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Die Welt ist eine Kugel (2)    

Die Welt ist eine Kugel (2)



Weswegen erschuf Gott diese Welt als Kugel und nicht etwa flach oder dergleichen.

 



Studiere Halacha!

Die Hilchot der Talmud Thora, also die Gebote des Thora Studiums, weisen uns an, Halacha zu lernen:

„In der Schule Eliyahus (Elijah der Prophet) wurde gelehrt: Jeder, der jeden Tag Halacha lernt, hat garantiert einen Teil an der kommenden Welt, wie es bei Habakuk 3:6 heißt:

Halichot olam lo- lese nicht Halichot, sondern Halachot …(Babylonischer Talmud, Traktat, Niddah, Seite 73 - sowie Traktat, Megillah, Seite 28).
 
Die Welt (heb.: Olam) existiert aufgrund des Verdienstes des Thora-Studiums, insbesondere des Studiums der Halacha.
 
Der Rif (Rabbi Yitzchak Alfasi) erklärt dazu: „Die ganze Welt würde kollabieren, wenn es kein Thora-Studium gäbe! Denn ohne Thora gäbe es keine Welt! Das Volk Israel hat das Thora-Studium auch für die Zukunft angenommen, so wie es heißt: ‘olam lo’- die Welt besteht also durch den Verdienst desjenigen, der Halacha lernt. Und weil er die Welt unterstützt, bekommt er einen Anteil an der kommenden Welt garantiert.“
 
Von Rabbi David Kraus hörte ich dazu einmal, dass Rabbi Josef Chaim erklärt, dass das auch der Grund dafür ist, weswegen Gott diese Welt als Kugel erschuf und nicht etwa flach oder dergleichen. Denn die Welt kann ohne ein ununterbrochenes 24-stündiges, tägliches Studium der Thora nicht existieren. Folglich erschuf Gott die Welt als Kugel, damit dort, wo die Sonne untergeht und sich alle schlafen legen, auf der anderen Seite alle aufstehen und sich demnach mit der Thora beschäftigen können.

Und daher beten wir auch jeden Tag: Baruch Ata HaShem, Elokejnu, Melech HaOlam, Jozer Or Uwore Choschech - Gelobt seist Du, Ewiger, unser Gott, der das Licht gestaltet und die Finsternis erschafft.“ Gott wollte ein tägliches 24-stündiges Thorastudium garantieren und deshalb formte Er unsere Erde zu einer Kugel. So erschafft Er in Israel in der Früh das Licht … und im selben Moment auf der anderen Seite des Globusses die Finsternis.

 
Warum heißt die jüdischen Gesetze Halachot (Plural von Halacha)? Wenn man die Halachot lernt, die unser Weg im Leben sind: „Er erfüllt sein Leben mit Gängen (Halachot) und Wegen (Halichot), die ein direkter Weg zu der friedvollen Ruhe der Kommenden Welt sind.” (HaBoneh, Ein Yaakov, ad. loc). Halachot bringen denjenigen, der sie lernt und beachtet, in die Kommende Welt, also das ewige Leben.
 
Daher bedeutet der Vers von Habakuk (3:6): „Halichot“ -jemand, der die Halachot studiert, „olam lo“ - erwirbt die Welt, die vollständig gut ist.
 
Rabbi Nathanerklärt die Beziehung zwischen halachischen Studien und dem Leben in der Kommenden Welt: „Entsprechend der Mühen, die er in dieser Welt beim Studium und der Klärung der Halachot hatte, erwirbt er die Kommende Welt, welche das Verständnis des inneren Wissens und Geheimnisses der Halachot ist. Das ist die Freude und das Vergnügen am Schabbat, welche die Freude und das Vergnügen an der Kommenden Welt sind.“ (Likutei Halachot, Reishit HaGeis, 3).
 
Die Halachot sind Gewänder für Himmlische Geheimnisse und drücken aus, wie der Heilige Seine Welt betreibt. Das Licht und der innere Gehalt von diesen Gewändern wird in der Kommenden Welt für denjenigen enthüllt, der sie in dieser Welt studiert und erfüllt.
 
Rabbi Yisrael Meir Kagan (der Chofetz Chaim) legt in der Mischnah Berurah (155:9) eine  halachische Entscheidung : „Das Richtige, für jemanden der nur wenig lernt, ist, dass der größte Teil seines Studiums Halacha sein sollte, so dass er wissen wird, wie er sich zu benehmen hat. Im Hinblick auf den Vers: ‘HaSchem liebt die Tore Zions mehr als alle anderen Aufenthaltsorte von Yaakov (Jakob),’ sagen die Weisen; ‘HaSchem liebt die Tore, die in der Halacha brillieren (die Studierräume) mehr als alle Synagogen.’ Gleichzeitig sagten sie: ‘Jeder, der jeden Tag Halacha lernt, hat garantiert einen Anteil an der kommenden Welt.’”
 
Wenn wir darauf verweisen Halacha zu lernen, meinen wir die Vorschriften des jüdischen Gesetzes (bekannt als die Arbeiten der Poskim). Diese sagen uns, wie wir uns wirklich benehmen und verhalten sollten, und nicht auf alle verschiedenen rabbinischen Ansichten im Talmud und dessen Kommentaren.
 
Das ist “Halacha Pesukah, schlicht und einfach Halacha” wie in Tanya geschrieben steht: „Die Weisen sagten: ‘Jeder, der jeden Tag Halacha lernt, hat garantiert einen Anteil an der Kommenden Welt.’ Dies bezieht sich auf Halachot, die klar und pesukah sind, die praktische Halacha, wie Raschi dort erklärt” (Iggeret HaKodesh 13).
 
Rabbi Nachman betont das tägliche Studium von Halachot, obwohl er uns angewiesen hat alle Bereiche der Thora in ihrer Tiefe zu lernen.
 
Rabbi Nathan schreibt über die Tradition, die er von Rabbi Nachman in dieser Sache gehört hat: „Er hat uns in Bezug auf das Studium der Arbeiten der halachischen Autoritäten (Poskim) sehr deutlich ermahnt, mehr als in Bezug auf jedes andere Studium. Es ist angemessen, die vier Abschnitte des Schulchan Aruch (Vorschriften des jüdischen Gesetzes) von Anfang bis zum Ende in gegebener Reihenfolge zu lernen. (Wir haben klare Anweisungen alles geordnet zu lernen und nicht von Thema zu Thema zu springen)”, (Sichot HaRan 29).
 
Rabbi Nachman schrieb über die spirituelle Bereinigung, die wir erfahren, wenn wir in einem geordneten und festgelegten Rahmen Halacha lernen: „Es [das Lernen der Halacha] bringt eine sehr, sehr große Bereinigung. Wegen unserer Sünden sind Gut und Böse vermischt (in der Welt und in der Seele des Sünders). Wenn eine Person klare halachische Entscheidungen (Psak Halacha) lernt, welche klarstellen, was angemessen und was falsch ist, das Erlaubte und Verbotene, das Reine und das Unreine, dann wird das Gute vom Bösen getrennt. (In der Welt als auch in der Seele des Sünders, da das Studium der Halacha Gut und Böse, Erlaubtes und Verbotenes klarstellt und definiert)” (Ibid.). 
 
„Und dann [wenn er die Anweisungen der halachischen Autoritäten lernt] werden alle Argumente in seinem Herzen aufgehoben und es wird ihm möglich werden, HaSchem mit ganzem Herzen zu dienen, mit seinen beiden Trieben (yetzer hara [der böse Trieb] und yetzer hatov [der gute Trieb]) und die Tore des Verstandes werden sich für ihn öffnen…“(Likutey Moharan, Thora, 62, 2).
 
Im gleichen Sinne schreibt Rabbi Nathan: „Die halachischen Vorschriften sind die hauptsächliche Bereinigung für die Sünden von Adam HaRishon (Adam, dem ersten Menschen). Sie beinhalten die Bereinigung aller Sünden, wie ich von Rabbi Nachman, gesegnet sei sein Andenken, gehört habe.“ (Likutey Halachot, Pessach, 4:3).
 
„Durch das Lernen der halachischen Vorschriften und des Schulchan Aruch verdienen wir es, Besitzer und Herrscher des Landes zu sein (das israelische Volk verdient, das Land Israel zu erben). Wir verdienen es, an den Toren des Garten Edens zu stehen und Himmlische Weisheit und weltliche Weisheit zu erreichen, welche die hauptsächlichen Vergnügungen in der Kommenden Welt sind. (Was bedeutet, wir kommen in den Genuss des Garten Edens, während wir in dieser Welt leben). Und das ist eine sehr große Bereinigung, alle Schandflecken, die er mit seinen Sünden gemacht hat, zu trennen und sich zu reinigen, da er durch das Lernen der halachischen Vorschriften Gut und Böse trennt, was die Grundlage jeder Bereinigung ist”(Kitzur Likutey Moharan, Thora 286, 1).
 
Jeden Tag!
 
Wenn wir über die Bereinigung der Seele reden, müssen wir daran erinnern, dass Rabbi Nachman sein Versprechen, die Seele zu bereinigen, erfüllen wird:
 
„Er [Rabbi Nachman] sagte ausdrücklich, in diesen Worten: Jedes Benehmen, dass ich zu tun vorschreibe, ist eine segulah und eine Bereinigung, und hilft für die Vergangenheit, die Zukunft, wenn man dahinscheidet, für die Messianischen Tage, für das Wiederbeleben der Toten und für die Zukunft… Und dies war ein allgemeines Benehmen, das er vorschrieb und jeden ermahnt, täglich mindestens eine halachische Vorschrift zu lernen. Selbst an einem Tag, an dem man keine freie Zeit hat, sollte man wenigsten eine seif (Vorschrift) des Schulchan Aruch lernen, wo immer man auch sei. Er sagte, dies ist eine große Verpflichtung für jeden Juden“(Sichot HaRan 185).
 
Und er schrieb: „Jedes noch so winzige Wissen über Entscheidungen der Thora, sowohl bezüglich der Vorschriften zwischen Menschen und seinen Mitmenschen als auch in den Vorschriften zwischen Menschen und Gott, ist ein Erfolg für die Seele“ (Sefer HaMidot; Limud, 10).
 
„Und er (Rabbi Nachman) sagte: Jeder Jude ist verpflichtet jeden Tag ohne Ausnahme die halachischen Vorschriften zu lernen. Selbst wenn man in einer Situation ist, in der man keine freie Zeit hat, sollte man wenigstens eine seif des Schulchan Aruchs studieren, woher auch immer, selbst wenn es nicht an der Stelle ist, an der man stehengeblieben ist, in seinen Studien des Schulchan Aruch, da man ja jeden Tag seines Lebens ein Gesetz des Schulchan Aruch lernen muss. Wenn man die vier Abschnitte des Schulchan Aruch beendet hat, sollte man ihn wieder von vorn zu lernen anfangen. Und so sollte man alle Tage seines Lebens weitermachen.“(Sichot HaRan 29).
 
Auf seinem Totenbett sprach Rabbi Nathan über die Wichtigkeit des täglichen Lernens von Halacha, und wies die Anhänger von Rabbi Nachman an:

  1. Nach Uman zu Rabbi Nachmans Grab reisen, zu Rosch Haschanah.
  2. Den Schulchan Aruch jeden Tag lernen, also mindestens zwei Halachot pro Tag.
  3. Sich jeden Tag mindestens 60 Minuten abzusondern und ein privates Gespräch mit unserem Schöpfer zu führen. (Netiv Tzadik, Biur HaLikutim über Thora 61).


Jemand der noch nicht weiß, wie man den Schulchan Aruch lernt, sollte gewissenhaft den Kizzur Schulchan Aruch oder ein anderes Werk über Halacha studieren. Auf unserer Webseite kannst du auch sehr viel halachische Informationen erfassen, wie z.B. über Tefillin oder Mesusot.

Für alles andere oder weitere Fragen kannst du dich gern direkt an Rabbi David Kraus wenden. Und hier kannst du die Web-Seite des Autors besuchen.

Viel Erfolg!
 





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  1.
  die Welt ist eine Kugel
Batsheva06.03.2011 20:26:57
     
 

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