25 Kislew 5782 / Montag, 29. November 2021 | Thora-Parascha: Mikez
 
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Gott bevorzugt leise Töne    

Gott bevorzugt leise Töne



Jeder von uns kennst dieses Gefühl, dass einem der Kopf platzt. Manchmal weiß man einfach nicht was man tun soll, was ist richtig und was ist falsch...

 



Jeder von uns kennst dieses Gefühl, dass einem der Kopf platzt. Manchmal weiß man einfach nicht was man tun soll, was ist richtig und was ist falsch. Dabei hörst du  gleichzeitig eine Vielzahl von Stimmen in deinem Kopf die dich versuchen jeweils in ihre Richtung zu leiten.
 
Gibt es überhaupt einen Weg, der aufzeigt, welcher Gedanke richtig ist, dem man  folgen sollte und welche Gedanken nicht hilfreich sind und in die Irre führen.
 
Die Antwort darauf offenbart uns die Kabbala. Die Kabbala erklärt, dass unsere Seele im Prinzip aus zwei Teilen besteht:
 

  1. Göttliche Seele
  2. Animale Seele

 
Diese beiden Komponenten unserer Seele sind auch tatsächlich für unsere Gedanken verantwortlich. Jeder Gedanke findet also seinen Ursprung in der göttlichen  oder  in der animalen Seele.
 
Um das Gesagte besser zu verdeutlichen   nun eine kurze Geschichte dazu.
 
Der Rabbi aus Tschernobyl war bekannt für seine offenherzige Spenderhand. Er war nicht reich, aber dennoch kümmerte er sich wie ein Vater um alle, um die Anliegen aller Bedürftigen.
 
Aufgrund seines besonderen Rufes gab es reiche Geschäftsleute die dem Rabbi regelmäßig Geld für wohltätige Zwecke zu kommen ließen. Eines Tages kam ein reicher Mann am Morgen zu dem Rabbi und gab ihm  einen Beutel voller Geld, damit er es an Bedürftige in seiner Gemeinde verteilen konnte.
 
Genau an diesem Tag kam auch ein Mann und bat den Rabbi um eine große Spende. Er benötige das Geld für die Hochzeit seiner Tochter.
 
Der Rabbi bat den Mann um etwas Bedenkzeit. Er zählte das Geld das der reiche Mann am Morgen gegeben hatte und sah, dass die Summe in dem Beutel, genau die Summe war, um die der alte Mann ihn für die Hochzeit seiner Tochter ersucht hatte. So rief der Rabbi den besorgten Vater der Braut zu sich und gab ihm das ganze Geld. 
 
Nun wollen wir einmal die Gedankenwelt des Rabbi analysieren, als er den besorgten Vater um eine Bedenkzeit bat.
 
Als der Rabbi erkannte, dass das Geld im Beutel genau der Summe entsprach, die der alte Mann für die Hochzeit seiner Tochter benötigte,  hörte er auf einmal viele Stimmen in seinem Kopf, leise und laute Stimmen.
 
Einige Gedanken schreien regelrecht: „Was, so viel Geld für nur eine Person! Auf keinen Fall! Du kannst das Geld an sehr viele verteilen! Gib ihm nur einen kleinen Teil und so haben alle was davon!“
 
Der Rabbi nahm aber auch ein flüstern von seinem Herzen wahr: „Gib dem Mann das ganze Geld! Er braucht es wirklich dringend! Und so hilfst du dieser Familie sehr und auch die Tochter kann dadurch eine gute Vorbereitung zur Hochzeit haben und alles wird gut sein.“
 
In unseren Gedanken prallen also immer zwei Gegensätze  aufeinander, eine laute Stimme, eine Art treibende Kraft, sehr dominant und tonangebend - aber auch ein leises Flüstern, das versucht etwas Ruhe in die Gedanken zu bringen.
 
Wir wissen dass der Rabbi auf diese leise Stimme in seinem Kopf gehört hat und die lauten Töne seines kritischen Verstandes völlig ignoriert hat. Wir lernen also daraus eine unbeschreiblich starke Möglichkeit im Bewerten unsere Gedanken: Es spielt keine Rolle - was  eine laute Stimme in deinem Kopf alles herausposaunt! Hör immer nur auf das, was dein Herz dir flüstert!“
 
Wie bereits gesagt findet jeder Gedanke seinen Ursprung in der göttlichen - oder eben in der animalen Seele. Die göttliche Seele offenbart sich in unseren Gedanken  flüsternd, der uns leise seine Botschaft übermittelt.
 
Eine Botschaft die uns unser Verstand sehr laut präsentiert, deutet immer auf eine Botschaft der Animalen Seele hin, welche wir natürlich ignorieren sollten, denn jene Gedanken die ihren Ursprung in der animalen Seele haben, wecken das Tier in uns. Wobei die göttliche Seele das Göttliche in uns zum Vorschein bringen will, denn Gott befindet sich in jedem einzelnen von uns. Wir müssen lediglich lernen auf die leisen Töne zuhören und Ihn aus uns herauskommen lassen. 
 
In diesem Sinne: Es spielt keine Rolle - was eine tobende Stimme in deinem Kopf alles schreiend herausposaunt! Hör immer nur auf das, was dein Herz dir flüstert!“





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