17 Nissan 5779 / Montag, 22. April 2019 | Thora-Parascha: Acharey Mot
 
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Die Barmherzigkeit Gottes kennt keine Grenzen, da er jeden Menschen auf dieser Welt die Möglichkeit gibt, selbst über sich Gericht zu sprechen.

 



Mit einem Lächeln durchs Leben gehen

 

Die Barmherzigkeit Gottes kennt keine Grenzen, da er jeden Menschen auf dieser Welt die Möglichkeit gibt, selbst über sich Gericht zu sprechen! Einem Menschen werden dadurch all seine Sünden erlassen und darüber hinaus wird er von Gott für seine aufrichtige Sündenreue obendrauf noch belohnt!
 
Kann sich jemand vorstellen, dass irgendein Richter auf dieser Welt, einem Angeklagten einräumt, selbst über sich Gericht zu sprechen, indem er lediglich seine Tat zugibt und diesen nach seinem reuigen Geständnis als Gegenleistung seine Freilassung oder die Straflosigkeit schenkt und obendrauf noch ein überaus ansehnliches Geschenk übergibt!?!
 
Leider ist dies auf unserer Welt unvorstellbar. Allerdings, um besser zu veranschaulichen wie diese Welt aussehen könnte, wenn jeder Richter sich an die barmherzige Gerichtsführung Gottes halten würde, führen wir nun ein Beispiel auf:

 

 

 

Ein Autofahrer ignoriert eine rote Ampel. Zu seinem Pech, stand ein Streifenwagen an der Seite und beobachtete dieses Verkehrsdelikt. Die Polizeistreife nahm umgehend die Verfolgung auf und hielt den Fahrer an. Der Fahrzeugführer stieg sofort aus seinem Wagen und wendete sich voller Reue an Gott: „Mein Vater im Himmel, ich gestehe, dass ich absichtlich eine rote Ampel überfahren habe. Mir tut mein absolut dummes Verhalten unendlich leid und deshalb bitte ich Dich aus ganzem Herzen um Verzeihung. Bitte vergib mir diese große Sünde. Ich verspreche Dir, mein ganzes Leben lang nie wieder über Rot zu fahren!“
 
Die Polizisten hörten jedes Wort seines reuigen Geständnisses. Einer der Polizisten sagte ihm daraufhin: „Als wir dich auf frischer Tat ertappten, entschlossen wir uns bereits, dass wir dir 1. eine saftige Geldstrafe aufbrummen werden, 2. dass wir dir an Ort und Stelle den Führerschein entziehen und 3. dass wir dich beim Amtsgericht anzeigen! Doch nun, nachdem du dir deinen Fehler eingestanden hast und reuig zum Glauben fandest, haben sich alle 3 Punkte erledigt.“

Sein Kollege füllte in der Zwischenzeit einen Scheck über 100.000 Euro aus und überreichte ihn dem Verkehrssünder, da ihm dieser Preis nach seiner Glaubensfindung zusteht. Die Polizisten überhäuften den Fahrer mit Segenssprüchen und wünschten ihm weiterhin eine gute und sichere Fahrt!

Wenn es auf unserer Erde tatsächlich so zugehen würde, würde sich kein Fahrer finden lassen, der sich bei solch einer Situation anders verhalten würde. Wer wäre so dumm, sich für ein Fahrverbot mit hoher Geldstrafe zu entscheiden, anstatt 100.000 Euro entgegenzunehmen?!
 
Dieses eben aufgeführte Beispiel verkörpert das Geschehen in der kommenden Welt, dem himmlischen Paradies! Ein Mensch, der sich auf dieser Welt bei allem, was ihm widerfährt, wie im Beispiel gesehen verhält, wird sehen, wie Gott ihn durchs Leben führt. Wenn du wirklich davon überzeugt bist, dass Gott einem Menschen einräumt, sich für alles sündenreuig entschuldigen zu können und ihm dabei bereits auf dieser Welt ein Leben ohne Leid und Qualen garantiert, weshalb wendest du dich dann nicht an Ihn? Wenn du wirklich daran glaubst, weshalb gehst du nicht jeden Tag der einstündigen Einsamkeitssuche nach, in der du Rechenschaft für dein Verhalten abgibst, in der du Gott erzählst, was du den gesamten gestrigen Tag getan und gelassen hast, um so all deine schlechten Charakterzüge und schlechten Angewohnheiten abzulegen? Wenn du wirklich davon überzeugt bist, würdest du irgendwelche Ausreden finden, wie z.B., dass du keine Zeit hast; keinen einstündigen Redestoff auf Lager hast; keine Sünden begehst; keine Charakterschwächen besitzt …
 
Gott räumt einem Menschen in seiner Barmherzigkeit ein, selbst über sich Gericht zu sprechen und somit keine Strafe für sein Tun zu erhalten und auch noch eine Belohnung zu bekommen. Das Einzige, was man dafür tun muss, ist, sich mit ein paar sündenreuigen Worten an Gott zu wenden, sowie Gott um Rat und um Hilfe zu bitten! Jedes Wort, das ein Mensch an Gott richtet, nähert und bindet ihn an Ihn und eine bindende Annäherung an Gott führt zu einem wunderschönen Leben ohne Kummer, Leid und Sorgen. Ein Mensch, der es allerdings aufgrund seiner Einfältigkeit bevorzugt, dass das Himmelsgericht über ihn ein Urteil spricht, wird als Konsequenz ein Leben in Leid usw. erleben müssen.
 
Ich denke, dass nun sogar dem größten Skeptiker bewusst ist, dass der Glaube das einzige Fundament für ein lebenswertes Leben bildet, folglich werden wir nun mit Gottes Hilfe lernen, wie man auf richtige Art und Weise jeden Tag selbst über sich zu Gericht sitzen kann, um so ein Leben lang mit einem Lächeln durchs Leben zu gehen.
 
Ein Mensch, der also über das gesamte Jahr hinweg jeden Tag das persönliche Gespräch mit Gott in der Einsamkeit gesucht hat, wird bei der Hauptverhandlung am Neujahrstag als Sieger hervorgehen, da er ja jeden Tag des verstrichenen Jahres Rechenschaft abgab. Mit anderen Worten sicherte er sich eine Garantie, niemals in die Hölle zu kommen!
 
Ein Mann sprach einst voller Weisheit zu seinen Schülern: „Wenn jeder, einen Tag vor seinem Tod, das persönliche Gespräch mit Gott sucht, indem er sich über alles mit Ihm unterhaltet, dann werden seine Kleider zu jeder Zeit weiß sein.“
 
Er wollte damit zum Ausdruck bringen, dass ein Mensch durch die Einsamkeitssuche stets in der Lage ist, eine reine weiße Weste zu besitzen, die ihm die Eintrittskarte ins Paradies sichert. Die Schüler fragten ihn danach: „Einen Tag vor dem Tod! Niemand auf dieser Welt weiß wann er sterben wird!“
 

Er erwiderte lächelnd: „Einen Tag vor dem Tod entspricht dem heutigen, da ich nicht weiß, wann ich sterbe werde! Infolgedessen muss ich jeden Tag der Einsamkeitssuche nachgehen!“

 

 

Der Autor ist Gründer und Leiter des Lehrinstituts „Chut Schel Chesed“ in Jerusalem. Mehr über Rabbiner Shalom Arush erfahren Sie hier.





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