22 Ijar 5779 / Montag, 27. Mai 2019 | Thora-Parascha: Bamidbar
 
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HomeSabbatAnregungen zur Parascha„Waischlach“ auf einen Blick
 
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„Waischlach“ auf einen Blick    

„Waischlach“ auf einen Blick



Inhaltsangabe - Abschnitt für Abschnitt + Erläuterungen zur Haftarah und Psalm 140 - Gebet um Schutz

 



Inhaltsangabe - Abschnitt für Abschnitt
 

1. Abschnitt (32:4 - 32:13)
 
„Waischlach Ja’akow malachim lefanaf“ - „Und Ja´akow ging seines Weges, da begegneten ihm Engel“ 

Ja’akow sendet zur Versöhnung Boten zu seinem Bruder Esaw, welcher ihm aber mit 400 Männern entgegen zieht. In seiner Furcht fleht Ja’akow Gott um Hilfe an.
 
2. Abschnitt (32:14 - 32:30)

Ja’akow instruiert seine Diener, in Gruppen und mit insgesamt 550 Tieren als Geschenk zu Esaw zu gehen, um diesen freundlich zu stimmen, während er seine Familie und seinen restlichen Besitz in Sicherheit bringt. In der Nacht erscheint ein Fremder 1) und ringt mit ihm bis zum Morgengrauen. Als der Fremde realisiert, dass er Ja’akow nicht besiegen kann, berührt er Ja’akows Hüftgelenk, welches dadurch ausgerenkt wird. Damit Ja’akow ihn freilässt, segnet er ihn und gibt ihm den Namen Israel 2).
 
3. Abschnitt (32:31 - 33:5)
 
In der Folge hinkt Ja’akow. Seit dieser Zeit essen die Bnei Israel 3) den Hüftnerv 4) eines Tieres nicht mit. An der Spitze seiner Familie geht Ja’akow seinem Bruder Esaw entgegen und fällt dabei sieben Mal vor ihm auf die Knie. Daraufhin läuft Esaw zu Ja’akow, küsst ihn und beide fangen an zu weinen.
 
4. Abschnitt (33:6 - 33:20)
 
Ja’akows gesamte Familie begrüßt Esaw. In Sichtweite der Stadt Sch’chem (Nablus) kauft Ja’akow den Söhnen des Stadtoberhauptes, dessen Namen Chamor ist, Land ab, lässt sich dort nieder und baut Gott einen Altar.
 
5. Abschnitt (33:21 - 35:11)
 
Dinah, Ja’akows Tochter, wird von einem der Söhne Chamors entführt und vergewaltigt. Der Sohn, welcher denselben Namen wie die Stadt (Sch’chem (Nablus) hat, verliebt sich in Dinah und bittet Ja’akow darum, Dinah heiraten zu dürfen. Ja’akow und seine Söhne lehnen dies ab, da sie Dinah keinem Unbeschnittenen zur Frau geben möchten. Erst wenn alle Männer der Stadt beschnitten sind, sei eine Verbindung zwischen den Bewohnern und Ja’akows Nachkommen möglich.
 
Nachdem aber alle männlichen Bewohner beschnitten sind, sühnen Dinahs Brüder Schim on und Lewi die Tat, indem sie alle männlichen Einwohner der Stadt töten 5) und die Frauen sowie die Wertgegenstände der Stadt an sich nehmen. Die Götzen aber, die sie in der Stadt finden, vergraben sie unter einem Baum in der Nähe der Stadt.
 
Schließlich zieht Ja’akow und seine ganze Familie weg von Sch’chem (Nablus). Gott segnet ihn und gibt ihm [wie bereits der Fremde] den Namen Israel.
 
6. Abschnitt (35:12 - 36:19)
 
Rachel, Ja’akow s Frau, wird erneut schwanger, stirbt allerdings nach der schweren Geburt des Kindes, einem Jungen namens Binjamin. Ja’akow beerdigt Rachel an der Straße nach Beit Lechem. Ja’akow , welcher nun zwölf Söhne hat (mit Leah: Re uwen, Schim‘on, Lewi, Jehudah, Jissachar und Sewulun - mit Rachel: Jossef und Binjamin - mit Leahs Magd Silpah: Gad und Ascher - mit Rachels Magd Bilha: Dan und Naftali), kommt nach Kirjat Arba (Chewron), wo schon Awraham und sein Vater Jizchak wohnten.
 
Im Alter von 180 Jahren stirbt Jizchak und seine Söhne Ja’akow und Esaw beerdigen ihn dort [in Chewron].
 
7. Abschnitt / Maftir (36:20 - 36:43)
 
Die Paraschah endet mit der detaillierten Aufzählung von Esaws Frauen, Kindern und Enkelkindern sowie der Historie des Volkes Se‘ir, bei dem Esaw lebt.
 
Anmerkungen

  1. Ein Fremder: Nach der Tradition war dies Samael, der Schutzengel Esaws und die Inkarnation des Bösen (Bereschit Rabbah 77; Raschi; Sohar). Siehe auch Hoschea 12:4,5.
  2. Israel: Eine Bedeutung des Namens „Israel“: „Du hast gekämpft mit einem Göttlichen Wesen und du hast gewonnen“ (Bereschit Rabbah; Josephus 1:2:2)
  3. Bnei Israel: 'Kinder Israels'. Dies ist das erste Mal, dass dieser Ausdruck benutzt wird.
  4. Ausgerenkter Hüftnerv (hebräisch: „Gid haNascheh‘): Gemeint ist der Ischiasnerv, der große Hauptnerv der hinteren Extremitäten. Bevor das Hinterteil eines Tieres gegessen werden kann, muss der gesamte Nerv mit allen Verzweigungen entfernt werden. Da dies sehr schwierig ist und große Anatomiekenntnisse erfordert, verzichtet man normalerweise auf den Verzicht von Fleisch aus dem Hinterviertel. Der Nerv, den der Fremde bei Ja’akow hat, wird auch als Stelle angesehen, an dem das Böse starken Einfluss hat (Sohar).
  5. Die Einwohner der Stadt galten als Mittäter, da sie Sch’chem (Nablus) nicht für sein Verbrechen bestraften (Maimonides, Jad, Melachim 9:14). Auch war die Stadt für das Verführen und den Raub fremder Töchter bekannt und verdiente somit die Göttliche Strafe (Zawa'ath Lewi 6:8-11; vergleiche Ramban).

Haftarah: Hoschea 12:13 - 14:10

Owadja gibt eine Prophezeiung gegen das Volk Edom, welches dem Volk Israel feindlich gesinnt ist und sagt voraus, dass die Völker der Welt Krieg gegen Edom proklamieren werden. Edom erleidet schließlich wegen seiner Arroganz und weil Gott es demütigt, eine Erniedrigung. Zusätzlich betrügen es Edoms Feinde auch noch und plündern es aus. Dies alles geschieht, weil Edom seine vormalige Brudernation, das Volk Israel, schlecht behandelt. Das Volk Israel wird aus dem Exil wieder zurückkehren, seine Grenzen werden wiederhergestellt und Gottes Königreich wird für immer währen.
 
Psalm 140 - Gebet um Schutz
 
Wer den Wochenabschnitt Waischlach und Psalm 140 aufmerksam liest, dem dürfte es nicht schwer fallen, den gesuchten Berührungspunkt zu finden. Sowohl in der Tora als auch im Psalm betet ein Mensch, der sich bedroht fühlt und Angst hat, der Ewige möge ihn beschützen.
 
Auf die Begegnung mit seinem Zwillingsbruder Esaw hat sich unser Stammvater Jakob sorgfältig vorbereitet (siehe Raschi zu Bereschit 32,9). Jakob sprach das folgende Gebet: 
 
„Rette mich doch aus der Hand Esaws, denn ich fürchte ihn, dass er nicht komme und mich, die Mutter samt der Kinder erschlage, und du hast doch gesagt: Gutes will ich dir erzeigen, sodass ich deine Nachkommen wie Sand des Meeres werde werden lasse, der vor Menge nicht gezählt werden kann“ (Bereschit 32,12 und 13).
 
Rabbiner S. R. Hirsch erläutert Jakobs Gebet: „Rette mich um meiner Kinder willen, auf die du doch den Bau einer so großen Zukunft verheißen.“
 
Im Psalm lautet die Bitte um Gottes Schutz: „Befreie mich, Ewiger, von bösen Menschen, vor dem Manne der Gewalt behüte mich. Die Bosheit sinnen im Herzen, den ganzen Tag Streit erregen. Sie schärfen ihre Zunge wie eine Schlange, Skorpionengift ist unter ihren Lippen. Sela. Bewahre mich, Ewiger, vor Frevlers Händen, vor dem Manne der Gewalt behüte mich, die sinnen meine Tritte zu stürzen. Gelegt haben mir Hoffärtige Schlingen und Seile, ein Netz gebreitet neben dem Pfade, haben mir Fallen gestellt. Sela“ (Verse 2 bis 6). Vers 9 lautet: „ Gewähre nicht, Ewiger, die Wünsche des Frevlers, sein Sinnen führe nicht aus, dass sie sich nicht überheben. Sela.“
 
Bemerkenswert ist, dass der Midrasch (Bereschit Rabba, Parascha 75,9) den Frevler im zitierten Vers als Esaw identifiziert.
 
Zum Schluss sei erwähnt, dass auch wir Gott jeden Tag (am Anfang des Morgengebets) um Schutz vor frechen und bösen Menschen bitten.
 
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