29 Kislew 5782 / Freitag, 3. Dezember 2021 | Thora-Parascha: Mikez
 
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Göttliche Erleuchtung    

Göttliche Erleuchtung



Wenn Gott einen Menschen mit göttlichem Licht in seiner Seele beschenkt hat, so wird ihn nichts mehr verwirren oder von der Wahrheit abbringen.

 



Wenn Gott einen Menschen mit göttlichem Licht in seiner Seele beschenkt hat, so wird ihn nichts mehr verwirren oder von der Wahrheit abbringen - rein gar nichts! Denn solch ein Mensch will sich immer in der Nähe seines Schöpfers aufhalten!

 

Der böse Trieb redet einem Menschen Schuldgefühle ein: „Du hast eine Sünde begangen!“ So antwortet der ein im Glauben standhafter Mensch darauf: „Stimmt, ich habe gesündigt. Aber was ist mein Verlangen? Ich will mich immer in der Nähe meines Schöpfers befinden!“

 

Der böse Trieb sagt ihm: „Hör mir zu und schau dich doch nur mal an. Fällt dir eigentlich auf, was mit dir los ist?! Siehst du nicht, was dir so alles passiert?! Schau, welche negativen Begierden dich erfüllen.“

 

Er antwortet: „Stimmt, ich habe all diese negativen Begierden. Aber was ist mein Verlangen? Ich will mich immer in der Nähe meines Schöpfers befinden!“

 

Der böse Trieb geht auf einen Menschen zu und sagt ihm: „Du bist traurig, schau nur wie traurig du bist!“

 

Er antwortet: „Stimmt, aber ich will glücklich sein.“

 

Was ich will und was tatsächlich ist, das sind zwei unterschiedliche Dinge.

 

Was will ich? Ich will nur glücklich sein!

 

Der böse Trieb sagt: „Du studierst die Tora nicht.“  - „Stimmt, ich studiere die Tora nicht. Aber was will ich wirklich? Ich will nur die Tora lernen.“

 

Der böse Trieb spricht: „Du betest überhaupt nicht!“ - „Stimmt. Aber was will ich wirklich? Ich will nur mit ganzem Herzen beten.“

 

Alles, was der böse Trieb versucht, uns Menschen einzureden, entspricht der Wahrheit. Der böse Trieb weist uns auf die Wahrheit hin. Demzufolge wird uns durch den bösen Trieb aufgezeigt, wo unsere Mängel sich befinden, dass wir somit das Studium der Tora angehen sollen, dass wir täglich unser persönliches Gespräch mit Gott führen sollen und dass wir voll und ganz an Gott glauben und Ihm vertrauen sollen.

 

„Schau, wie du keinen Glauben besitzt! Du glaubst nicht daran, dass alles zum Guten dient!“ „Stimmt, so mag es aussehen. Aber was ist mein Verlangen?“

 

Wenn ein Mensch glaubt, dass er das Licht seiner Seele sehen wird, so wird ihn nichts mehr verwirren können! Nichts wird ihn verwirren und schwächen!

 

Solch ein Mensch fokussiert sich nur darauf, sich stets in Gottes Nähe aufzuhalten.

 

Heute sprach ich mit einer Frau. Sie und ihre Familien ehren stets den Sabbat. Aber sie offenbarte mir, dass sie heimlich raucht. So unterhielt ich mich mit ihr in motivierenden Worten: „Ich weiß, dass du den Sabbat ehren willst. Ich weiß, dass du den Sabbat ehren willst.“

 

Und schon strahlten ihre Augen.

 

„Aber du kannst es nicht, da du gerade irgendetwas hast, das eine Nummer zu groß für dich ist. Okay, aber du willst! Allen voran bist du bemüht!

 

Was musst du tun? Beginne täglich damit, 5 Minuten folgende Worte zu beten: ‚Vater im Himmel, hilf mir! Gib mir Kraft! Entreiße mir die Begierde zu Zigaretten! Gib mir Kraft, diese Sache zu überwältigen! 

 

Hilf mir, mein Schöpfer, dass ich zumindest am Sabbat nicht mehr rauchen werde!‘ Bete diese Worte 5 Minuten lang. Und versuche es erneut und dann wieder, bis du es schaffst!“

 

Dies ist ein Beispiel, zu beten.

 

Eine andere Situation: Ihr Ehemann schikaniert sie. Er sagt ihr: „Du bist abscheulich! Schau dich nur an! Jedes Familienmitglied ehrt den Sabbat. Aber selbst wenn sie wöllte, sie wird es nicht können.

 

Sie glaubt überhaupt nicht mehr an sich selbst. Sie fühlt kein Verlangen mehr danach. So sprach sie zu sich: „Du glaubst daran, dass du den Sabbat ehren willst, aber du kannst es nicht.“

 

Und nun? Bete dafür jeden Tag! Bete um dieses Verlangen! Zur vollen Entwicklung benötigt es seine Zeit, je nachdem, wie intensiv man betet - ein Monat, zwei oder gar drei Monate. Bete dafür täglich ein paar Minuten und du wirst erste Erfolge feststellen. Denn was einen Menschen hauptsächlich führt, das sind seine Verlangen. „Auf dem Weg, den ein Mensch gehen will, führen sie ihn.“

 

Der heilige Maharsha fragt: „Warum heißt es ‚führen sie ihn‘, also in der Mehrzahl? Auf dem Weg, den ein Mensch gehen will. Wer führt ihn? Gott! Daher müsste es doch heißen: ‚führt Er ihn.‘ Warum heißt es aber ‚führen sie ihn‘?“

 

Dazu sagt der heilige Maharsha, wenn ein Mensch etwas will, dass mit jedem Verlangen ein Engel entsteht.

 

Wer er also 10 Verlangen hat, dem entstehen 10 Engel. 500 Verlangen = 500 Engel und diese Engel führen ihn. Deshalb braucht ein Mensch Verlangen und noch mehr Verlangen, mit jedem Verlangen entsteht ein Engel mit jedem Verlangen entsteht ein Engel. Diese Engel führen den Menschen. „Schöpfer der Welt, ich will mit ganzem Herzen beten. Ich will die Tora studieren.“ All das sind Verlangen.

 

 

David Kraus (M.A in Psychologie und Integrativer Psychotherapie | Dipl. Paar- und Familientherapeut | Dipl. Pädagogischer Elternberater) ist Oberrabbiner der Jüdisch-Chassidischen Kultusgemeinde Breslev Deutschland / Israel mit Sitz in Hanau. David Kraus finden Sie bei Facebook.





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  1 Talkback    Sehen Sie alle Talkbacks  
  1.
  sehr richtig und wichtig
Anonymous,04.05.2019 17:43:33
     
 

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