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Rabbi Nachman aus Breslev  
 
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Rabbi Nachman aus Breslev / Wurde geboren am 1.Nissan 5532 (1772) - und lebte bis zum 18.Tischrey 5571 (1810)

 

Wer war Rabbi Nachman? 
 
 
Wenn man einen Anhänger Rabbi Nachmans mit dieser Frage konfrontiert, würde er mit Sicherheit antworten, dass Rabbi Nachman den Ursprung aller Kräfte, sowie den Anführer der Spiritualität verkörpert. Des Weiteren würde er unmissverständlich zum Ausdruck bringen, dass es sich bei Rabbi Nachman auch heute noch, um seinen Rabbi handle, und dies trotz der Tatsache, dass er bereits vor etwa zweihundert Jahren verstarb.  
 
Rabbi Nachman war der Urenkel des berühmten Rabbi Israel aus Meschibusch (dem Baal Schem Tov - Gründer des Chassidismus). Seine Vorträge, Lehren und Geschichten bringen die Tiefgründigkeit der Thora auf eine völlig originelle und einzigartige Weise zum Ausdruck. Diese Ausdrucksform spricht vor allem jene Menschen rund um den Globus an, die nach einem stets wohltuenden spirituellen Licht und nach der Bedeutung ihres Lebens suchen. Die außergewöhnliche Ausdrucksweise und unkomplizierte Informationsübermittlung des Rabbi Nachman bilden wohl zweifellos den Hauptgrund für dessen weltweite Akzeptanz bzw. steigende Popularität. Alle seine Anhänger würden zur Antwort der oben gestellten Frage hinzufügen, dass es sich bei Rabbi Nachman um einen schützenden Anker vor den heftigen Lebensstürmen handelt. 
 
Rabbi Nachmans Persönlichkeit - sowie sein inneres Wesen - bleiben allerdings ein Mysterium. Sogar dessen engster Schüler und Nachfolger Rabbi Nathan, über den er einst sagte, dass ohne ihn nicht einmal ein einziges geschriebenes Blatt von ihm - geschweige denn seiner Chassidengemeinschaft Breslev - geblieben wäre, schreibt, dass Rabbi Nachman sich immer sehr bescheiden und geheimnisvoll verhielt. Infolgedessen war es weder für Rabbi Nathan noch für sonst jemanden möglich wirklich zu wissen, welche immense Größe und Stärke Rabbi Nachman in sich trug. Des Weiteren sagte Rabbi Nathan, dem es tatsächlich gelang, etwas von der Weisheit Rabbi Nachmans zu “kosten“, dass er hierbei lediglich - im übertragenden Sinne - einen “Tropfen der Weltmeere“ zu sich nehmen konnte.  
 
Durch diese kurze Einleitung wissen wir nun, dass es sich bei der folgenden Biographie nur um eine Art Außenansicht der Größe und Stärke des Rabbi Nachmans handelt, da - wie bereits gesagt - kein Mensch genau weiß, was wirklich in ihm steckte. 
 
Rabbi Nachman erblickte an einem Neumond-Samstag im Jahr 1772 (nach jüdischer Zeitrechnung 5532) im Haus seines Urgroßvaters - Rabbi Israel (dem Baal Schem Tov) - in der ukrainischen Stadt Meschibusch das Licht der Welt. Sein Vater - Rabbi Simcha - der Sohn Rabbi Nachmans aus Hodonkar, war einer der populärsten Schüler des Baal Schem Tov. Seine Mutter Feigi war die Tochter Odels, die wiederum die Tochter des Baal Schem Tovs war. Rabbi Nachman hatte zwei Brüder, Rabbi Echiel und Rabbi Israel. Des Weiteren hatte er eine Schwester, deren Name Perel war. Der Bruder seiner Mutter hatte etliche Schüler, unter anderem die berühmten Rabbiner Rabbi Mosche Efraim und Rabbi Baruch aus Meschibusch. 
 
 
 
In diesem Haus, das früher das Haus von Rabbi Israel (dem Baal Schem Tov) war, kam Rabbi Nachman auf die Welt.
 
Rabbi Nachman wurde in eine Zeit hineingeboren, als der Chassidismus regelrecht zu verblassen drohte. Eine Woche nach dessen Geburt verhängten die fanatischen Gegner des Chassidismus einen Erlass, der den totalen Boykott gegen die Chassidim (Menschen, die dem Chassidismus angehören) beinhaltet. Ein halbes Jahr darauf verstarb der Maggid aus Mesritsch, der der Nachfolger des Gründers des Chassidismus - Rabbi Israel (der Baal Schem Tov) - war.    
 
Rabbi Nachman wuchs in der Stadt Meschibusch auf. Im Alter von nur dreizehn Jahren heiratete er bereits (wie damals üblich) seine Frau Saschi, die die Tochter von Rabbi Efraim aus Osseatin war. Der erste Schüler Rabbi Nachmans war Rabbi Schimon, der sich am Hochzeitstag Rabbi Nachmans an ihn klammerte und ihm von da an ebenso treu zur Seite stand. Aufgrund der Tatsache, dass Rabbi Schimon um einiges älter war als Rabbi Nachman, pflegte er stets voller Stolz zu sagen: „Ich verließ die alte Garde, um mich an den „Jungspund“ zu klammern.“ 
 
Nach seiner Hochzeit zog Rabbi Nachman gemeinsam mit seiner Familie in die Stadt seines Schwiegervaters Osseatin. Dort lebte er über einen Zeitraum von fünf Jahren. Anschließend zog er in die Stadt Medevedivka. Dort klammerten sich etliche Menschen an ihn, wie z. B. Rabbi Dov, Rabbi Schmu´el Eisik, Rabbi Jodel, Rabbi Aron und Rabbi Ikutiel, die bald alle zu den bekanntesten Schülern Rabbi Nachmans gehörten.  
 
Rabbi Nachman hatte acht Kinder, sechs Töchter und zwei Söhne. Allerdings musste er die Hälfte seiner Kinder zu seinem großen Bedauern selbst bestatten. Ihn überlebten lediglich vier seiner Töchter: Odel, Sara, Mirjam und Chaja. Seine Tochter Mirjam verließ die Ukraine im Jahr 1809 in Richtung des heiligen Landes Israel. Dort verstarb sie kinderlos.
 
 
Rabbi Nachmans Kippa
 
In den Jahren 1798 und 1799 machte Rabbi Nachman seine bekannte Pilgerfahrt ins Heilige Land Israel. Im Jahr 1800, kurz nach der Hochzeit seiner Tochter Odel, ging er nach Zlatipoli, und anschließend machte er sich im Sommer des Jahres 1802 auf den Weg nach Breslev, um dort Wurzeln zu schlagen. 
 
Nach nur relativ kurzem Aufenthalt Rabbi Nachmans in Breslev, kam er mit seinem späteren engsten Vertrauten und treuesten Schüler Rabbi Nathan zusammen. Rabbi Nathan lebte damals im nahe gelegenen Dorf Nemirov. Trotz der Tatsache, dass seine Familie eine kritische Einstellung gegenüber dem Chassidismus hatte, fühlte er sich dem wachsenden Strom der Bresleverischen Chassidismusbewegung äußerst hingezogen. Am meisten beeindruckte Rabbi Nathan die leidenschaftliche Lebenseinstellung sowie die schöne und vorbildliche Art und Weise, wie Rabbi Nachman sein Leben führte und anderen vorlebte. Zusammen mit seinem Freund Rabbi Naftali, machte er sich eines Tages auf die Reise nach Breslev mit dem Ziel, Rabbi Nachman kennen und schätzen zu lernen. Als die beiden dort ankamen, waren sie von seinen Vorträgen, Lehren und Geschichten so sehr begeistert, dass sie daraufhin schnell zu dem Entschluss kamen, für immer mit ihm zusammen zu arbeiten. 
 
Sara, die Tochter Rabbi Nachmans, heiratete im Jahr 1803, Mirjam im Jahr 1805, und Chaja schloss erst nachdem er verstarb, den ewigen Bund der Ehe. 
 
Im Winter des Jahres 1803 fuhr Rabbi Nachman nach Na´avritsch, Duvna, Brody und Saslav. In Saslav feierte er das jüdische Wochenfest (Schawuot) und musste dabei zu seinem großen Bedauern miterleben, wie seine Frau verstarb. Noch im selben Jahr, d.h. vor dem jüdischen Neujahrsfest (Rosch Ha´schana) heiratete er die Tochter von Rabbi Jecheskel Traktenburg aus Brody. Kurz nach dieser Hochzeit erkrankte Rabbi Nachman an Tuberkulose, die drei Jahre später zu seinen Tod führte. 
 
 
Der Stuhl des Rabbis
 
1808 reiste Rabbi Nachman aufgrund ärztlicher Behandlungen nach Lemberg. Zur selben Zeit wurde das erste Kapitel seines Buches “Likutey Moharan“ veröffentlicht. Das Buch mit seinen berühmten Geschichten sowie sein hochinformatives Buch “Sefer Hamidot“, das er bereits im Alter von nur sieben Jahren verfasste, und das von seinen Anhängern als das “Handbuch fürs Leben“ bezeichnet wird, konnte er erfolgreich an den Mann bringen. 
 
Nach seiner Rückkehr aus Lemberg lebte Rabbi Nachman für weitere zwei Jahre in Breslev. Während dieser Periode offenbarte er uns und der gesamten Welt zum einen den “Tikkun Haklali“ (Die allumfassende Seelenreparatur und allgemeine Verbesserung - Psalme Davids 16, 32, 41, 42, 59, 77, 90, 105, 137, 150), und zum anderen viele tiefgründige Lehren, aus der der Chassidismus bis zum heutigen Tag Kraft schöpft. 
 
Rabbi Nachman wurde allerdings von Tag zu Tag schwächer und zerbrechlicher, da die schwere Krankheit der Tuberkulose ihren unheilbaren Lauf fortsetzte. Infolgedessen begriff Rabbi Nachman, dass sein Tod bereits auf ihn lauert, und deshalb entschloss er sich, Breslev in Richtung Uman zu verlassen, um sich dort beerdigen zu lassen. Zunächst wollte Rabbi Nachman eine weitere Reise in das Heilige Land starten, allerdings befürchtete er zum einen, dass ihm für diese strapaziöse Reise die Kraft fehlt, und zum anderen wollte er seinen Anhängern nicht die Möglichkeit rauben, seine Grabesstätte schnell und einfach besuchen zu können. Deshalb verwarf er schnell diesen Gedankengang und entschloss sich, in der Stadt Uman, am Ort wo Ivan Gunta und die Haidemacks im Jahr 1768 ein riesiges Gemetzel an ungefähr zwanzigtausend Juden vollstreckten, seine letzte Ruhe zu finden. Rabbi Nachman sagte diesbezüglich, „Sehr viele heilige und gerechte Menschen liegen in der Stadt Uman begraben, daher ist es eine sehr große Würde für mich, unter ihnen zu weilen...“  
 
An einem Freitagabend, im Jahr 1810 zerstörte ein tobender Feuersturm, der in der Stadt Breslev wütete, das Haus von Rabbi Nachman. Dieses Ereignis besiegelte sozusagen seinen endgültigen Entschluss, Breslev in Richtung Uman zu verlassen, da er erst eine Woche zuvor einen seiner Schüler nach Uman sandte mit dem Auftrag, ihm eine Wohnung zu suchen. Als dieser Schüler zu allem Überfluss einige Tage nach dem Brand vor dem Rabbi trat und ihm mitteilte, dass die Bürger Umans ihn mit offenen Armen willkommen heißen wollen, verstand er, das die Zeit seines Sterbens gekommen ist. 
 
Rabbi Nachman machte sich also auf seine letzte Reise und betrat Uman am 9. Mai 1810. Dort verbreitete er seinen berühmten Aufruf “Nein zur Verzweiflung!“ und ermahnte seine Anhänger stets darauf zu achten, sich am Neujahrsfest (Rosch Ha´schana) bis über seinen Tod hinaus an seinem Grab zu versammeln. Bis zu seinem Tod lebte Rabbi Nachman sechs Monate lang in Uman und verbrachte dort den Großteil seiner Zeit hauptsächlich mit Menschen, die bislang noch nicht in den Genuss des Glaubens an Gott kamen. Er verzauberte alle Zuhörer mit seinen atemberaubenden Vorträgen, Lehren und Geschichten, die bis zum heutigen Tag die Schönheit, Herrlichkeit und Traumhaftigkeit eines paradiesischen Lebens zum Vorschein bringen. Vielleicht war dies der Grund für eines seiner bekannten Aussagen: „Ich habe gewonnen und werde stets gewinnen! - Ich habe es vollbracht und werde es stets vollbringen!“
 
 
Das ist das aus hebräischen Buchstaben zusammengesetzte Emblem Rabbi Nachmans.
Einst sagte er: „Mein Feuer wird bis zur Ankunft des Messias glühen!“ (HaEsch scheli Tukad ad biat HaMaschiach)





 
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