21 Ijar 5779 / Sonntag, 26. Mai 2019 | Thora-Parascha: Bamidbar
 
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„WaJelech“ auf einen Blick    

„WaJelech“ auf einen Blick



Inhaltsangabe - Abschnitt für Abschnitt + Erläuterungen zur Haftarah und Psalm 65 – Bitte um Verzeihung

 



Inhaltsangabe - Abschnitt für Abschnitt

 

 

1. Abschnitt (31:1 – 31:3)
 
„WaJelech Mosche waJedaber et-haD‘warim haEleh el-kol-Israel“ - „Und Mosche ging hin und redete diese Worte zu ganz Israel“
Mosche, nahe am Ende seines Lebens, richtet seine letzten Botschaften an das Volk und segnet es. Er erklärt dem Volk, dass er jetzt 120 Jahre alt ist, es nicht mehr länger führen kann und nicht mit dem Volk auf die andere Seite des Jardens ziehen wird.
 
 
2. Abschnitt (31:4 – 31:6)
 
Aber das Volk soll sich nicht sorgen soll, da Gott versprochen hat, dass es seine Feinde auf der anderen Seite des Jordans besiegen wird.
 
 
3. Abschnitt (31:7 – 31:9)
 
Mosche lässt Jehoschua zu sich kommen. Er soll nach Mosches Tod das Volk führen. Er ermutigt das Volk, stark und mutig zu sein und keine Angst zu haben, denn Gott lässt es nicht im Stich. Und Mosche schreibt diese ganze Lehre - die Torah - auf und gibt sie den Kohanim.
 
 
4. Abschnitt (31:10 – 31:13)
 
Als nächstes unterweist Mosche das Volk in der Mizwah „Hakél“: der König liest an Sukkot, welches dem Schmitta-Jahr folgt, dem in Jeruschalajim anlässlich des Festes versammelten Volk Teile der Torah vor. Das Volk soll sich im Beit HaMikdasch versammeln – Männer, Frauen und Kinder – um zu lernen, um Gott zu fürchten, um zu hören und um zu verstehen und um die Lehren der Torah zu erfüllen. Und die Jüngeren, die noch nicht gelernt haben, werden hören und lernen, Gott zu ehren „jeden Tag, an dem sie in dem Lande leben, in welches ihr ziehen werdet“.
 
 
5. Abschnitt (31:14 - 31:19)
 
Gott beauftragt Mosche, Jehoschua zu holen und mit ihm im „Ohel Mo´ed“ zu erscheinen. Gottes Gegenwart kommt in Form einer Wolke auf das Zelt hinunter. Gott sagt zu Mosche, dass das Volk nach seinem Tod gegen IHN rebellieren wird, vom rechten Weg abkommen wird und sich anderen Götzen zuwenden wird. Gott kündigt an, dass er seinen Zorn durch das „Verhüllen seines Angesichts“ dem Volk zeigen wird.
 
 
6. Abschnitt (31:20 - 31:24)
 
Und Mosche schreibt auf Gottes Befehl hin ein Lied auf, dass Er als Zeuge gegen das Volk anführt, wenn es vom rechten Weg abweicht. Und Mosche schreibt es auf und lehrt es die Bnei Israel.
 
 
7. Abschnitt (31:25 – 31:30) / Maftir (31:28 – 31:30)
 
Und Mosche beauftragt die Lewi’im, die Torah zu nehmen und in den Aron haBrit - die Bundeslade – zu legen. Dann beginnt er, das Lied (siehe Paraschat haAsinu), welches er niedergeschrieben hat, den Bnei Israel vorzutragen.
 
 
Haftarah: Jeschajahu 55:6 – 56:8
 
Suchet den Ewigen und kehret um zu Ihm, wahret das Recht und übt Gerechtigkeit, haltet den Schabbat und entweiht ihn nicht. Und dem Fremden, der sich Ihm anschließt, Seinen Geboten folgt und den Schabbat einhält, wird Er einen ewigen Namen geben und ER hat Wohlgefallen an ihm.
 
 
Psalm 65 – Bitte um Verzeihung
 
Im Wochenabschnitt Wajelech steht, dass Gott Mosche Rabbenu mitgeteilt hat, was in der Zukunft nach seinem Tod passieren wird: 
 
„Und der Ewige sprach zu Mosche: Siehe, du wirst bei deinen Vätern liegen, und aufstehen wird dies Volk und nachbuhlen den Göttern der Fremden des Landes, dahin es mitten unter sie kommt, und wird mich verlassen und brechen meinen Bund, den ich mit ihm geschlossen. Und erglühen wird mein Zorn über dasselbe an jenem Tage, und ich werde sie verlassen und mein Antlitz vor ihnen verbergen; und es wird zum Fraße werden, und viele Leiden und Not werden es treffen, dass es sprechen wird an jenem Tage: Ist es nicht darum, weil mein Gott nicht in meiner Mitte, dass diese Leiden mich treffen?“ (Dewarim 31,16 und 17)
 
Rabbiner Hertz sieht in der Frage eine Anerkennung ihrer Schuld und die Erkenntnis, dass die Strafe berechtigt ist.
 
Allerdings nimmt Nachmanides an, dass das Volk den Weg der Umkehr nicht zu Ende gegangen war. Sonst wäre der folgende Vers kaum zu verstehen: 
 
„Ich aber werde mein Antlitz verbergen an jenem Tage ob all dem Bösen, das es verübt, weil es sich zu fremden Göttern hingewandt“ (Vers 18)
 
In Psalm 65 steht ein Vers, der uns lehrt, wie man den Ewigen um Verzeihung bitten sollte:
 
„Missetaten überwältigen mich, unsere Vergehen, du sühne sie“ (Vers 4). Raschi erklärt: Wir schaffen es nicht, alle Vergehen zu bekennen, denn es sind viele. Darum die Bitte um die Vergebung aller Missetaten. Im zitierten Psalmvers fällt ein Wechsel von der Einzahl zur Mehrzahl auf. A. Chacham meint, vielleicht sei hier angedeutet, dass ein Vorbeter zuerst die eigenen Sünden bekennt und dann die Vergehen des Volkes, so wie dies der Hohepriester am Jom Kippur im Tempel zu Jerusalem praktiziert hat.
 
Nach der Tabelle im Siddur Awodat Israel pflegte man Psalm 65 am Jom Kippur zu sagen. Möglicherweise hat Vers 4 diese Wahl mitbestimmt.
 
 
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