9 Adar 5778 / Samstag, 24. Februar 2018 | Thora-Parascha: Tezawe
 
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Ich will so bleiben, wie ich bin (3)    

Ich will so bleiben, wie ich bin (3)



Diese Form von Selbstliebe konnten wir bereits bei Hiob beobachten, denn als der Satan Gott darum bat ...

 



Auszug aus dem Buch von Rabbi Schalom Arusch: “Began Ha´Emuna“ (Dieses Buch ist auch auf Deutsch unter dem Titel “Im Garten des Glaubens“ erhältlich)

Ein Mensch ist sich selbst der Nächste 
 
Bei einer Sache macht sich die Gottesführende Obhut im Bezug auf einem Menschen mehr als alles andere bemerkbar: seinem gesundheitlichen Zustand. Denn die körperlichen und seelischen Beschwerden oder Schmerzen, die ein Mensch durchleidet, bilden für Gott die effektivste Möglichkeit, um den Menschen aufzuzeigen, dass er etwas in seinem Leben zu verändern hat. Oder Fehler, die er bereits begangen hat, zu verbessern bzw. wieder gut zu machen. Hierfür gibt es einige Gründe:
 
Einer dieser Gründe ist die Tatsache, dass sich ein Mensch bei allen anderen Arten der Gottesoffenbarungen oder Glaubensprüfungen gleichgültig zeigt, beispielsweise wenn Gott jemandem den Geldhahn zudreht. Allerdings, sobald etwas auf die Gesundheit eines Menschen schlägt, setzt sich die betroffene Person sofort damit auseinander.
 
Diese Form von Selbstliebe konnten wir bereits bei Hiob beobachten, denn als der Satan Gott darum bat, ihm einige quälende Glaubensprüfungen zu unterziehen, erwiderte Gott dem Satan:
 
„Du darfst bei allen Glaubensprüfungen, die du an ihn unterziehen willst, von allen Schwierigkeiten und Leid bringenden Sachen Gebrauch nehmen. Allerdings darfst du dich dabei nicht an seinem Körper oder an seiner Seele vergehen.“  
 
Und siehe da, über den gesamten Zeitraum hinweg, wo sich der Satan nicht am Körper oder an der Seele Hiobs verging, ihm allerdings  systematisch seinen ganzen Wohlstand und Reichtum raubte, sowie ihm seine Kinder nahm, bestand Hiob trotzdem alle seine ihm auferlegten Prüfungen meisterhaft. Der Satan verstand, dass er bei Hiob auf Granit biss und deshalb sagte er zu Gott:
 
„… Haut vor Haut und alles, was der Mensch hat, gibt er für sein Leben.“ (Hiob, 2. Kapitel, Satz 4).
 
Der Satan wollte also Gott sagen, solange man sich nicht am Körper oder an der Seele eines Menschen vergeht, handelt es sich nicht um eine schwierige Glaubensprüfung. Deshalb bat er darum, Hiob selbst angreifen zu dürfen. Gott erteilte ihm die Erlaubnis und der Satan machte sich umgehend auf, das Werk zu vollenden, indem er Hiob von Kopf bis Fuß mit geschwürartigen Ausschlägen belegte. Hiob hingegen hielt der Versuchung nicht mehr stand. In seinem Herzen brodelte es regelrecht von dem Gefühl, dass Gott sich ihm gegenüber ungerecht verhält.
 
Anhand dieses Beispiels sehen wir, dass es sich bei körperlichen und seelischen Leiden bzw. Schwierigkeiten, mit Abstand um das Schlimmste für einen Menschen handelt.
 
Diesen Fakt muss man nicht weiter erläutern.
 
Es gibt keinen einzigen Menschen auf der Welt der nicht weiß, dass das Leben in den Augen eines erkrankten Menschen keinen Geschmack mehr hat. Dabei spielt es für solch einen Menschen auch überhaupt keine Rolle, ob er in Geld, Gold u.ä. nur so schwimmt, da er sich an keiner dieser Sachen erfreuen kann. Im Gegenteil, sie steigern den Gehalt an Bitterkeit und Traurigkeit, da er zum einen sieht, dass ihm sein ganzer Reichtum und Wohlstand nichts hilft, und zum anderen, dass er sie nicht voll genießen kann. Insbesondere ein Mensch, der unter einer seelischen Erkrankung leidet, verspürt trotz seines körperlichen Glanzzustandes, dass es für ihn besser wäre schnell zu sterben, anstatt so weiterzuleben. Aufgrund dessen hört man alle Menschen rund um den Globus sagen:
 
„Das Wichtigste ist die Gesundheit...“
 
Folglich versteht es sich von selbst, dass der gesundheitliche Zustand eines Menschen die effektivste Methode für Gott bildet, einen Menschen auf die richtige Bahn zu weisen.  
 
Eines Tages suchte ein weiser Mann, dessen guter Name ihm vorausging, das Haus eines im Sterben liegenden Atheisten auf. Dort angekommen, unterhielt er sich mit dem Arzt, der dem Todkranken zur Seite stand. Der Arzt erläuterte dem weisen Mann seine Diagnose, indem er sagte, dass es sich bei der Lebenserwartungszeit des kranken Patienten nur noch um einige Stunden handeln wird, wegen der irreparablen Schädigungen seiner Sehnen und Blutgefäße.  
 
Der weise Mann bat den Arzt, für einige Momente an der Seite Platz zu nehmen. Er hingegen stellte sich für einige Zeit an das Bett des Todkranken, der mittlerweile sein Bewusstsein verlor. Plötzlich und völlig unerwartet öffnete der im Sterben liegende Atheist seine Augen. Der Gesundheitszustand dieses Mannes verbesserte sich Schritt für Schritt, bis hin zu seiner vollständigen Genesung. Der Arzt konnte nicht fassen, was seine Augen sahen, daher sprach er den weisen Mann an:
 
„Das kann nicht sein, was ich hier sehe kann unmöglich der Wahrheit entsprechen! Ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass alle innerlichen Sehnen und Blutgefäße dieses Mannes irreparabel waren, daher ist die Genesung dieses Mannes aus medizinischer Sicht schlichtweg unmöglich. Also, was zum Kuckuck haben sie mit ihm gemacht?“
 
Der weise Mann erwiderte:
 
„Zunächst einmal muss ich klarstellen, dass es sich bei ihnen um einen außergewöhnlich guten Arzt handelt, und mit ihrer Diagnose lagen sie goldrichtig. Alle seine Sehnen und Blutgefäße waren tatsächlich irreparabel. Allerdings heißt es, wie sie sicherlich wissen: - Wer auf Gott vertraut, den wird Huld umgeben - ! Folglich war der Grund seiner lebensbedrohlichen Erkrankung die Tatsache, dass er schlichtweg nicht an Gott glaubte und sich sein Leben lang mit ketzerischen Gottesableugnungen beschäftigte. Ein ums andere Mal, immer wieder, bis hin zum körperlichen Totalschaden. Ich entschloss mich trotz der aussichtslosen Situation, beruhigend und aufmunternd seine Seele anzusprechen. Er hat sich daraufhin umgehend dazu entschlossen, sich den Glauben an Gott mit voller Überzeugung anzueignen, Gott für all seine begangenen Sünden um Verzeihung zu bitten, sowie Ihm zu versprechen, mit aller Kraft zu versuchen, diese nicht mehr zu wiederholen. Dieser Entschluss erweckte wieder den Hauch des Lebens in alle seinen Sehnen.“




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