4 Tewet 5779 / Mittwoch, 12. Dezember 2018 | Thora-Parascha: Wa'igasch
 
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Das Neujahrsfest „Rosch Haschana“ in Uman  
 
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Jahr für Jahr versammeln sich Menschen aller Nationalitäten in der ukrainischen Stadt Uman, um dort Rosch Haschana mit RabbiNachman zu feiern, der einst unmissverständlich sagte: „Jeder der etwas von mir hält, darf niemals außer Acht lassen, dass am Rosch Haschana, kein Einziger fehlen darf! Am Rosch Haschana muss jeder bei mir sein!“ - Folglich lassen immer wieder aufs Neue, zigtausende Menschen alles stehen und liegen und begeben sich geradewegs nach Uman, zum Rabbi!

 

 
Um Rabbi Nachmans Grabesstätte tummeln sich Zigtausende. Im Jahr 5769 (2009) waren dort z.B. über 40000 Menschen!!!
 
Das eben Gesagte schreit allerdings geradezu nach der schlichten Frage: „Weshalb!? - Welche außergewöhnliche Besonderheit steckt in der Grabesstätte Rabbi Nachmans, zu der sich etliche Personen rund um den Globus hingezogen fühlen!?“
 
Die Antwort darauf ist das ungewöhnliche Versprechen Rabbi Nachmans. Bevor er starb, bat er zwei seiner Schüler zu sich, Rabbi Aron aus Breslev und Rabbi Naftali aus Nemirov. Er forderte die beiden dazu auf, als Zeugen zu fungieren, die sein Versprechen bestätigen werden: 
 
„Derjenige der sich am Rosch Haschana an mein Grab begibt, und dort die zehn Kapitel der Psalme Davids (Den Tikkun Haklali - Die allumfassende Seelenreparatur und allgemeine Verbesserung - Psalme 16, 32, 41, 42, 59, 77, 90, 105, 137, 150) liest, sowie einige Münzen zu meiner Ehren spendet, für den werde ich mich - auch wenn sein Sündenkonto enorm groß ist - Gott behüte, voller Elan längs und quer stellen und dabei alles in meiner Macht Stehende unternehmen, damit ich ihn erlöse und rette!“ Des Weiteren fügte er hinzu: „Für denjenigen lege ich mich in die Länge und in die Breite, nur um ihm Gutes zuteilwerden zu lassen! Und wenn es sein muss, werde ich ihn an seinen Haaren packen und ihn auf diesem Weg aus der Hölle herausziehen! - In allem was ich sage und tue bin ich stark, doch darin bin ich am stärksten . . . Doch das Einzige worum ich ihn anschließend bitte ist, dass er von nun an versucht, sich ausschließlich auf dem rechten Weg zu halten.“
 
 
Menschen aller Klassen, Schichten und Nationalitäten lesen den Tikkun Haklali am Grab Rabbi Nachmans
 
Ohne Zweifel war dieses Versprechen eine revolutionäre Ankündigung von Seiten Rabbi Nachmans. Vor allem wenn man beachtet, dass es in der Geschichte noch nie einen Zaddik (einen gerechten und weisen Mann) gab, der so etwas sagte, geschweige den versprach! Nunmehr ist klar, weshalb sich die Anhänger Rabbi Nachmans das gesamte Jahr hinweg nur zu dieser einen Sache hinsehnen: Nämlich zur Erfüllung der Bestimmung ihres und unseren Rabbis. Der Bestimmung Rabbi Nachmans: „…dass am Rosch Haschana kein Einziger fehlen darf! Am Rosch Haschana muss jeder bei mir sein!“
 
Eines der Spezialgebiete Rabbi Nachmans war die Geheimlehre der Kabbala. Mit ihrer Hilfe erläuterte er, dass ein Zaddik die Kraft besitzt alle Menschen empor zu heben, d.h. jeder Menschenseele einen positiven und guten Wohlfühleffekt zu vermitteln. Dies gilt auch für jene, die bereits im Sumpf des Bösen versanken oder bisweilen noch nicht mit ihrer spirituellen Seite in Verbindung kamen. Diese Kraft schöpft ein Zaddik vor allem durch die einzigartige Bindung zu Gott, die er sich durch intensive Eigenarbeit aneignete. Die hauptsächliche Arbeit verkörpert dabei der ständige Wille, Gott stets - bei allem - kennen und schätzen lernen zu wollen. Dieser Willen kommt bereits durch ein einfach geführtes Gespräch mit Ihm zum Ausdruck. Durch dies alles zusammen erlangt ein Zaddik sozusagen einen äußerst hohen Status, da dadurch all seine Gedanken, Reden und Handlungen bis ins Detail mit dem Willen Gottes übereinstimmen. Und eben dies ermöglicht dem Zaddik Rabbi Nachman, in das Gebet eines Menschen eine erlösende Kraft zu stecken. So wie es z.B. Moses tat, der als Gesandter Gottes das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten befreite und sie anschließend ins Heilige Land führte - und dies ausschließlich mittels seiner und ihrer Gebete. Infolgedessen kann Rabbi Nachman jeden Menschen der ihn aufsucht, zu seinem körperlichen, geistigen und sogar materiellen Aufstieg führen. 
 
Der treueste Schüler und Nachfolger Rabbi Nachmans, Rabbi Nathan, äußerte sich in Bezug auf die Reise nach Uman wie folgt: „Auch wenn der Weg nach Uman voll bestückt mit Messern und Schwertern wäre, würde ich trotzdem auf allen Vieren versuchen, das Grab des Rabbis zu erreichen!“ Mit anderen Worten würde Rabbi Nathan auf überhaupt keinen Fall auf die Reise nach Uman - am Rosch Haschana (dem jüdischen Neujahrsfest) - verzichten, auch nicht wenn der Weg dorthin seinen Tod besiegeln könnte!  
 
Rabbi Nachman betonte zu seiner Lebenszeit mehrfach die Wichtigkeit und immense Bedeutung der Anwesenheit aller an Rosch Haschana. Er sagte z.B.: „Mein Rosch Haschana steht über allem!“ Oder: „Meine gesamte Sache bildet Rosch Haschana!“ Oder er ermahnte: „Man muss es überall verkünden: - Jeder der etwas von mir hält, darf niemals außer Acht lassen, dass am Rosch Haschana kein Einziger fehlen darf! Am Rosch Haschana muss jeder bei mir sein! - “ Oder: „Mein Rosch Haschana ist eine neu entdeckte Revolution! Gott gab mir den Rosch Haschana - bzw. den Sinn der sich darin verbirgt - als Geschenk! Dieses Geschenk habe ich mir eigenhändig verschafft und bekam es nicht etwa als Erbe meiner Vorfahren von Gott überreicht. Daher hängt von meinem Rosch Haschana nicht nur euer (seiner Anhänger) Schicksal ab, sondern auch das Schicksal der gesamten Erdkugel!“ Und noch weiterer solcher Superlativen.  
 
 
Ein weiteres Bild, das die Anziehungskraft des Rabbis unter Beweis stellt (Im Hintergrund der Eingang zu seiner Grabesstätte)
 
Doch der unbeschreiblich großen Bedeutung und dem ewig andauernden Schatz, die diese Reise mit sich bringen, stehen unzählige Hindernisse, die einen Menschen zu diesem Reiseantritt bewegen könnten, gegenüber. Das Haupthindernis bildet in dem Fall der menschliche Verstand, dem es durch Zweifel,
Herzschmerz, Kopfzermürben, usw. usf. ein ums andere Mal gelingt, etliche Menschen um diese Reise zu bringen. 
 
Rabbi Nachman wusste dies selbstverständlich von vornherein, und deshalb kam er dem bösen Trieb (Satan) zuvor, indem er uns mit seinen Aussagen auf die unverzichtbare Wichtigkeit dieser Reise hinwies. Als z.B. einer seiner Schüler auf ihn zuging und meinte, dass er es bevorzuge ihn erst nach Rosch Haschana zu besuchen, da es seines Erachtens nach am Rosch Haschana aufgrund der immensen Menschenanzahl an normalen Schlaf- und Essmöglichkeiten mangelt, und er deshalb nicht richtig in der Lage sei zu beten, entgegnete ihm Rabbi Nachman:
 
„Es spielt überhaupt keine Rolle ob man isst, oder nicht isst. - Ob man schläft, oder nicht schläft. - Ob man betet, oder nicht betet (d.h. aus tiefsten Inneren mit Leib und Seele). - Hauptsache, du bist am Rosch Haschana bei mir! Egal was auch geschieht.“
 
Sein treuer Schüler Rabbi Nathan fügte hinzu:
 
„In Wahrheit handelt es sich bei diesen Gedankengängen ausschließlich um ein Teufelswerk, der einen Menschen damit um seinen Verstand bringen möchte. - Dies wird vor allem durch die Tatsache unterstrichen, dass sich jeder Einzelne erst so richtig bei Rabbi Nachman entfaltet.“
 
 
Die Puschkinastraße in Uman
 
 
Und auch hier tummeln sich Menschen aus allen Enden dieser Erde am Fluss Umans, der nur einige Fußminuten vom Grab Rabbi Nachmans entfernt ist. Sie machen dort den Taschlich (hebräisch „werfe“). Dies ist ein jüdischer Brauch, bei dem man die angezogenen Kleider schüttelt, umso symbolisch die abgeschüttelten Sünden zu versenken, indem man zu Gott spricht: „Du wirst … alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen!“
 
 Zu denjenigen, die am Rosch Haschana bei ihm waren, sprach Rabbi Nachman: „Ihr könnt euch nun wahrlich das gesamte Jahr hinweg so richtig freuen und überglücklich sein. - Daher speist Delikatessen und trinkt süße Getränke, da die Freude Gottes euer Verdienst ist.“ 





 
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