22 Ijar 5779 / Montag, 27. Mai 2019 | Thora-Parascha: Bamidbar
 
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„Ballak“ auf einen Blick    

„Ballak“ auf einen Blick



Raschi, Michah, Volk, Moaw, Bilam, Israel, Ballak, Abschnitt

 



Inhaltsangabe - Abschnitt für Abschnitt

 

 
1. Abschnitt (22:2 - 22:12)
 
"WaJar Ballak ben-Zipor et kol-ascher-assah Jisroel laEmori … - "Und Ballak, Sohn von Zipor, sah alles, was Israel den Emoritern getan hatte…"
 
Die Bnei Israel lagern in der Steppe Moaws. Ballak ist König von Moaw und er fürchtet die Israeliten, weil er gehört hat, was sie mit den Emoritern gemacht haben und weil sie so zahlreich sind. Er lässt den Zauberer Bilam (Bileam) rufen, damit er sein eigenes Volk, die Bnei Israel, verfluche und Ballak es besiegen kann.
 
 
2. Abschnitt (22:13 – 22:20)
 
Bilam lehnt dies ab, weil Gott zu ihm gesprochen und ihm verboten hat, gegen das Volk zu ziehen. Selbst wenn Ballak sein Haus mit Silber und Gold füllt, kann er Gottes Verbot nicht umgehen.
 
 
3. Abschnitt (22:21 – 22:38)
 
Nach mehreren Aufforderungen durch Ballak aber steigt er auf seinen Esel und macht sich auf den Weg nach Moaw. Doch der Esel, der einen Boten Gottes vor sich sieht, bleibt stehen. Bilam schlägt ihn, bis das Tier sich schließlich hinlegt und mit ihm spricht: "Warum hast du mich dreimal geschlagen?“
 
Jetzt sieht auch Bilam den Engel und bekennt, dass er gegen Gott gesündigt hat. So kehrt Bilam zurück zu Ballak.
 
 
4. Abschnitt (22:39 – 23:12)
 
Ballak geht Bilam entgegen und nimmt ihn mit hinauf nach Bamoth Ba’al, von wo aus Bilam sein Volk sehen kann. Ballak fordert Bilam auf, die Bnei Israel zu verfluchen. Doch stattdessen segnet Bilam es.
 
 
5. Abschnitt (23:13 – 23:26)
 
Nochmals fordert Ballak ihn auf, das Volk zu verfluchen, aber erneut segnet es Bilam.
 
 
6. Abschnitt (23:27 – 24:13)
 
Ein drittes Mal versucht Ballak, Bilam dazu zu bringen, das Volk zu verfluchen, gibt aber schließlich zornig auf und schickt Bilam zurück zu seinem Volk.
 
 
7. Abschnitt (24:14 – 25:9) / Maftir (25:7 – 25:9)
 
Die Bnei Israel rasten in Schitim und lassen sich auf die Frauen Moaws ein. Sie beginnen, von ihren Opfergaben zu essen und ihre Götzen anzubeten. Da entbrennt der Zorn Gottes und er lässt alle töten, die den Götzen gedient haben.
 
Und nachdem einer aus dem Volk sogar vor Moschehs und des Volkes Augen eine midianische Prinzessin mit in sein Zelt genommen hat und daraufhin von Pinchas, einem Enkel Aharon getötet wurde, bringt Gott eine Seuche über das Volk, der 24.000 zum Opfer fallen.
 
 
Haftarah: Michah 5:6 – 6:8
 
Der Prophet Michah sagt voraus, dass sich die mächtigen Völker auf der Welt gegen das Volk Israel wenden werden. Aber die Rettung des Volkes liegt nicht in der Hand eines Menschen, sondern nur bei Gott. Nach dem Sieg Israels gegen seine Feinde wird Gott Zauberei, Wahrsagerei und Götzendienst beseitigen.
Obwohl das Volk mehrere Male gewarnt wurde, hat es dennoch nicht auf Gottes Gebote gehört. Michah rät danach zu handeln, wie Gott es vom Volk erwartet: Gerechtigkeit zu üben, Güte walten zu lassen und bescheiden zu sein.
 
 
Psalm 79 – Gottes Zorn
 
Im Wochenabschnitt Ballak sehen wir, welche Verhaltensweisen den Ewigen erzürnen. Die folgenden Verse handeln vom nichtjüdischen Seher Bileam, den der König von Moab, Ballak, gebeten hatte, das Volk Israel zu verfluchen: „Und Bileam machte sich auf am Morgen und sattelte seine Eselin und ging mit den Fürsten Moabs. Da erglühte der Zorn Gottes, dass er ging; und ein Engel des Ewigen stellte sich in den Weg, ihn zu hindern, und er ritt auf seiner Eselin und seine beiden Knaben waren mit ihm“ (Bamidbar 22, 21 und 22). Warum wurde Gott zornig? Raschi erklärt: „Bileam sah, dass sein Vorhaben in Gottes Augen schlecht war, und dennoch war er begierig mitzugehen“.
 
In den folgenden Versen geht es um einen klaren Fall von Unzucht und Götzendienst: „Und Israel verweilte in Schittim. Und das Volk fing an zu buhlen mit den Töchtern Moabs. Und sie luden das Volk zu den Opfermahlen ihrer Götter und das Volk aß und warf sich nieder vor ihren Göttern. Und Israel hing dem Baal Peor an; und der Zorn des Ewigen erglühte gegen Israel“ (Badmidbar 25, 1 - 3).
 
Wie schrecklich Gottes Zorn sein kann, führt uns Psalm 79 plastisch vor Augen: „Gott, Völker sind eingedrungen in Dein Erbe, haben verunreinigt Deinen heiligen Tempel, Jerusalem zum Trümmerhaufen gemacht. Sie haben die Leichen Deiner Knechte hingegeben zum Fraße dem Vogel des Himmels, das Fleisch Deiner Frommen dem Getier der Erde. Sie haben ihr Blut vergossen wie Wasser rings um Jerusalem, und niemand begräbt“ (Verse 1 - 3). Der Psalmist fragt: „Bis wohin Gott? Wirst du ewig zürnen, soll wie Feuer dein Eifer brennen?“ (Vers 5). Paradoxerweise führte Gottes Zorn zu einem Chilul Haschem (Entweihung des göttlichen Namens), und daher betet der Psalmist: „Stehe uns bei, Gott unseres Heils, um der Ehre Deines Namens willen, und rette uns, und vergib unsere Sünden um Deines Namens willen. Warum sollen die Völker sprechen: wo ist ihr Gott? Möge kund werden an den Völkern vor unseren Augen die Rache für das vergossene Blut Deiner Knechte“ (Verse 9 und 10).
 
 
 
 
 
 




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