17 Ijar 5779 / Mittwoch, 22. Mai 2019 | Thora-Parascha: Bechukotei
 
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HomeSabbatAnregungen zur Parascha„Chaje Sara“ auf einen Blick
 
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„Chaje Sara“ auf einen Blick    

„Chaje Sara“ auf einen Blick



Inhaltsangabe - Abschnitt für Abschnitt + Erläuterungen zur Haftarah und Psalm 45 – Glückwünsche zur Hochzeit

 



Inhaltsangabe - Abschnitt für Abschnitt

 
 
1. Abschnitt (23:1 – 23:16)
 
„WaJihu Chaje Sarah meah schanah we’essrim schanah we’schewa schanim …“ – „Das Lebensalter der Sarah war hundertsiebenundzwanzig Jahre …“ 
 
Im Alter von 127 Jahren stirbt Sarah in Kirjat Arbah (Chewron). Als Begräbnisstätte kauft Awraham die Höhle Machpelah in der Nähe von Chewron von einem Mann namens Efron für 400 Silberschekel (1).
 
 
2. Abschnitt (23:17 – 24:9)
 
Awraham bestattet Sarah in der Höhle von Machpelah. Er sendet seinen ältesten Diener (2) in sein (Awrahams) Geburtsland, um eine Frau für seinen Sohn Jizchak zu finden.
 
 
3. Abschnitt (24:10 – 24:26)
 
In Awrahams Heimatland angekommen, wartet Awrahams Diener am Brunnen vor der Stadt Nachor. Eine wunderschöne Frau namens Rivka kommt zum Brunnen, um dort Wasser zu holen. Sie gibt ihm zu trinken, woraufhin er sie mit einem goldenen Ring und zwei Handreifen beschenkt und sie nach ihrer Familie befragt.
 
 
4. Abschnitt (24:27 – 24:52)
 
Rivka läuft in das Haus ihrer Mutter, um ihrer Familie über diesen Mann zu berichten. Ihr Bruder Lawan eilt zum Brunnen und lädt Awrahams Diener in das Haus seiner Mutter ein. Dort erklärt der Diener Awrahams Familie in spe den Hintergrund seiner Reise und erzählt von den Heiratsplänen, denen die Familie Rivkas zustimmt.
 
 
5. Abschnitt (24:53 – 24:67)
 
Awrahams Diener beschenkt Rivka, Lawan und ihre Mutter mit Gold und Silber und will sich dann mit Rivka auf den Weg machen. Die Familie aber versucht, Rivka noch ein Jahr bei sich zu behalten. Danach gefragt, entscheidet sich Rivka aber, mit ihm wegzuziehen. Auf dem Weg zurück treffen sie Jizchak und als Rivka ihn sieht, fällt sie von ihrem Kamel. Er bringt Rivka in das Zelt, das seiner Mutter Sarah gehörte und heiratet sie.
 
 
6. Abschnitt (25:1 – 25:11)
 
Auch Awraham heiratet wieder: eine Frau namens Keturah (3), die ihm sechs Kinder schenkt. Awraham verteilt sein gesamtes Erbe an Jizchak (seine anderen Kinder erhalten Geschenke) und schickt seine anderen Söhne in den Osten, weg von Jizchak. Als er 175 Jahre alt ist, stirbt Awraham und seine Söhne Jizchak und Jischma’el beerdigen ihn ebenfalls in der Höhle Machpelah, in der schon seine Frau Sarah beerdigt liegt.
 
 
7. Abschnitt / Maftir (25:12 – 25:18)
 
Der letzte Abschnitt benennt die Nachkommen Jischma'els, der im Alter von 137 Jahren stirbt.
 
 
Anmerkungen
  1. Der Schekel war eine Gewichtseinheit und entsprach ca. 22,8 Gramm. Ein Silberschekel waretwa 0,86 Euro wert. Awraham hat also etwa 344 Euro (400 Silberschekel) für die Höhle bezahlt, was zu jener Zeit sehr viel für den Erwerb von Land war. Im Vergleich dazu bezahlte König Omri nur 6.000 Schekel – für das gesamte Gebiet von Samariah (1. Könige 16:25) und Jeremiah gerade einmal 17 Schekel für einen Besitz, der ungefähr die Größe des Gebietes der Höhle von Machpelah hatte (Jeremiah 32:9). Zum Vergleich: das Jahresgehalt eines Arbeiters lag bei etwa sechs bis acht Schekeln (laut dem sog. „Hammurabi Code“ = babylonische Gesetzestexte).
  2. Nach der talmudischen Tradition heiß dieser Diener Elieser (Bereschit 15:2; Targum Jonathan; Yoma28b; Raschi).
  3. Keturah: Eine Nebenfrau (1. Chronik 1:32). Einige Quellen (Targum Jonathan; Bereschit Rabbah 61; Raschi) identifizieren sie als Hagar, andere halten sie für seine dritte Frau (Bereschit Rabbah 57; Sohar 1:133b; Ibn Esra; Raschbam; Ramban in 25:6). Eine andere historische Quelle führt aus, dass Hagar zu jener Zeit schon tot war (Jow'lot 19:13).
 
 
Haftarah: I Melachim 1:1 - 1:31
 
Eine schöne Frau mit dem Namen Awischag wird zu König David, welcher schon sehr alt war, geholt, um ihn zu wärmen, da ihm fröstelte. Adoni'jah, einer seiner Söhne, proklamiert sich selbst als König und versucht, den Thron zu besteigen, den David aber Adoni'jahs jüngerem Bruder Schlomoh versprochen hat.
 
Königin Bat-Schewa, eine der Frauen Davids, und der Prophet Natan informieren König David über Adoni’jahs Pläne und drängen David, das Versprechen gegenüber seinem Sohn Schlomoh zu erfüllen. Dieser verspricht es und ordnet an, dass Schlomoh der zukünftige König Israels wird.
 
 
Psalm 45 – Glückwünsche zur Hochzeit
 
Psalm 45, „ein Lied der Freundschaft“ (Vers 1), wurde zur Hochzeit eines israelitischen Königs verfasst. A. Chacham bemerkt, dass die Identität dieses Königs umstritten ist – diese Frage soll uns jetzt nicht interessieren. Wir suchen nach einer Verbindung zwischen dem Wochenabschnitt und dem zugeordneten Psalm: Hier wie dort ist von einem Brautpaar die Rede. Yizhak heiratet Rivka (Bereschit 24, 67). Sowohl in der Tora als auch im Psalm stehen Glückwünsche zur Vermählung.
 
Bevor Rivka das Elternhaus verließ, bekam sie gute Wünsche zu hören. Kritisch merkte der Amoräer Eivu an, dass man der Braut die üblichen Geschenke nicht gegeben hat (Bereschit Rabba, Abschnitt 9,13). Wie segneten sie Rivka?
 
Unsere Schwester! Werde du zu tausend Zehntausenden, und es erbe dein Same das Tor seiner Hasser“ (Bereschit 24,60).
 
Raschi erklärt:„Du und deine Nachkommen sollen den Segen empfangen, welcher dem Abraham auf dem Berge Morija verheißen wurde: Ich will deine Nachkommen zahlreich werden lassen…(Bereschit 22,17). Möge es Gott gefallen, dass diese Nachkommen von dir und nicht von einer anderen Frau sein werden!“
 
Um Nachkommen geht es auch im Glückwunsch des Psalmisten an den israelitischen König:
 
„An deiner Väter Stelle mögen deine Söhne treten, mögest du sie setzen zu Fürsten im ganzen Land“(Vers 17).
 
Rabbiner S. R. Hirsch erklärt: „Er wünscht ihm das wahre Glück der Ehe, das nicht nur in Kindern besteht, sondern in solchen Kindern, in denen die Eltern der Eltern fortleben. Mögest du die Freude haben, in deinen Kindern deine Eltern wieder aufleben zu sehen, und mögen sie so tüchtig werden, dass du an ihnen Mitarbeiter und Gehilfen in deiner Wirksamkeit für deines Volkes Wohlfahrt habest, und du sie als Fürsten verwenden könnest im ganzen Lande.“
 
 
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