13 Tamus 5779 / Dienstag, 16. Juli 2019 | Thora-Parascha: Pinchas
 
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Vater    

Vater



Der Weg zur Erlangung der Weisheit und des Gerechtigkeitsempfindens gestaltet sich äußerst lang. Daher wird ein Mensch, dessen wahrhaftige Ambition es ist,...

 



Gott ist gerecht, ehrlich und anständig

 

Ein Mensch, der den Auslöser für sein Leid und seine Qualen der Natur, anderen Menschen oder sich selbst zuschreibt, macht damit einen verhängnisvollen Fehler, da ihm dies in den Frust und die Bitterkeit treiben wird. Darüber hinaus weckt er dadurch den Zorn Gottes, da Gott sein Verhalten mit dem Verhalten eines kleinen Jungen vergleicht, der eine Strafe von seinem Vater erhielt. Allerdings zog er aus dieser Bestrafung, die sein Vater ihm erteilte, keine Lehren. Anstatt sich bei seinem Vater zu entschuldigen, fängt er eine Prügelei mit seinem Bruder an, der seines Erachtens die Schuld für seine Bestrafung trägt. Das Ergebnis dessen ist, dass sein Vater noch wütender auf ihn wird und ihm sagt: „Dem nicht genug, dass du nicht auf mich hörst und dein Verhalten änderst. Nein! Darüber hinaus fängst du auch noch eine Prügelei mit deinem Bruder an!?“
 
Nun ist klar, dass der Auslöser aller zu erleidenden Qualen Gott ist, der auf diese Weise versucht, uns auf den rechten Weg des Lebens hinzuführen, da wir aufgrund unsrer derzeitigen Lebensführung Frontalkurs auf eine Mauer nehmen.
 
Es gibt Menschen die daran glauben, dass alles von Gottes Hand herbeigeführt wird, inklusive ihrer Qualen und Leiden. Doch anstatt daraus zu lernen und an sich zu arbeiten, beschuldigen sie Gott, dass er sie zu Unrecht bestraft und quält. Diese Beschuldigung ist selbstverständlich falsch, da Gott jeden Menschen liebt und nur das Beste für ihn möchte! Er beurteilt jeden Menschen absolut der Wahrheit entsprechend, gerecht und geradlinig. Des Weiteren würde er niemals etwas von einem Menschen verlangen, das über seinen Fähigkeiten liegt. Demzufolge sollte ein Mensch, der sich z.B. in einer Geldnot befindet, daran arbeiten, zu glauben, dass Gott sich ihm gegenüber gerecht, ehrlich und anständig verhält, um so die (zugegebenermaßen schwierige) Situation, die er durchlebt, mit Leichtigkeit zu überwinden. Eine weitere moralische Stärkung hierfür, bildet die Aussage des weisen Königs Salomon: „Wen Gott liebt, den straft er!“
 
Diese Menschen müssen verstehen, dass Gott sie aus ihrem Tiefschlaf erwecken möchte. Er möchte ihnen ein schönes Leben schenken ohne Leid und Kummer, allerdings müssen sie dafür an Ihn glauben, mit Ihm sprechen und in allem, was ihnen geschieht, Seine Gerechtigkeit erkennen. Doch anstelle dieses Verhaltens steigern sie sich von Sekunde zu Sekunde nur noch mehr in die Lüge, dass Gott sie nicht liebt und sie willkürlich bestraft. Mit dieser Lebenseinstellung zerstören sie sich eigenhändig ihr Leben, da sie dadurch vollends den Glauben verlieren und ihr Herz mit dem Gift der Wut füttern.
 
Merke! So wie du verpflichtet bist, daran zu glauben, dass alles, was auf dieser Welt geschieht, von Gott herbeigeführt wird, musst du daran glauben, dass Gott gerecht, ehrlich und anständig ist. Des Weiteren musst du davon überzeugt sein, dass niemals etwas Ungerechtes von Gott ausgeht und deshalb haben alle Glaubensprüfungen, Qualen und Leiden den Zweck, uns zu Gott zuführen und nicht etwa umgekehrt.
 
 
Die unbeschreibliche Barmherzigkeit Gottes
 
Der Weg zur Erlangung der Weisheit und des Gerechtigkeitsempfindens gestaltet sich äußerst lang. Daher wird ein Mensch, dessen wahrhaftige Ambition es ist, mit voller Überzeugung an Gott zu glauben sowie weise und gerecht zu sein, noch sehr häufig den Willen Gottes nicht beachten, indem er mit seinem Verhalten das exakte Gegenteil seiner Ambitionen an den Tag legen wird. Daraus ergibt sich allerdings eine brisante Frage! Wie bereits aufgeführt steht jeder von uns tagtäglich und zu jeder Stunde vor einem der 24 Gerichtshöfe des Himmelgerichtes. Wenn dort zu Gunsten eines Menschen plädiert wurde, erlebt dieser eine Superstunde! Allerdings, wenn das Urteil zu seinen Ungunsten ausfiel, schaut sein Tag alles andere als gut aus. Kann die Tatsache, dass es der Herzenswunsch einer Person ist, mit voller Überzeugung an Gott zu glauben sowie weise und gerecht zu sein, das negativ ausgefallene Urteil zum Positiven verändern? Die Antwort lautet nein, da es am Himmelsgericht keine krummen Sachen gibt! Ein Urteilsspruch des Himmelsgerichtes entspricht eins zu eins dem Verhalten eines Menschen. Welcher Mensch kann bei dieser Gerichtsführung als Sieger hervorgehen? Mit Sicherheit niemand! Da Gott dies selbstverständlich weiß, gibt er jedem Menschen die Möglichkeit, selbst über sich Gericht zu sprechen, indem man sich jeden Tag an Ihn wendet und Ihm dabei erzählt, was man den gesamten gestrigen Tag getan hat.
 

Mit anderen Worten, wenn ein Mensch sich jeden Tag eine Stunde lang an Gott wendet und dabei Rechenschaft für sein gesamtes Tun des Vortages ablegt, übergeht Gott jeden der 24 Gerichtshöfe des Himmels und spricht sein Urteil unabhängig von deren Gesetzen. Und wenn Gott über jemanden urteilt, dann kann dieser Jemand nur als Sieger hervorgehen, da Seine unbeschreibliche Barmherzigkeit keine Grenzen kennt! Ein Mensch geht mit dieser Lebensführung als doppelter Sieger hervor, da er straffrei davonkommt und von Gott für seine reuige Glaubensfindung auch noch belohnt wird!

 

 

Der Autor ist Gründer und Leiter des Lehrinstituts „Chut Schel Chesed“ in Jerusalem. Mehr über Rabbiner Shalom Arush erfahren Sie hier.





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