9 Cheschwan 5779 / Donnerstag, 18. Oktober 2018 | Thora-Parascha: Lech Lecha
 
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Der „Tikkun Haklali“  
 
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Der "Tikkun Haklali" (Die allumfassende Seelenreparatur und allgemeine Verbesserung) des Rabbi Nachman

 

Ein Mensch, der an etwas erkrankt, begibt sich daraufhin unmittelbar zu einem Arzt, damit er ihm das heilbringende Medikament verschreibt. Der Grad der jeweiligen Verletzung bzw. Erkrankung bestimmt in dem Fall die Suche nach einem Spezialisten, dessen Fachgebiet sich darauf bezieht. Und je Schwerwiegender die Krankheit ist, desto Fachspezifischer ist der Arzt. - Da dies bei den physischen Aspekten eines Menschen so ist, gilt das gleiche Prinzip erst recht bei den mental spirituellen Aspekten eines Menschen. - Rabbi Nachman aus Breslev ist der große Arzt und Spezialist auf seinem Fachgebiet und offenbarte der gesamten Menschheit das faszinierende Allheilmittel, den "Tikkun Haklali": Die allumfassende Seelenreparatur und allgemeine Verbesserung - . . . !
 
Als Gott wollte, das Abraham sich beschneide, sprach Er zu ihm: „Aber auch du musst Meinen Bund bewahren, du sowie all deine Nachkommen ...“ (1. Buch Moses, Kapitel 17, Satz 9)
 
Aufgrund dieser Aussage wird eine Beschneidung ebenfalls als “Bund“ bezeichnet. In den Fünf Büchern Moses wird das Wort “Bund“ häufig in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet, allerdings bezieht er sich hauptsächlich auf die Beschneidung. Infolgedessen stellt sich zum einen die Frage, was an einer Beschneidung so einzigartig ist, und zum anderen, weshalb eine Beschneidung als ein Bund zwischen Gott und den Juden bezeichnet wird?
 
Der Prophet Jesaja (Jesaja, Kapitel 60, Satz 21) sagte einst: Dein Volk (das Volk Israel), sie alle sind Gerechte (Zaddikim)“ Bei Rabbi Schimon Barjochay weckte diese Aussage großes Erstaunen, was er in seinem Buch “Zohar“ (es ist die Wurzel der Kabbala) in Form einer Frage zum Ausdruck brachte: „Woher nimmt der Prophet die Gewissheit, dass es sich bei allen Juden um gerechte Menschen handelt!? Vor allem wenn man beachtet, dass es sich augenscheinlich nicht wirklich bei allen Juden um gerechte Menschen handelt.“ - Da die Aussage eines von Gott gesandten Propheten allerdings auf jeden Fall der Wahrheit entspricht, kam er schließlich zu der Antwort und sagte: „Man muss jeden Juden und jede Jüdin in die Kategorie eines gerechten und weisen Menschen einstufen, da ein Mann bereits beschnitten ist und eine Mutter gemeinsam mit ihren Gatten sich bereit erklärt, ihren Sohn nach acht Lebensjahren beschneiden zulassen.“
 
Rabbi Nachman schrieb in seinem Buch Likutey Moharan (Band 1, Kapitel 23), dass alle Juden aufgrund ihrer Beschneidung - also dem von Gott mit ihrem Stammesvater Abraham geschlossenen Bund - gerechte und weise Menschen (Zaddikim) sind. Allerdings bedeutet eine Beschneidung lediglich den Beginn und nicht etwa ein gleichzeitiges Ende des Bundes zwischen den Juden und Gott. Demnach bildet eine Beschneidung den ersten Schritt im Leben eines jüdischen Mannes auf dem Weg in die Kategorie eines Zaddiks (also einem gerechten und weisen Menschen). Ohne die Ausführung dieser Mitzwa (dieses Gebotes), kann sich ein Jude niemals als Zaddik bezeichnen, und darüber hinaus wird es ihm aufgrund dessen ebenso wenig gelingen, sich an den wahren und über allen stehenden Zaddik zu klammern. Infolgedessen bildet der nächste Schritt der Vertragserfüllung der Schutz des Bundesorgans. D.h. dass ein Mensch das Organ seiner Beschneidung, das ihm in Heiligkeit und Reinheit von Gott übertragen wurde, nicht für perverse Spielereien missbrauchen darf.
 
Einst ging ein Mann auf Rabbi Nachman zu und erzählte ihm dabei Lobpreisungen über einen Zaddik. Rabbi Nachman verfolgte die Aussagen dieses Mannes mit offenen Ohren und fragte ihn daraufhin, wie es bei diesem Zaddik mit seiner Selbstbeherrschung bezüglich der sexuellen Begierde bzw. dem Willen, sich von etwas Unsittlichem zu entziehen, steht. Der Mann antwortete: „Meines Erachtens gibt es niemanden, der in das innere eines Menschen blicken kann!“ Rabbi Nachman erwiderte ihm: „Welchen Stellenwert diese Begierde im Leben eines Menschen innehat, lässt sich kinderleicht ermitteln. Darüber hinaus handelt es sich bei der Bezwingung dieser bedeutungslosen Begierde und Leidenschaft um den Hauptmaßstab eines Zaddiks! Zwar lässt sich jede Begierde und Leidenschaft ohne weiteres unter Kontrolle bringen. Doch die Unterdrückung der sexueller Begierden, Perversionen und Fantasien, lässt sich dagegen nur äußerst schwer verwirklichen. Infolgedessen lässt sich der Wert und Stand eines wahren Zaddiks vor allem - wenn nicht sogar nur - an der Unterdrückung dieser Begierde und Leidenschaft messen!“ (Chajey Moharan)  
 
Rabbi Nathan schreibt in seinem Buch Likutey Halachot (Hilchot Kiduschin Kapitel 3, Punkt 3 und Hilchot Nachalot Kapitel 3, Punkt 2), dass es zigtausende Stufen im Heiligkeitsniveaus eines Menschen im Bezug auf die Bundesbewahrung mit Gott gibt. D.h. wieweit gelingt es einem Menschen, die ebenbeschriebene Begierde bei sich auszumerzen. - Und dies trotz der Tatsache, dass sich jeder Mensch in erster Linie darum bemühen muss, seine seelische Vollkommenheit, die durch eine Hochzeit erlangt wird, zu erreichen.
 
Rabbi Chaim Mosche Luzato führte in seinem Buch Mesilat Jescharim (Kapitel 18) auf, dass ein Chassid, d.h. ein Anhänger des Chassidismus, aufgrund seiner Liebe zu Gott stets danach trachtet alles in seiner Macht Stehende zu tun, um seinem Schöpfer außerordentliches Vergnügen zu bereiten.  
 
Rabbi Nachman führt im 11. Kapitel des 1. Bandes seines Buches Likutey Moharan zwei Wege auf, die einen Menschen ermöglichen, den Bund Gottes - bzw. das Bundessorgan - vor banalen Dingen zu schützen:
 
a.    durch die Beachtung aller entsprechenden Verbote der Thora.
b.   durch die Ausbreitung dieser Heiligkeit in den Bereich des Erlaubten.
 
Die erste Kategorie (Beachtung aller entsprechenden Verbote der Thora) wird dabei allerdings als die niedrigere Stufe der beiden bezeichnet.  
 
Gott setzt bei einem Menschen nicht voraus, dass er ein Zaddik wie Rabbi Nachman wird. Allerdings erwartet Er von einem Menschen eine gewisse Bereitschaft, die ihn dazu führt sich fortzuentwickeln, d.h. sich nicht nur damit zu begnügen, statisch auf ein und demselben Platz in seinem Leben stehen zu bleiben. Daher bildet der Hauptschlüssel eines Vorankommens der gute Wille eines Menschen, seine Gedanken, Aussagen und Taten zum Positiven zu verändern.  
 
Des Weiteren führte Rabbi Nachman in seinem Buch Likutey Moharan (Band 1, Kapitel 48) auf, dass jeder Annäherungsversuch eines Menschen in Richtung Gott, bereits etwas überaus Wertvolles für Ihn widerspiegelt. Daher gibt es auch keinen Platz für Trübsinn und ähnliches. Auch nicht für jene, die dieeben besprochenen Sünden begangen hatten! Ein Mensch muss sich mit aller Kraft gegen die Verzweiflung stemmen und sich - egal was auch geschieht - ins Herz legen, was Rabbi Nachman einst sagte: „Wenn du glaubst, dass man etwas zerstören kann, dann musst du ebenso daran glauben, dass sich alles wieder reparieren lässt.“ Daher muss sich ein Mensch in erster Linie auf die Brust schreiben, dass die Verzweiflung kein Allheil bringendes Rezept darstellt. Im Gegenteil, sie macht alles nur noch schlimmer.  
 
Zur endgültigen Bewältigung der Verzweiflung, entdeckte Rabbi Nachman ein Allheil bringendes Mittel, das jedes Vergehen wieder aus der Welt schafft. Und das jeden Menschen einen weiteren Schritt in seinem Leben vorantreibt. - Vorausgesetzt er besitzt den Willen, sich zum Positiven zu verändern. Dieses Allheil bringende Mittel, ist der Tikkun Haklali - Die allumfassende Seelenreparatur und allgemeine Verbesserung, die auf zehn der einhundertfünfzig Psalmen Davids basieren - (16, 32, 41, 42, 59, 77, 90, 105, 137, 150). Der Tikkun Haklali muss in dieser Reihenfolge gelesen werden, da sich dadurch seine geballte Kraft entfaltet. Welch immense Kraft sich in dem Tikkun Haklali verbirgt, offenbarte uns Rabbi Nachman mit seinem äußerst ungewöhnlichen Versprechen. Bevor er starb, bat er zwei seiner Schüler zu sich, Rabbi Aron aus Breslev und Rabbi Naftali aus Nemirov. Er forderte die beiden dazu auf, als Zeugen zu fungieren, die sein Versprechen bezeugen werden: 
 
„Derjenige der sich am Rosch Ha´schana an mein Grab begibt, und dort die zehn Kapitel der Psalme Davids (Den Tikkun Haklali - Die allumfassende Seelenreparatur und allgemeine Verbesserung - Psalm 16, 32, 41, 42, 59, 77, 90, 105, 137, 150) liest, sowie einige Münzen zu meiner Ehre spendet, für den werde ich mich - auch wenn sein Sündenkonto enorm groß ist - Gott behüte, voller Elan längs und quer stellen und dabei alles in meiner Macht Stehende unternehmen, damit ich ihn erlöse und rette!“ Des Weiteren fügte er hinzu: „Für denjenigen lege ich mich in die Länge und in die Breite, nur um ihn Gutes zuteilwerden zu lassen! Und wenn es sein muss, werde ich ihn an seinen Haaren packen und ihn auf diesem Weg aus der Hölle herausziehen! - In allem was ich sage und tue bin ich stark, doch darin bin ich am stärksten, da diese zehn Kapitel der Psalme Davids (in dieser Reihenfolge) außergewöhnlich hilfsreich und nützlich sind!“ 
 
Hier finden Sie die Zehn Psalmen!





 
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