10 Elul 5778 / Dienstag, 21. August 2018 | Thora-Parascha: Ki Tetze
 
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Eine Tüte Kartoffeln    

Eine Tüte Kartoffeln



Wie schaut es bei dir aus? Wie viele Kartoffeln schleppst du tagtäglich mit dir herum?

 



Starte deinen Tag mit offenen Augen - den Blick für die guten Dinge ...

 

Forscher haben herausgefunden, dass eine optimistische Grundhaltung sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt: vermehrte Serotoninbildung im Gehirn, gestärktes Immunsystem, positiver Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System und den Selbstheilungsprozess des Körpers.

 

Besonders gesellschaftliche Vergleiche machen unglücklich und sind demzufolge Energiefresser. Unglückliche Menschen vergleichen sich öfter mit anderen und regen sich auf, wenn sie im Vergleich schlechter dastehen. Beispielsweise ist ein unglücklicher Mensch mit seinem Auto solange zufrieden, bis jemand, den er kennt, ein neueres und besseres kauft. Glückliche und zufriedene Menschen hingegen lassen sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen, denn sie interessieren sich nicht weiter dafür, was andere haben, um sich darüber aufzuregen.

 

Positiv zu denken ist leichter gesagt als getan, denn manchmal übersieht man die guten Dinge allzu schnell und fokussiert seine Gedanken dann auf die schlechten. Lass nicht zu, dass die Regenwolken von gestern deinen gegenwärtigen Augenblick trüben. Schiebe über die Wolken von gestern deine Sonne von heute. Es ist die Mühe wert, an dieser positiven Grundhaltung zu arbeiten. Du hast es in der Hand, wie du dein Leben betrachtest.

 

 

Eine Kartoffel, zwei Kartoffeln ...

 

Ein Lehrer bat seine Schüler, eine durchsichtige Plastiktüte und ein paar Kartoffeln mit in die Schule zu bringen. Er forderte die Klasse dann auf, für jede Person, der sie nicht so recht vergeben konnten, eine Kartoffel zu nehmen und den Namen dieser Person sowie alle Einzelheiten, über die sie sich ärgerten, zu schreiben. Die Kartoffeln sollten sie dann in die Plastiktüte stecken. So füllten sich die Tüten mit mehr oder weniger Kartoffeln.

 

Wie schaut es bei dir aus? Wie viele Kartoffeln schleppst du tagtäglich mit dir herum?

Probiere es aus – mache dasselbe wie die Schüler und trage dann eine oder zwei Wochen diese gefüllte Tüte mit dir herum. Du wirst bald merken, dass der alte Groll, den du mit dir herumschleppst, genauso schwer auf dir lastet wie die Tüte mit den Kartoffeln. Die Menschen, über die du dich immer noch ärgerst, sind längst weitergezogen, aber du schleppst dich diesen alten, ungesunden und schädlichen Gefühlen ab.

 

 

Sammle kostbare Bilder deiner Gedanken ...

 

Einige Möglichkeit möchte ich nun aufführen, wie du die bleibende Wirkung positiver Erlebnisse durch neue Gewohnheiten aufpeppen kannst:

 

  • sich lebendige und gedankliche Bilder von guten Zeiten und glücklichen Augenblicken ausmalen.
  • sich an schöne Ereignisse erinnern und mehr Einzelheiten ergänzen. Lege dir dazu einen kleinen schmuckvoll gestalteten Karton an, in den du alle kleinen Erinnerungen aufbewahrst – ob auf farbige Zettelchen geschrieben oder kleine für dich bedeutende Gegenstände, mit denen dich Erinnerungen verbinden.
  • achte darauf, dass du auch die positiven Gefühle berücksichtigst, die du damals empfandest.
  • sich ein gedankliches Fotoalbum oder ein Skizzenbuch anlegen. Das kann natürlich auch ein echtes sein.
  • alle Sinne spüren; die Sonne auf der Haut spüren, den Geruch der Luft bei einem Spaziergang in der Natur aufnehmen. Zur gedanklichen Vertiefung kann ich das Video "Geschmacks-, Geruchs- und Sehsinn" von Rabbiner David Kraus bestens empfehlen.

           

Wenn beispielsweise im Herbst die bunten Blätter oder im Winter die´Schneeflocken vom Himmel auf mich herabfallen, dann schaue ich nach oben zum Himmel und stelle mir vor, wie HaShem mich mit Seinem Segen anhand der Blätter und Schneeflocken berührt und das gibt mir ein unbeschreiblich großes Glücksgefühl und lässt mich die Wärme und Geborgenheit in HaShem spüren.

 

  • schöne Erinnerungen immer wieder ablaufen lassen - und sie somit jedes Mal verstärken.
  • Erinnerungen mit anderen Menschen teilen und dabei immer weitere Einzelheiten ergänzen.
  • sich die besten Aspekte eines Tages aufnehmen und die kleineren Irritationen ignorieren.
  • die besten Momente in der Erinnerung aufpolieren, um sie zu genießen und sich daran zu erfreuen.

 

Das Beste aus deinem Leben zu machen ist für dein geistiges und körperliches Wohlbefinden genauso wichtig wie die Beachtung der guten Dinge. Achte darauf, dass du dich darauf hinarbeitest, das Beste aus deinen guten Erlebnissen herauszuholen.

 

 

* * * * *

 

Oh Gott, hilf mir, meine Menschlichkeit

in allen ihren Elementen zu vervollkommnen.

Hilf mir, alle meine negativen Seiten,

alle meine bösen Hintergedanken zu überwinden.

Lehre mich, Schlechtes zum Guten zu wandeln.

 

(Rabbi Nachman aus Breslev)





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