14 Ijar 5779 / Sonntag, 19. Mai 2019 | Thora-Parascha: Bechukotei
 
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HomeSabbatAnregungen zur Parascha„Toledot“ auf einen Blick
 
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„Toledot“ auf einen Blick    

„Toledot“ auf einen Blick



Inhaltsangabe - Abschnitt für Abschnitt + Erläuterungen zur Haftarah und Psalm 36 - Weg der Frevler

 



Inhaltsangabe - Abschnitt für Abschnitt

 
 
1. Abschnitt (25:19-26:5)
 
„We’eleh Toldot Jizchak ben-Awraham …“ - „Dies sind die Nachkommen Jizchaks, Sohn des Awraham …“ 
 
Im Alter von 40 Jahren heiratet Jizchak Rivka. Als er 60 Jahre alt ist, wird Rivka schwanger und bekommt Zwillinge - zwei Jungen. Esaw (Esau), der Erstgeborene der beiden, entwickelt sich zu einem geschickten Jäger, während sein Bruder Ja’akow (Jakob) eher der „häusliche Typ“ ist.
 
Eines Tages kommt Esaw hungrig vom Feld und verlangt von dem Essen, welches Ja'akow zubereitet hat. Dieser lässt sich aber von Esaw erst das Erstgeborenenrecht übertragen (womit er u.a. als Erbe an erster Stelle steht). Esaw ist so hungrig, dass er ihm das Erstgeborenenrecht unter Eid abtritt.
 
 
2. Abschnitt (26:6-26:12)
 
Jizchak zieht nach Gerar, in das Land von Awimelech, dem König der Plischtim (Philister). Dieser bemerkt, dass Gott mit Jizchak ist und sagt ihm seinen Schutz zu.
 
 
3. Abschnitt (26:13 - 26:22)
 
Jizchak wird ein wohlhabender Mann mit vielen Herden und Sklaven. Die Plischtim (Philister) verschließen aus Neid alle Wasserquellen mit Erde. Aus Furcht, dass Jizchak zu mächtig wird, schickt Awimelech ihn fort.
 
 
4. Abschnitt (26:23 - 26:29)
 
Be'er Schawa (Be'er Schewa) wird Jizchaks neue Heimat. Eines Nachts segnet Gott ihn und verspricht ihm eine zahlreiche Nachkommenschaft. König Awimelech kommt zu Jizchak und sie schließen einen „Nichtangriffspakt" ab.
 
 
5. Abschnitt (26:30 - 27:27)
 
Als Esaw 40 Jahre alt ist, heiratet er Jehudit (Judith). Jizchak, der alt geworden ist, trägt Esaw (dem Erstgeborenen) auf, ihm ein Mahl zuzubereiten, um ihn dann zu segnen. Rivka hört dies und bedrängt Ja'akow, seinem Vater ein Essen zuzubereiten, um Esaw zuvorzukommen und den Segen des Erstgeborenen von seinem Vater zu erhalten. Ja'akow gibt sich als sein Bruder Esaw aus und erhält schließlich den Segen.
 
 
6. Abschnitt (27:28 - 28:4)
 
Jizchak segnet Ja'akow. Als Esaw nach der Jagd mit seinem Essen in Jizchaks Zelt kommt und gesegnet werden will, ist dieser verwirrt, erteilt ihm aber den verlangten Segen nicht. Esaw wird wütend und Rivka schickt Ja'akow vorsichtshalber zu ihrem Bruder Lawan in Sicherheit.
 
 
7. Abschnitt / Maftir (28:5 - 28:9)
 
Esaw nimmt sich noch eine weitere Frau. Da er weiß, dass die kanaanitischen Frauen seinem Vater Jizchak missfallen, geht er zu Jizchaks Bruder Jischma’el und heiratet eine von dessen Töchtern.
 
 
Haftarah: Maleachi 1:1 - 2:7
 
Der Prophet Maleachi tadelt die jüdische Nation wegen ihrer Respektlosigkeit gegenüber dem Beit HaMikdasch, dem Tempel. Maleachi lenkt die Aufmerksamkeit darauf, dass Gott Ja'akow liebt und Esaw haßt. Die Kohanim verschmähen den Dienst im Beit HaMikdasch und werden dafür zurechtgewiesen. Sogar die anderen Völker ehren Gott mehr als die Kohanim es tun. Wenn die Kohanim sich den Dienst im Tempel nicht zu Herzen nehmen und Gott nicht verherrlichen, wird Gott sie verfluchen. Maleachi beschreibt anschließend, wie sich die Kohanim richtig verhalten sollen.
 
Der Prophet Maleachi lebte während der frühen Jahre des 2. Tempels (etwa 480 v.d.Z.), zur selben Zeit wie z.B. Socrates und Plato. Dariusch, der Sohn von König Achachwerosch und Königin Esther, war der regierende König. Ein Jahrhundert zuvor waren die ersten Juden aus dem babylonischen Exil nach Jeruschalajim (Jerusalem) zurückgekehrt und hatten die Grundsteine für das zweite Beit HaMikdash gelegt. Maleachi wurde in Jeruschalajim (Jerusalem) geboren und prophezeite auch dort; zu einer Zeit, als der Tempeldienst vernachlässigt wurde. Die Kohanim (Priester) erfüllten ihre Aufgaben nur sehr halbherzig: sie brachten unreine Tiere, die lahm und krank waren, als Opfer dar. Und auch die Bnei Israel zu jener Zeit waren gleichgültig und ohne Moral.
 
 
Psalm 36 - Weg der Frevler
 
Über die Zwillinge Esaw und Jakob lesen wir im Wochenabschnitt Toldot: „Und die Knaben wuchsen, und es ward Esaw ein jagdkundiger Mann, ein Mann des Feldes, aber Jakob ein sich ganz hingebender Mann, der in Zelten wohnt“ (Bereschit 25,27). Jakob gilt als ein frommer Mann, und unsere Weisen haben Esaw oft als einen Frevler (hebr.: Rascha) bezeichnet (siehe z. B. Raschi zu Bereschit 30,22; 32,7). Da Psalm 36 die Welt des Rascha beschreibt, liegt der Grund für die Zuordnung dieses Psalms zu Toldot auf der Hand.
 
In einer Erklärung zum Vers: 
 
„Und Esaw kam vom Felde und war matt“ (Bereschit 25,29) zählt Rabbi Jochanan (in Baba Batra 16 b) ein langes Sündenregister auf; Raschi begnügt sich mit der Feststellung: „Er war abgemattet vom Morden.“ Sogar an die Tötung seines Bruders Jakob hatte Esaw gedacht (Bereschit 27,41).
 
Nach Meinung des Psalmisten hängen die Taten des Frevlers mit einem Fehlen von Gottesfurcht zusammen. M. Mendelssohn übersetzt Vers 2: 
„Das Laster predigt selbst dem Frevler, (so denk ich mir im Herzen:) Furcht Gottes sei vor deinem Auge nie!“ Schon unser Stammvater Abraham bemerkte einmal: „Gar keine Furcht Gottes ist an diesem Orte, und man wird mich wegen meiner Frau töten“ (Bereschit 20,11. Siehe dazu meine Ausführungen in: „Tora-Gedanken“, S. 12 f).
 
Psalm 36 kennzeichnet das Verhalten eines Frevlers wie folgt: 
„Die Worte seines Mundes sind Unheil und Trug, er unterlässt, verständig zu sein, Gutes zu tun. Unheil sinnt er auf seinem Lager, stellt sich auf einen Weg, der nicht gut, verwirft das Böse nicht“ (Verse 4 und 5). Der Psalmist ist überzeugt, dass der sichtbare Erfolg der Frevler nicht von Dauer sein wird: „ Dort fallen die Übeltäter, werden gestürzt und können nicht wieder aufstehen“ (Vers
13).
 
 
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