell jüdisch chassidischen Kleidung ist, ein richtiger Rabbi eben ..
 


  Rabbi David Kraus und Tayfur Imprahem - wie in alten Zeiten - beim Krav Maga Training im I.S.D. Krav Maga Center Giessen  


Lange Rede - kurzer Sinn: hier die E-Mail, die Tayfur an Rabbi David adressierte:
 

Hallo David,

ich habe den   
Artikel   über Dich gelesen und war baffffffff!
 
Sag mal - Du bist ja wirklich KING DAVID. Ich habe dich echt vermisst. Unglaublich was aus Dir geworden ist, vom Playboy zum Rabbi. Und Du siehst heute einfach nur tollll aus. Ich konnte mir Dich schon immer so vorstellen - so als Rabbi.

Ich wusste es, dass Du irgendwann einmal diesen Weg einschlägst. Ich kann mich noch gut an Deine predigten erinnern, Du hast keine Gelegenheit verpasst um mir zu sagen wie sehr Dir das Leben am Wecker geht … vielleicht erinnerst Du Dich ja noch als Du mir sagtest: „Tayfur, wir haben viel gesehen, waren viel unterwegs und haben viel erlebt, aber dennoch gefällt mir das Leben nicht wirklich … alles ist immer nur so falsch! Alles ist immer eine Art Show und wer das größere Schwein ist, der hat bessere Chancen und im Endeffekt auch Erfolg .. Ich will aber kein Schwein sein und ich bin es leid mir immer nur selbst etwas vorzuspielen so als ob ich jetzt glücklich bin in diesem Club, mit dieser Frau, mit dem Kumpel oder bei jener Party…“
Deine Worte damals gingen mir ins Herz und ich konnte mich dabei auch sehr genau daran erinnern, wie Du im Kinderzimmer - bei meiner Schwester in Giessen - die Gebetskrone mit den Lederbändern angelegt hattest und anfingst zu beten.
 
Es freut mich, dass Du deine Bestimmung gefunden hast. Denn man geht lange und schwierige Wege, bis man das gefunden hat, wofür man geschaffen wurde.
  
Nicht alles im Leben ist immer so wie es scheint. Da hab ich sogar eine kleine Geschichte für Dich.

Zwei Engel kamen in Menschengestalt auf die Welt. Einer jung und der andere alt. Sie zogen durch die Dörfer um eine Unterkunft zu finden, denn es hatte angefangen zu regnen. Als sie in einem Dorf ankamen sahen sie, dass nur in einem Bauernhof Licht brennt und so klopften sie dort an der Tür. Sie fragten nach einem Schlafplatz.
 
Der Bauer hatte zwar viel Platz im Haus, doch dennoch verwies er die Engel in die Scheune.
 
In der Nacht wachte der junge Engel auf und sah, wie der ältere mit seiner Hand über einen RISS in der Wand streifte und diese Wand dadurch reparierte.

Am nächsten Morgen zogen die Engel weiter - bis in die Nacht hinein. Sie kamen an einen Baum, wo eine Frau, ihr Mann und eine Kuh verweilten. Die Engel fragten, ob sie sich dazu setzen dürften.

Das Pärchen war damit einverstanden und verflüssigte die Suppe, damit die zwei Engel ebenfalls etwas essen konnten. Am nächsten Morgen als alle wieder wach waren, war die einzige Kuh, die diese Leute besaßen, TOD.
 
Die Frau weinte und war wie am Boden zerstört, da die Kuh ihr einziges Gut war. Die Engel bedankten sich und zogen weiter. Auf dem Weg fragte der junge Engel den alten: „Warum hast du dem Bauer, der uns in die Scheune verwies, obwohl er genug Zimmer zur Verfügung hatte, die Wand nur mit einem Handzug repariert. Und dem Pärchen, das uns wie Ihresgleichen aufgenommen und gesättigt hat, hast du nicht geholfen. Du hättest nur mit der Hand drüber streichen können und die Kuh wäre wieder lebendig geworden.“


Der ältere Engel erwiderte daraufhin: „Als du schliefst, sah ich in der Scheune diesen Riss und dahinter eine Truhe voller Gold, dieses Gold habe ich dem Bauer nicht gegönnt und habe deshalb die Wand verschlossen. Was das Pärchen angeht: In der Nacht kam der Tod, um den Mann zu holen, da habe ich ihm gesagt, lass den Mann und nimm statt ihm die Kuh, somit habe ich der Familie meinerseits gedankt.“
 
So David, eine lange Predigt, aber diese Geschichte erinnert mich etwas an uns. Denn man sieht nicht immer gleich das Richtige und man findet nicht immer die richtigen Personen im Leben, so lange man nicht mit sich selber im Reinen ist. Diverse Geschehnisse treiben uns in die richtige Bahn, da wir reinen Herzens sind und waren. (siehe die Zeit 1997-2000 wo wir uns kennenlernten)
 
In dieser Zeit habe ich Menschen kennengelernt (Familie Kraus), die mir in meinem Leben sehr viel bedeuten und mir gleichzeitig auch viel mitgaben auf meinem Weg. Ich habe verzweifelte Menschen gesehen, die nicht wussten wie es mit ihnen endet; ich habe Menschen gesehen, die verraten wurden; ich habe Menschen gesehen, die ausgestoßen wurden wegen ihrer Religion; ich habe Menschen gesehen, die alles für ihren Sohn getan hätten und ich habe mich gesehen, der in diese Familie aufgenommen wurde. Doch ich habe auch die Menschen gesehen, die Verrat begingen und denen geht es gar nicht gut. Die sich nach dieser Zeit damals jetzt herzlich sehnen.
 
Ich wurde durch Dein Foto etwas melancholisch, David und raube Dir deine kostbare Zeit. Aber ich denke Du verstehst mich, denn Du bist jetzt auch mein Rabbi und Seelsorger. Stelle Dich darauf ein, dass Du mich ebenfalls betreuen wirst. Und wenn Du mal wieder nach Deutschland kommen solltest und einen   
Bodyguard   benötigst, bin ich jeder Zeit neben Dir, vergiss es nicht! 



Der persönliche Bodyguard Rabbi Davids - Tafur Imprahem 
 

Rabbi David und Tayfur haben sich durch Krav Maga kennengelernt. Krav Maga ist ein israelsicher Berührungskampf, wörtlich übersetzt ein „Kontakt Kampf“. Dieser Artikel lehrt uns, das Krav Maga nicht nur für den Eigenschutz dient, sondern ein Kontakt Kampf ist, der zu einer wahren Freundschaft und einem Herz für die Menschlichkeit führen kann.

Isaac Newton sagte einst: „Wir bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.“

Seit ihr auch der Meinung, dass heute viel zu viele Menschen damit beschäftigt sind, sich abzuschirmen, anstatt zu versuchen den anderen zu verstehen und sich zusammen im Austausch aneinander zunähern, wenn ja dann Teile diesen Artikel.

Tayfur Imprahem schrieb Rabbi David in seiner E-Mail eine sehr schöne und ergreifende Geschichte aus dem Talmud! Daher widmet Rabbi David seinem wiedergefundenen Freund, Tayfur diesen Artikel:
Einfach mal lesen und darüber nachdenken!





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