25 Kislew 5782 / Montag, 29. November 2021 | Thora-Parascha: Mikez
 
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„Beha´alotecha“ auf einen Blick    

„Beha´alotecha“ auf einen Blick



Inhaltsangabe - Abschnitt für Abschnitt + Erläuterungen zur Haftarah und Psalm 68 – Bitte um Gottes Beistand

 



„Beha´alotecha“ auf einen Blick / Inhaltsangabe - Abschnitt für Abschnitt

 
 
1. Abschnitt (8:1 – 8:14)
 
„Daber el-Aharon weamarta elaw beHa’alot’cha et-haNerot el-mul pnei haMenorah ja’iru schiw’athaNerot“ – „Sprich zu Aharon und sage ihm: Wenn du die Lampen anzündest, so sollen sie alle sieben nach der Vorderseite des Leuchters hin leuchten.“
 
G´tt befiehlt Moscheh Aharon zu sagen, wie er die Menorah im Mischkan anzuzünden hat. Die Menorah ist aus einem Goldstück von G´tt geformt worden. Die Lewi’ im werden mit einer aufwendigen Einweihung in ihr Amt eingeführt. Sie sollen u.a. ihren gesamten Körper (außer Bart und Peijot) rasieren und nachher in die Mikwe gehen.
 
 
2. Abschnitt (8:15 – 8:26)
 
G´tt nimmt die Lewi'im für den Tempeldienst. Ursprünglich waren die Erstgeborenen für diesen Dienst vorgesehen. Es folgen weitere Einzelheiten über die Amtseinführung der Lewi’ im. Aharon nahm jeden Lewi nach der Prozedur in seine Hände und hob ihn hoch, runter, zurück und nach vorn. Dies tat er für alle 22.000 Lewi’ im an einen Tag.
 
 
3. Abschnitt (9:1 – 9:14)
 
Es folgen weitere Details über die Amtseinführung. Jeder Lewi von 25 bis 50 Jahre ist für den Tempeldienst vorgesehen. Die ersten 5 Jahre wurde er aber für den Dienst im Tempel geschult.
 
 
4. Abschnitt (9:15 – 10:10)
 
G´tt gibt Moscheh Einzelheiten und Gesetze über Pessach. Sollte ein Jude nicht in der Lage sein, Pessach am 14. Nissan zu feiern, dann bekommt er am 14. Ijar eine zweite Chance, beim Pessach Scheni.
 
Es folgt die Beschreibung über die Wolke bei Tag und dem Feuer bei Nacht die über dem Mischkan ist. Dies war das Zeichen, ob das jüdische Volk weiterreisen sollte oder nicht. Erhob sich die Wolke, wanderte das Volk, kam sie wieder auf runter auf den Boden, bauten die Juden ihr Lager auf. Manchmal blieb die Wolke nur für eine Nacht, für ein paar Tage oder ein Jahr über dem Mischkan.
 
 
5. Abschnitt (10:11 – 10:34)
 
Die Torah gibt Moscheh Anweisung für den Bau von Trompeten. Moscheh sollte Aharons Söhnen das Kommando zum blasen geben. Es gab verschiedene Kommandos um die große Versammlung bzw. nur die Stammesfürsten zu rufen, oder das Signal zum Weiterziehen zu geben.
 
Die Torah beschreibt, dass sich die Wolke über den Mischkan zum ersten Mal erhebt und somit das Zeichen zum Weiterziehen gibt. Moscheh und das jüdische Volk dachten, dass nur noch ein paar Tage vor dem Erobern des Landes Jisrael bevorstünden.
 
 
6. Abschnitt (10:35 – 11:29)
 
Das jüdische Volk eilte schnell der wanderten Wolke hinterher (jeder wollte als Erster das gelobte Land erreichen). G´tt ärgerte diese Einstellung und jeder, der der Wolke zu nah kam, wurde verbrannt. Das Volk beschwerte sich, dass es kein Fleisch zum Essen gäbe. Moscheh betete zu G´tt und er gab ihnen Fleisch zu essen. Moscheh erbittet sich von G´tt Hilfe um mit den Sorgen des Volks fertig zu werden. G´tt ernennt 70 Weise, um Moscheh zu helfen.
 
 
7. Abschnitt (11:30 – 12:16) / Maftir (12:14 – 12:16)
 
Ein starker Wind vom Meer brachte einen ganzen Schwarm von Wachteln in das Lager. Alle die von den gefangenen Wachteln gegessen haben, starben an dem Fleisch. Mirijam sprach zu Aharon über Moschehs Frau Zippora. G´tt sieht darin Laschon HaRa und sendet Mirijam für sieben Tage wegen ihrem Ausschlag Zarat aus dem Lager. Das jüdische Volk zog nicht ohne Mirijam weiter.
 
 
Haftarah: Secharjah 2:14 – 4:7
 
“Rani weSimchi bat-Zion ki hineni-wa weschachan'ti wetochech neum haSchem“ - „Frohlocke und freue dich, Tochter Zion *), denn siehe, ich komme und wohne in deiner Mitte, spricht der Ewige.“
Die Haftarah beschreibt die Rückkehr von G'ttes Gegenwart (Schechinah) nach Jeruschalajim, der Anklage gegen den Hohepriester Joschua und Secharjahs Vision der Menorah, des siebenarmigen Leuchters im Tempel.
 
Sie schließt mit dem bekannten Vers:
„Lo bechajil welo wekoach ki im-b'ruchi amar haSchem Zebaot“ - „Nicht mit Macht und nicht mit Kraft, sondern nur durch meinen Geist, spricht der Ewige Zebaot“.
*) Tochter Zion = Jeruschalajim
 
 
Psalm 68 – Bitte um Gottes Beistand
 
An Tagen, an denen in der Synagoge aus der Tora vorgelesen wird, rezitiert man zwei Verse aus dem Wochenabschnitt Beha'alotcha. Beim Öffnen der Lade sagt man:
 
 
 
„Es war, wenn die Lade aufbrach, sprach Mosche: erhebe dich, Ewiger, dass sich zerstreuen deine Feinde und das Fliegen deiner Hasser vor dir“ (Bamidbar 10,35). Und beim Einheben nach der Tora-Vorlesung spricht man: „Und wenn sie (die Lade) sich niederließ, sprach er: Kehre zurück, Ewiger, zu den Myriaden der Tausende Israels“ (Bamidbar 10, 36). Rabbiner E. Munk erklärt die Bedeutung dieses Gebets: „Zuerst werden durch den Rundgang des göttlichen Wortes unter den Menschen die Feinde und Hasser des Göttlichen überwunden und zum Weichen gebracht, und dann nimmt das göttliche Wort ,milde' seinen Ruheplatz im Menschenkreise und dann verwandeln sich die Tausende Israels durch eigenen Zuwachs und Anschluss von außen in Myriaden.“
 
Dass Psalm 68 dem Wochenabschnitt Beha'alotcha zugeordnet wurde, hängt wohl damit zusammen, dass der Psalmist auf Mosche Rabbenus Bitte um Gottes Beistand zurückgreift:
„Erhebt sich Gott, verstreuen sich seien Feinde und fliehen seine Hasser vor seinem Antlitz“ (Vers 2). Im folgenden Vers führt der Psalmist die Bitte weiter: „Wie Rauch verjagt wird, jage sie fort: wie Wachs am Feuer zerschmilzt vergehen Übeltäter vor Gott.“
 
Nach Auffassung von Rabbiner Hirsch sind die oben angeführten Verse aus dem Wochenabschnitt
„ein Kompendium der ganzen mit Moses göttlicher Sendung eingeleiteten Geschichte Israels und der Menschheit, und wohl bilden diese beiden Verse ein bedeutsames Buch für sich.“ Er fügt hinzu: „Einen Kommentar zu ihnen glauben wir aber in Psalm 68 zu finden, dessen Inhalt eben die mit Israel und dem Gesetze eingeleitete Geschichte des siegreichen Gottesreiches auf Erden bildet.“
 
 




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