29 Kislew 5782 / Freitag, 3. Dezember 2021 | Thora-Parascha: Mikez
 
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Amen im Judentum    

Amen im Judentum



Was bedeutet eigentlich Amen? Haben Noach und Abraham den Shabbat geehrt? Wenn in der Schöpfungsgeschichte die Rede davon ist, dass Gott die Welt in 6 Tagen erschaffen hat ...

 



Was bedeutet eigentlich Amen?

 

Amen besteht aus dem Akronym: El Melech Ne´eman = Gott, treuer König .. Des Weiteren hat Amen in der Regel zwei Bedeutungen, die eine: so sei es! Die andere hoffentlich wird es so sein ..

 

Amen wird korrekterweise übersetzt mit "sich fest machen in, sich verankern in, sich ausrichten auf Gott", denn es stammt von der hebräischen Verb-Wurzel אמן mit der Grundbedeutung „fest/zuverlässig sein“ ab, von der die hebräischen Wörter für Emuna ("Glaube", "Zuversicht" Treue, Verlässlichkeit, Übung, Künstler, Handwerker u.a. abgeleitet werden. Amen bedeutet somit viel mehr, als die landläufige Übersetzung "so sei es", weil zum einen das Hebräische weder eine Konjunktiv- noch eine Indikativform des Verbs "sein" im Präsens kennt.

 

Haben Noach und Abraham den Shabbat geehrt?

 

Die Antwort, ja! Unsere Weisen berichten in verschiedensten Bibel-Stellen, dass unsere Weisen die Tora erfüllten, selbst Gebote die nicht direkt, sondern indirekt in der Tora stehen, also erst durch unsere Weisen zu einem Gebot wurden,  auch diese Gebote erfüllten unsere Urväter (Siehe Talmud, Traktat Joma, Seite 28b, die Rede von Rav Aschi)

 

Der Talmud bezieht sich vor allem auf den Bibelvers: weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und Meine Rechte, Meine Gebote, Meine Satzungen und Meine Gesetze gehalten hat!  (1. Buch Moses 26,5) Hier stellt der Schöpfer die Tora also in 4 Bereiche: Rechte, Gebote, Satzungen und Gesetze. Diese 4 Bereiche versteht Rabbi Moshe ben Nachman als Zeitzonen. Es gab also Rechte vor der Entstehung der Erde, Gebote eröffneten sich uns mit der Erschaffung des Menschen, Satzungen kamen hin zu nachdem sich Adam und Eva versündigt hatten und Gesetze offenbarten sich uns dann am Berg Sinai. Rabbi Moshe ben Nachman und auch viele andere Bibelkommentatoren erklären, dass unsere Urväter die Tora mit einem Ruach Hadosch, eine Art heiliger Geist lernten und somit auch in der Lage waren zu verstehen, was der Schöpfer über alle diese Zeitzonen hinweg als richtig und ganz empfindet.

 

Wenn in der Schöpfungsgeschichte die Rede davon ist, dass Gott die Welt in 6 Tagen erschaffen hat, wie seht ihr das mit den "Tagen" ?

 

Ist ein Tag in unserem Sinne gemeint (24h) oder gibt uns die Schrift dazu einfach keine Antwort? Unsere Weisen sagen, dass damit ein Tag 24 Std. gemeint ist, wobei sich diese 24 Std. für uns wie 1000 Jahre pro anfühlen ..

 

Wir sprechen hier also über etwas Überzeitliches .. Der Begriff „überzeitlich“ entzieht sich unseren Verstehensmöglichkeiten, da wir von der Schöpfung her in die Zeit eingebunden leben. Es ist uns weder das „Zuvor“ – was vor der Schöpfung war, zugänglich, noch das „Danach“ – was nach ihr kommt. Das Überzeitliche liegt außerhalb des menschlichen Zugriffes und ist ihm daher auch verboten (Bab.Tal. Chagiga 11 b). Gleichwohl ist uns eine begrenzte Einsicht darüber gegeben, dass die Zeit zusammen mit der Schöpfung entstanden ist. Rabbi Eliahu ben Schlomo, der Gaon von Wilna, erklärte: „Am Anfang schuf Gott“ (1. Mose 1, 1), das bedeutet: auch den Anfang selbst schuf Gott mit der Erschaffung der Welt. In unseren Tagen bestätigt sich immer deutlicher die Erkenntnis, dass von Zeit nur dann gesprochen werden kann, wenn die Möglichkeit besteht, sie zu messen, und dass es ohne ein bewegtes Objekt auch keinen Begriff von Zeit geben kann. Ebenso ist seit Professor Einsteins Theorie bekannt, dass bei einem Körper, dessen Geschwindigkeit sich der Lichtgeschwindigkeit annähert, die Zeitbegriffe außer Kraft gesetzt werden. 





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