20 Cheschwan 5782 / Dienstag, 26. Oktober 2021 | Thora-Parascha: Chaje Sara
 
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Gesunde Seele    

Gesunde Seele



Die Seele und der Glaube an Gott gehören eng zusammen. Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass der Glaube die Voraussetzung zum Erhalt eines gesunden Menschenverstandes ist.

 



Auszug aus dem Buch von Rabbi Schalom Arusch: “Began Ha´Emuna“ (Dieses Buch ist auch auf Deutsch unter dem Titel “Im universellen Garten des Glaubens“ erhältlich)

 
 
Jede Sekunde ist kostbar 
 
Ein Mensch, der an einer Krankheit leidet, muss die Situation in der er sich befindet dazu ausnutzen, um sein Verhalten unter die Lupe zu nehmen. Es gibt kranke Menschen, die stundenlang völlig tatenlos im Krankenhaus oder bei sich zuhause herumliegen. Denen bleibt nur eines zu sagen, sie müssen begreifen, dass Gott ihnen diese Situation auferlegt hat, damit sie sich in ihrem Leben endlich darum bemühen, vor sich selbst und vor Gott Rechenschaft abzulegen! Ein weiterer Punkt ist, dass Gott einem Menschen durch eine Krankheit ermöglicht, das wahre Bild des Lebens und dieser Welt zu erkennen. Eine Krankheit ermöglicht deshalb die wahre Sichtweise auf die Dinge, da sie alle falschen Begierden und Leidenschaften eines Menschen aus dem Kopf werfen. Das heißt der Kopf und die Gedanken sind frei vom ganzen verführerischen Blödsinn den diese Welt zu bieten hat, daher sieht man dann das Leben wie es ist - ohne Bestechungen.
 
Aufgrund dessen ist der Trend, dass man im Krankenhaus einen Fernseher bis ans Krankenbett gestellt bekommt schlichtweg furchtbar. Man vergiftet dadurch dem Kranken nur noch mehr seinen Geist; doch das Schlimmste ist, dass man ihn davon abhält das zu tun, was er wirklich zu tun hätte, nämlich seinen Glauben zu stärken, mit Gott zu sprechen und vor Gott Rechenschaft abzulegen. 
 
Viel Glück 
 
Ein Mensch, der an einer Krankheit leidet und sich dabei genau nach den Vorgaben des Glaubens verhält erhält aufgrund dessen eine gute Note im Himmel und auf dieser Welt. Seine Krankheit führte ihn Gott gegenüber zur reumütigen Umkehr und somit wurden ihm seine Sünden erlassen. Des Weiteren hat er Gott kennen und schätzen gelernt und deshalb geht er gestärkt in die Zukunft. Und man darf nicht vergessen, dass dadurch sein Heilungsprozess schnell und gut fortschreitet. Kurz gesagt, es geht ihm gut auf dieser Welt, und es wird ihm ebenso gut in der kommenden Welt gehen. 
 
Wenn aber einem Menschen der Glaube an Gott fehlt, dann fällt er in Angstzustände, Traurigkeit, Verzweiflung und schlechte Gedankengänge über Gott, wie z.B.: Weshalb habe ich so etwas verdient? - Was habe ich getan? Oder dergleichen. Solch ein Mensch erreicht bei seiner Krankheit keinen einzigen nutzbringenden Fortschritt und darüber hinaus wird sein Alltag von großem Leid und Qualen geprägt sein. Des Weiteren muss er aufgrund der Tatsache, dass er auf seine Ärzte und deren Medikamente vertraut, mit großen Enttäuschungen rechnen - Gott behüte. 
 
Ein Mensch, der eine ihm auferlegte Glaubensprüfung erfolgreich übersteht, muss wissen, dass er Gott dadurch große Freude bereitet hat, da der Glaube an Ihn der Grund für Ihn war, diese Welt zu erschaffen. Folglich erfüllt ein Mensch dadurch den Sinn, Zweck und Grund seiner Erschaffung, und dies wiederum leitet bei ihm eine zügige Rehabilitation, sowie die Wiederherstellung seiner vollständigen Gesundheit ein. 
 
Gesunde Seele 
 
Die Seele und der Glaube eines Menschen an Gott gehören eng zusammen.
 
Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass der Glaube die Voraussetzung zum Erhalt eines gesunden Menschenverstandes ist. Also weist jedes geistige oder seelische Problem, das ein Mensch durchlebt, auf ein Problem in seinem Glauben hin.
 
Das heißt beispielsweise:
 
·     Ein seelisches Durcheinander, als Folge eines Durcheinanders im Glauben!
·     Eine Seelenstörung, als Folge einer Glaubensstörung!
·     Eine Seelenschwäche, als Folge einer Glaubensschwäche ...
 
Der Grund aller seelischen bzw. geistigen Krankheiten, wie z.B.: gedrückte Stimmung, Schwermut, Depressionen, Angstzustände, Besorgnisse, Schreckzustände, Bewusstseinsspaltungen und dergleichen, bilden an sich den mangelnden Glauben!
 
Daher besteht die Heilung für jeden seelisch kranken Menschen in der Erlernung und Vertiefung des Glaubens sowie in dem Gebet, indem man darum betet, ein Leben des Glaubens zu leben. Das heißt, desto mehr ein Mensch seinen Glauben stärkt, desto gesünder wird seine Seele, da die Seele und der Glaube zusammen gehören. 
 
Jeder Mensch (auch die, die von der Umwelt als normal eingestuft werden) hat ein seelisches Problem. Wie z.B.: Traurigkeit, Trübsal, Angst, Besorgnis, Sorgen, Kummer, Langeweile, Stimmungsschwankungen, Unzufriedenheit, Zorn, Aggression usw.
Auch hier lautet das Heil bringende Rezept: `der Glaube´. Wenn ein Mensch an seinem Glauben arbeitet, verschwinden alle diese Seelenkrankheiten mit Leichtigkeit. 
 
Wovor hast du Angst? 
 
Die Mehrheit der Menschen unserer Erde leidet unter Besorgnis- und Schreckzuständen. Sie haben Angst vor Menschen, vorm Finanzamt, vor Unfällen, vor Terroristen oder dergleichen. Einige unter ihnen bilden sich bei jeder Kleinigkeit ein, dass es sich bei dem von ihnen empfundenen Schmerz mit Sicherheit um eine schwere Krankheit handelt. Ihr Herz füllt sich aufgrund dessen mit Besorgnis. Der Grund für all diese Ängste ist der mangelnde Glauben! Insbesondere der fehlende Glaube, dass alles zum Guten ist! Ein Mensch, der an Gott glaubt, fürchtet sich vor nichts und niemanden, da er davon überzeugt ist, sein Leben liegt in den Händen Gottes und deshalb ist alles nur zum Guten, alles, also auch das was in der Zukunft geschehen wird. Daher stellt sich nun die Frage:
 
„Wovor hast du Angst?“
 
Hat jemand von euch schon einmal einen Menschen gesehen, der sich vor Überraschungen fürchtet?
 
Nach den Regeln des Glaubens, wird von Gott alles bestimmt und geführt und deshalb gibt es weder die Herrschaft der Natur, noch Naturgesetze, folglich ist alles nur zum Guten. Das heißt, ein Mensch der sich jeden Tag mit Gott über alle Gegebenheiten und Probleme unterhält, sowie sich mit Ihm über alles berät und sich bei Ihm entschuldigt und bedankt, der muss sich vor nichts und niemanden fürchten, da er Gott aufgrund seines Verhaltens keinen Grund gibt, weshalb Er ihn bestrafen sollte. Und selbst wenn ihm etwas - trotz seines Verhaltens - geschieht weiß er, dass es zu seinem Guten ist. Das Geschehene weist ihn nur auf einige bestimmte Fehler hin, die er so nicht bemerkt hätte. Das wiederum macht unmissverständlich klar, dass ein Mensch, der jeden Tag die Einsamkeit zwischen ihm selbst und Gott sucht, von all seinen Ängsten befreit sein wird.
 
Erstens weil er auf Gott baut und vertraut, und weil er glaubt, dass Er ihn nicht völlig grundlos bestraft.
 
Zweitens weiß er, dass Gott ihm diese Ängste ins Herz legt, damit er sich an Ihn wendet.
 
Folglich versteht es sich von selbst:
 
„Wenn ein Mensch jeden Tag die Einsamkeit zwischen sich selbst und Gott sucht, gibt es von Seiten Gottes keinen Grund, einem Menschen diese Ängste ins Herz zu legen.“
 
(Einsamkeit zwischen sich selbst und Gott suchen bedeutet, sich mit Gott jeden Tag mindestens eine Stunde lang an einem Ort wo man alleine ist, über alle Gegebenheiten und Probleme zu untererhalten. Sich mit Ihm über alles zu beraten, sowie sich bei Ihm zu entschuldigen und bedanken, usw. Solch ein Ort ist z.B.: ein Wald in dem spazieren gehen kann, oder ein Feld oder schlichtweg ein Zimmer.) 




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